11 Ausstellungen in München, die du unbedingt sehen solltest – Winter 2019 | #KunstMUC

Meine Serie „Ausstellungen in München“ setzt sich fort. Der Winter 2019 ist kulturell verheißungsvoll und kurzweilig. Elf Ausstellungen in elf Museen sorgen für ein facettenreiches Kunstprogramm, das verlockt. Florenz und Italien verführen. Renaissance, abstrakte und zeitgenössische Kunst wechseln sich mit Alpenflüssen, tropischen Schmetterlingen, Theatervisionen und Spiegelbildern ab. Langeweile schaut anders aus, oder?

=>Update: #KunstMUC geht in die nächste Runde: „8 Ausstellungen in München, die dir den Frühling versüßen – Frühjahr 2019„.

Lenbachhaus mit drei Plakaten der aktuellen Ausstellung Weltempfänger als eine von 11 Ausstellungen in München im Winter 2019.

11 Ausstellungen in München heizen im Winter 2019 ein: Weltempfänger im Lenbachhaus regt die Fantasie an.

Die Ausstellungen in München im Überblick:

  1. „Thomas Hirschhorn „Never Give Up The Spot“ – Villa Stuck (bis 03.02.2019)
  2. „Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo da Vinci“ – Alte Pinakothek (bis 03.02.2019)
  3. „Die Irrfahrten des Meese“ – Pinakothek der Moderne (bis 03.03.2019)
  4. „Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz“ – Lenbachhaus (bis 10.03.2019)
  5. „Tutto. Perspektiven Italienischer Kunst“ – Sammlung Goetz (bis 24.03.2019)
  6. „gerade wild. Alpenflüsse“ – Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins (bis 17.03.2019)
  7. „Tropische Schmetterlinge“ – Botanischer Garten (bis 17.03.2019)
  8. „Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München“ – Deutsches Theatermuseum (bis 14.04.2019)
  9. „ALEX KATZ“ – Museum Brandhorst (bis 22.04.2019)
  10. „Spiegelbilder. Māori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland“ – Museum Fünf Kontinente (bis 28.04.2019)
  11. „FORUM 048: Anna Katharina Zeitler – If you can dream it, you can do it“ – Münchner Stadtmuseum (bis 28.04.2019)

1. „Thomas Hirschhorn „Never Give Up The Spot“ – Villa Stuck (19.10.2018 – 03.02.2019)

Ausstellung in München in der Villa Stuck: Thomas Hirschhorn „Never Give Up The Spot. Screenshot der Website.

Ausstellung in München in der Villa Stuck: Thomas Hirschhorn „Never Give Up The Spot. Screenshot der Website.

Die Ausstellung läuft schon länger. Erst jetzt nahm ich das Konzept war. Eine Ruinenlandschaft, die sich über drei Etagen hinweg erstreckt regt zum Nachdenken der eigenen Position an. Thomas Hirschhorns Werk vereint Destruktion mit Kreation und Utopie mit Konkretem. Daraus „entstehen neue Energien für individuelle und gesellschaftliche Transformationen. Die Skulptur »Never Give Up The Spot« macht darauf aufmerksam, wie wichtig es ist – jetzt und in Zukunft – einen Standpunkt zu beziehen, diesen zu vertreten und sich dafür zu riskieren. Es ist ein Ort, der alle Menschen willkommen heißt!“

Was für eine Einladung! Wer hat #NeverGiveUpTheSpot schon gesehen? Wie war es für dich?

Museum Villa Stuck
Prinzregentenstr. 60
D-81675 München

Kontakt: 089/455551-0 | villastuck@muenchen.de
Öffnungszeiten: Di – So 11–18 Uhr, erster Freitag im Monat bis 22 Uhr
Eintrittspreise: 4 bis 9 Euro / Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freier Eintritt / Jahreskarte 20 Euro.
Kinderprogramm im #MusTipp

Lesetipp:

  1. Blog der Villa Stuck: http://www.villastuck-blog.de/
  2. Villa Stuck: Künstlergarten, Altar der Sünde & Travestie eines Museums
  3. Save the date: Geburtstags-Tweetup im Museum Villa Stuck (23.02.2013) – Glanzpunkte des 150. Geburtsjubiläums Franz von Stucks

2. „Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo da Vinci“ – Alte Pinakothek (18.10.2018 – 03.02.2019)

Die Ausstellung führt in das Zeitalter der Medici zurück. Ein Rundumschlag der florentinischen Kunst der Renaissance erwartet den Besucher von Giottos Werken bis hin zu den Schöpfungen von Leonardo da Vinci.

Was trieb die Maler an und wie arbeiteten sie? Welches Verhältnis besaßen sie zur Wirklichkeit und den Gesetzen von Harmonie und Schönheit? Diese und weitere Fragen behandelt die Sonderausstellung. Studium der Natur und Werke der Antike prägten die florentinischen Maler. Sie setzten sich mit neuen Themen, Formen und Techniken auseinander und entwickelten vielfältige künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten.

#pinaflorenz | #lippiandme

Sandro Botticelli, Anbetung des Kindes durch die Heiligen Drei Könige, um 1475 Holz 111 x 134 cm Florenz, Galleria degli Uffizi © Florenz, Gabinetto Fotografico delle Gallerie degli Uffizi Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Sandro Botticelli, Anbetung des Kindes durch die Heiligen Drei Könige, um 1475
Holz
111 x 134 cm
Florenz, Galleria degli Uffizi
© Florenz, Gabinetto Fotografico delle Gallerie degli Uffizi
Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Alte Pinakothek
Barer Straße 27
Eingang Theresienstraße
80333 München

Kontakt: 089/23805-216 | info@pinakothek.de
Öffnungszeiten: täglich außer Mo 10.00 – 18.00 / Di 10.00 – 20.00
Eintrittspreise: variiert zwischen 2 und 10 Euro, sonntags kostet der Eintritt 1 Euro.
Kinderprogramm im #MusTipp

3. „Die Irrfahrten des Meese“ – Pinakothek der Moderne – Sammlung Moderne Kunst (15.11.2018 – 03.03.2019)

Der Künstler Jonathan Meese (*1970 in Tokio, lebt in Berlin) begibt sich wie ein moderner Odysseus auf eine imaginierte Reise mit zahlreichen Stationen. In seinen Zeichnungen, Bildern und Skulpturen verarbeitet der Künstler „Begegnungen mit unterschiedlichsten ambivalenten Protagonisten und Situationen“. Er versteht sich dabei als „symbolischer Erlöser und Befreier“. Er provoziert – wie weit begleiten die AusstellungsbesucherInnen ihn dabei? Das fragt sich das Museum.

Jonathan Meese, OHNE TITEL, 1995 Mixed Media 28,5 × 65 × 33 cm 2011 © Photography Jan Bauer . Net | Courtesy Jonathan Meese . Com © Jonathan Meese /VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Jonathan Meese, OHNE TITEL, 1995
Mixed Media
28,5 × 65 × 33 cm
2011 © Photography Jan Bauer . Net | Courtesy Jonathan Meese . Com
© Jonathan Meese /VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
80333 München

Kontakt: 089/23805-360 | info@pinakothek.de
Öffnungszeiten: täglich außer Mo 10:00 – 18:00, Do 10:00 – 20:00
Eintrittspreise: 10 €, ermäßigt 7 €, Sonntagseintritt 1 Euro, unter 18 Jahren kostenfrei.
Kinderprogramm im #MusTipp

4. „Weltempfänger. Georgiana Houghton – Hilma af Klint – Emma Kunz“ – Lenbachhaus (06.11.2018 – 10.03.2019)

Drei unabhängig voneinander arbeitende Künstlerinnen zeigen faszinierende Facetten der Moderne: Georgiana Houghton (1814–1884) in England, Hilma af Klint (1862–1944) in Schweden und Emma Kunz (1892–1963) in der Schweiz. Sie entwickelten eine eigene abstrakte Bildsprache. Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches machten sie in ihrer Kunst sichtbar. Sie verstanden sich als „Weltempfänger“ von Botschaften und handelten „als Mittler zwischen einer verborgenen und der sichtbaren Welt.“ Dadurch setzten sie sich in ihren Arbeiten über soziale, kulturelle und ästhetische Grenzen hinweg. Eine Entgrenzung des Werkbegriffs ist die Folge.

Das spiegelt sich in der spannenden Gegenüberstellung mit experimentellen Filmen von Harry Smith (1923–1991), den Brüdern John Whitney (1917–1995) und James Whitney (1921–1982) wider. Okkulte und esoterische Ideen führten zu neuen Bildmitteln der abstrakten Kunst der Moderne im 20. Jahrhundert. Abstrakte Kunst offenbart Inhalte, „die jenseits unserer visuellen Wahrnehmung liegen. Ihre bildnerische Form ergibt sich – folgt man Kandinskys Auffassung – aus einer „inneren Notwendigkeit”.

Wir – Mini und ich – haben just an einem 2,5 h langen Familienworkshop teilgenommen – absolut toll! Der Bericht darüber folgt nach. Es war nach Paul Klee’s Ölpause der zweite Familienworkshop an dem wir im Lenbachhaus teilnahmen, kurzweilige und inspirierende Gemeinsamkeit – was will frau da mehr?

Georgiana Houghton Ehre sei Gott, 5. Juli 1864, Wasserfarben auf Papier, Victorian Spiritualists' Union, Melbourne Foto: VSU

Georgiana Houghton
Ehre sei Gott, 5. Juli 1864, Wasserfarben auf Papier, Victorian Spiritualists‘ Union, Melbourne
Foto: VSU

Städtische Galerie im Lenbachhaus
Luisenstraße 33
80333 München

Kontakt: 089/233-32000 | lenbachhaus@muenchen.de
Öffnungszeiten: Di 10 – 20 Uhr | Mi – So, 10 – 18 Uhr
Eintrittspreise Tickets: Regulär: 12 Euro / Ermäßigt: 6 Euro | freier Eintritt für Kinder/Jugendliche unter 18 J. | Weitere Vergünstigungen gemäß Preisliste
Feines Restaurant, Mini war angetan.
Kinderprogramm im #MusTipp

Lesetipps:

  1. Bericht zu Weltempfänger:
    Lenbachhaus für Kinder: Familienworkshop zur Ausstellung Weltempfänger | #KidsMUC (1.2.19)
  2. Blog des Lenbachhaus: http://www.lenbachhaus.de/blog/
  3. Blogvorstellung: „Blog des Lenbachhaus – selbst- oder fremdbestimmt? (3)
  4. Familienworkshop im Lenbachhaus: Paul Klees Ölpause
  5. Kindersicht: Bei Sintflut ins Lenbachhaus – Tweetup sei Dank

5. Jubiläumsausstellung „Generations Part 3. Künstlerinnen im Dialog“ – Sammlung Goetz (bis 6.4.2019)

Kleine Irrung: „Tutto“ wird aktuell im Museion in Bozen ausgestellt, kommt im Herbst 2019 nach München. Deshalb nehme ich flux die Jubiläumsausstellung „Generations Part 3“ auf. Beschreibung folgt noch nach! Danke für den Hinweis, liebe Cornelia Gockel (Sammlung Goetz).

Geta Brătescu Doamna Oliver în costum de călătorie / Mrs Oliver in her traveling costume 1980/2012 Schwarz-weiß Fotografie / black and white photograph 40 x 39,5 cm © the artist Courtesy Sammlung Goetz, München Photo: Galerie Barbara Weiss, Berlin

Geta Brătescu
Doamna Oliver în costum de călătorie / Mrs Oliver in her traveling costume
1980/2012
Schwarz-weiß Fotografie / black and white photograph
40 x 39,5 cm
© the artist
Courtesy Sammlung Goetz, München
Photo: Galerie Barbara Weiss, Berlin

Tutto. Perspektiven Italienischer Kunst“ – Sammlung Goetz (Herbst 2019)

Eine Ausstellung mit Werken italienischer Kunst nach 1950 aus zwei Sammlungen – Sammlung Goetz und Museion, Bozen.

„Tutto“, der Titel der Ausstellung, entstammt der gleichnamigen Arbeit des Künstlers Alighiero Boetti von 1986. In der Stickarbeit vereint er „die Prinzipien seiner künstlerischen Praxis“. Es geht um die Überwindung der zweidimensionalen Leinwand. Die Ausstellung verbindet „künstlerische Konzepte der Öffnung, der Ausweitung bzw. Überwindung des traditionellen Tafelbildes miteinander“. Wie verhalten sich Bild und Text und visuelle Poesie in den experimentellen Arbeiten auf Papier, sowie der konzeptuellen Fotografie zwischen den 1960er und 1970er Jahren zueinander? Ein facettenreiches Gesamtbild entsteht!

Sammlung Goetz
Oberföhringer Straße 103
81925 München

Kontakt: 089/95939690 | info@sammlung-goetz.de
Öffnungszeiten: Do. u. Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00, jedoch nur nach telefonischer Vereinbarung oder Anmeldung via Website.
Eintritt frei.
Das Kinder- und Jugendprogramm zu den Ausstellungen werden wir mal testen!

6. „gerade wild. Alpenflüsse“ – Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins (17.05.2018 – 17.03.2019)

Ausstellungen in München: „gerade wild. Alpenflüsse“ - Alpines Museum. Screenshot Website.

Ausstellungen in München: „gerade wild. Alpenflüsse“ – Alpines Museum. Screenshot Website.

Es gibt wenige wilde Alpenflüsse wie den Tagliamento in Oberitalien, den Oberen Lech oder die Obere Isar. Sie sind wichtiger Lebensraum für Tiere und Vegetation. Die Mehrzahl der Alpenflüsse sind begradigt, aufgestaut oder abgeleitet. Die Sonderausstellung im Alpinen Museum lebt vom Kontrast zwischen Wildfluss und „geraden“ Fluss.

Alpines Museum
Praterinsel 5
80538 München

Kontakt: 089/211224-0
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10-18 Uhr
Eintrittspreise: Erw €4,50 | ermäßigt € 3,00 | Familienkarte € 7 | Kinder unter 6 kostenfrei, 7-14 J € 1.

7. „Tropische Schmetterlinge“ – Botanischer Garten (21.12.2018 – 17.03.2019)

Wir waren noch nie im Botanischen Garten. Zeit das zu ändern. Vor allem wenn exotische Schmetterlinge frei im Wasserpflanzenhaus, Haus 4 der Schaugewächshäuser fliegen. Als Kind erlebte ich das einmal. Für Mini wäre es neu. Da sie es liebt, etwas zu gestalten, das sie mitnehmen darf, werden wir uns bis zum 17.1. für das Familienprogramm „Basteln und Botanik“ am 19.1. anmelden. Führung und Schmetterlinge basteln – klingt gut, oder?

Der Link zur Website ist fehlerhaft. Google nach „Botanischer Garten“ und du gelangst auf die Website mit allen Infos.

Botanischer Garten
Menzinger Straße 65
80638 München

Kontakt: 089/17861310 | botgart@botmuc.de
Öffnungszeiten: Nov.-Jan. tägl. 9.00-16.30, Feb., März u. Okt. tägl. 9.00-17.00, April u. Sept. tägl. 9.00-18.00, Mai-Aug. tägl. 9.00-19.00
Eintrittspreise: €4 – €6,50 | Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Eintritt frei.

Für Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren: Basteln und Botanik – Schmetterlinge: 19.1. und 26.1. von 10:00-13:00, Teilnehmerzahl begrenzt, deshalb Anmeldung: 089 17861-321. Teilnahmegeld: 2 € pro Kind | Materialgeld: 2 – 5 € je nach Verbrauch.

8. „Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München“ – Deutsches Theatermuseum (13.10.2018 – 14.04.2019)

Ausstellungen in München: „Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München“ - Deutsches Theatermuseum. Screenshot Website.

Ausstellungen in München: „Vision und Tradition. 200 Jahre Nationaltheater in München“ – Deutsches Theatermuseum. Screenshot Website.

Das Hof- und Nationaltheater feiert seinen 200. Geburtstag. 150 Bühnenbilder illustrieren die wechselvolle Geschichte dieser herausragenden Spielstätte. In über 150 Jahren gestalteten nur ein halbes Dutzend Bühnenbildner die Szenographie der Theaterbilder. „Das szenographisch Visionäre der Theaterkunst wird ebenso lebendig wie die traditionellen künstlerischen Aussagen.“

Die historischen Bildreihen zu fünf repräsentativen Opern des Münchner Repertoires werden ergänzt durch Entwürfe von Georg Baselitz zu Richard Wagners Parsifal (2018). Die intermediale Präsentation von Ausschnitten aus neueren Aufführungen der Bayerischen Staatsoper beschließt die Ausstellung – eine faszinierende Reise durch die Münchner Theater- und Operngeschichte.

Deutsches Theatermuseum
Galeriestraße 4 a
80539 München

Kontakt: 089/2106910 | info@deutschestheatermuseum.de
Öffnungszeiten: Nur bei Sonderausstellungen: Di.-So. 10.00-16.00 Fotosammlung: Di. 10.00-12.00, Do 14.00-16.00. Alle weiteren Sammlungen nur n. Vereinb.
Eintrittspreise: € 5, ermäßigt: € 4, Kinder bis 14 Jahren frei

9. „ALEX KATZ“ – Museum Brandhorst (06.12.2018 – 22.04.2019)

Alex Katz ist bekannt für seine Porträts stilbewusster Frauen und impressionistischen Landschaftsbilder. Er kombiniert bewegende Oberflächen mit fotographischer Momentaufnahme. Seine Bilder wirken wie virtuos gemalte Schnappschüsse. Der Künstler gilt als Vorläufer der Pop Art. Die Retrospektive zeigt das Oeuvre von Alex Katz. Seine Landschaftsbilder leben vom Lichtspiel. Zudem bewegt er sich zwischen abstraktem Gestus und kühnem Realismus.

Das Museum Brandhorst und seine spannenden Ausstellungen lohnen sich. Mich faszinierten bereits jene von Cy Twombly und Kerstin Brätsch.

Alex Katz, Paul Taylor Dance Company, 1963-64 Öl auf Leinwand 213 x 244 cm Udo und Anette Brandhorst Sammlung Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München © Alex Katz, VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Alex Katz, Paul Taylor Dance Company, 1963-64
Öl auf Leinwand
213 x 244 cm
Udo und Anette Brandhorst Sammlung
Foto: Haydar Koyupinar, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München © Alex Katz, VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Museum Brandhorst
Theresienstraße 35 a
80333 München

Kontakt: 089/23805-2286 | info@museum-brandhorst.de
Öffnungszeiten: Di.–So. 10.00–18.00, Do. 10.00–20.00
Eintrittspreise: 7 €, ermäßigt 5 €, Sonntagseintritt 1 Euro, unter 18 Jahren kostenfrei.
Mitmachheft für Kinder „Großes Kino mit Alex Katz“ führt spielerisch durch die Ausstellung.

10. „Spiegelbilder. Māori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland“ – Museum Fünf Kontinente (12.10.2018 – 28.04.2019)

Reflektieren, Widerspiegeln, Nachdenken – darum geht es in dieser Sonderausstellung. Die Spiegelbilder behandeln verschiedene Perspektiven auf das historische und heutige Aotearoa/Neuseeland. Im Zentrum stehen die Arbeiten des Schriftstellers, Kinderbuch-Autors und politischen Zeichners und Malers Helme Heines. Er verdeutlicht die Beziehungen zwischen Māori und Pākehā (den Neuseeländern europäischer Herkunft).

Die Perspektive auf Neuseeland erweitern die Arbeiten des Māori-Künstlers Cliff Whiting (1936–2017). Dieser schätzte den Humor von Helme Heines Neuseeland-Bildern und steuerte sechs eigene Werke zur Ausstellung bei. Ich bin neugierig auf Minis Reaktion auf die Ausstellung.

Helme Heine, Nationalismus macht blind, Acryl. Māori und Pākehā sind einander zugewandt. Jeweils gut am Hinterkopf verknotet, so dass sie sich ja nicht löst, verhüllt die Māori-Flagge den Kopf des einen, die neuseeländische Fahne den des anderen, so dass sie sich nicht sehen können: Nationalismus macht blind. Ausstellung im Museum fünf Kontinente, München.

Helme Heine, Nationalismus macht blind, Acryl. Māori und Pākehā sind einander zugewandt. Jeweils gut am Hinterkopf verknotet, so dass sie sich ja nicht löst, verhüllt die Māori-Flagge den Kopf des einen, die neuseeländische Fahne den des anderen, so dass sie sich nicht sehen können: Nationalismus macht blind. Foto: @Helme Heine.

Museum Fünf Kontinente
Maximilianstraße 42
80538 München

Kontakt: 089/210136-100 | kontakt@mfk-weltoffen.de
Öffnungszeiten: Di.-So. 9.30-17.30
Eintrittspreise:  Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei / Erw. 5 Euro
Kinderprogramm im #MusTipp

Lesetipp:

  1. Claudie Paye zur Münchner Museumstour bei mir: „Museum Fünf Kontinente: Kinder mit Migrationshintergrund“ näher.

11. „FORUM 048: Anna Katharina Zeitler – If you can dream it, you can do it“ – Münchner Stadtmuseum (22.02.2019 – 28.04.2019)

Die Kabinettausstellung zeigt Werke der in München lebenden Modefotografin Elizaveta Porodina (geb.1987, Moskau). Seelische Zerrissenheit und düstere Vorausahnungen prägen ihre Porträts. Sie beschäftigt sich in ihren Werken mit der „unüberwindbaren Distanz zu ihren Mitmenschen und Methoden der Verstellung.“ „Keines ihrer Bilder bietet einen direkten und offenen Zugang zum Dargestellten.“ Die Figuren entwickeln sich in ihren Bildern zu „Projektionsflächen für Narrationen, Fantasien und Selbstreflexionen.“ Surrealistische und dadaistische Element finden Eingang in ihr Werk.

Kaum zu glauben, dass ich noch nie über das Münchner Stadtmuseum gebloggt habe, obwohl ich hier schon häufiger allein und mit der Familie war – Zeit, das zu ändern!

Ohne Titel, 2017 © Elizaveta Porodina

Ohne Titel, 2017
© Elizaveta Porodina

Münchner Stadtmuseum
St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

Kontakt: 089/233-22370 | stadtmuseum@muenchen.de
Öffnungszeiten: Di.-So. 10.00-18.00; Vorführzeiten Filmmuseum: Di., Mi., Fr.-So. 18.30 u. 21.00, Do. 19.00.
Eintrittspreise: 3,50 – 7 Euro | Kinder und Jugendliche bis 18 J. freier Eintritt.
Kinderprogramm im #MusTipp

Die 11 Ausstellungen in München im Winter 2019 sind als Memo an mich gedacht. Ich habe einiges vor und werde von den Besuchen berichten. Aktuell beschäftigt mich „Weltempfänger“ im Lenbachhaus. Nächsten Freitag erfährst du dazu mehr.

Welche Ausstellungen hast du dir angesehen? Wie war sie? Welche empfiehlst du uns darüber hinaus?

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