Kategorie: Ausstellungen

Ausstellungen in Museen oder Galerien werden vorgestellt und Kuratoren interviewt, oft mit dem Blick hinter die Kulissen. Ausstellungsmacher kommen zu Wort.

Kerstin Brätsch zu Gast im Museum Brandhorst – Sommer in München | #openBrandhorst17

Kerstin Brätsch – wer ist das und was hat sie mit Sommer in München zu tun? Ganz einfach. Die faszinierende Künstlerin ist aktuell zu Gast im Museum Brandhorst – „Innovation“ heißt ihre Ausstellung – eine Überblicksschau (läuft bis 17. September 2017): Sie spricht fast alle Sinne an. München.de fragt nach dem „Urlaub dahoam“ und Urlaub verbinde ich mit Zeit haben für Museumsbesuche. Mein Ausstellungshit für die Sommerferien 2017 ist „Innovation“ – warum?

Zum #openbrandhorst17 führte die Kuratorin Patrizia Dander durch die Ausstellung "Innovation" zu Kerstin Braetsch im Museum Brandhorst. Hier Bilder von ""Unstable Talismanic Rendering_Oliahu's Cure, 2016,

Die Kuratorin Dr. Patrizia Dander in Action vor „Unstable Talismanic Rendering_Oliahu’s Cure, 2016, Kerstin Braetsch. Ausstellung „Innovation“ im Museum Brandhorst. #openBrandhorst17

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Christoph Brech: „Überleben“ im Bayerischen Nationalmuseum

Überleben. Installationen im Dialog mit dem Mittelalter“– eine spannende Ausstellung des Foto- und Videokünstlers Christoph Brech (bis 4. September 2016) im Bayerischen Nationalmuseum in München – klare Empfehlung meinerseits! Die Gegenüberstellung von alter und neuer Kunst sowie die Führung des Künstlers durch die Ausstellung begeisterten mich zutiefst. Wenn du also im Sommer in München nicht weißt wohin, wenn es grau und regnerisch ist, oder du eine Abkühlung mit geistiger Erhitzung brauchst, dann geh hin – schau dir „Überleben“ an, lass dich überraschen, es lohnt sich definitiv!

–> Die Fotos zur Ausstellung müssen laut VG-Bild sechs Wochen nach Beendigung der Ausstellung aus den Blogs entfernt werden – also, leider lieber Leser, gibt es keinen Augenschmaus mehr für dich hier.
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„Allerbeste Aussichten“ – Kunstraum Alexander Bürkle | #KultTrip

Wie kam es zur Ausstellung „Allerbeste Aussichten“ im Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg? Was hat die „Generation Gegenwart“ mit Social Media zu tun? Das erzählt uns Eveline Weber in ihrem Gastbeitrag zur Blogparade #KultTrip. Spannend – der TweetWalk #raumsicht am 25.7.16.

Julika Achtzig: Nun steh doch mal!, 2015, Mixed media, Maße variabel. Ausstellungsansicht #allerbesteaussichten im Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg. Foto: Bernhard Strauss, Freiburg. #KultTrip

Julika Achtzig: Nun steh doch mal!, 2015, Mixed media, Maße variabel. Ausstellungsansicht #allerbesteaussichten im Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg. Foto: Bernhard Strauss, Freiburg. #KultTrip

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„OMG!“ – ein Ausstellungsprojekt in Karlsruhe

„OMG!“ – was für ein Ausstellungsprojekt ist das genau in Karlsruhe? Wie kam es dazu? Was machen elf Volontäre mit dem Museumsdepot? Warum erzählen sie wie welche Geschichten? Wie setzen sie Augmented-Reality sowie ein virtuelles Depot ein? Darüber klären uns Anna Scholand und Anna Gnyp – wissenschaftliche Volontärinnen am Badischen Landesmuseum Karlsruhe – in ihrem Gastbeitrag auf – lesen!

OMG-Ausstellungsprojekt-Team stellt sich in Depotsituation vor.

Teil des OMG-Projektteams in der inszenierten Depotsituation. Foto: Uli Deck

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Liebieghaus – Interview zu „Gefährliche Liebschaften“

Gefährliche Liebschaften. Die Kunst des französischen Rokoko“ , so heißt die verlockende Ausstellung in der Liebieghaus Skulpturensammlung in Frankfurt (4.11.15-28.3.16). Worum geht es? Liebe, Liebeskonzepte, Naturvorstellungen, Lebensgefühl und Kritik am Rokoko sind die Stichworte. Was soll Kunst können? Das wird hier verhandelt. Vor Ort führte mich die Kuratorin Dr. Maraike Bückling. Im Interview stand sie mir Rede und Antwort – ein Making Off à la Caritas-Interview erwartet dich und doch ist es anders. Warum?

Gefährliche Liebschaften; Rokoko; Liebieghaus Skulpturensammlung; Frankfurt; Museum, Falconet; Drohender Amor

Liebieghaus: „Gefährliche Liebschaften“ und der „drohende Amor“ von Falconet gehen eine verlockene Allianz ein.

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Magie des Ortes

Frisch selbst aus dem Urlaub zurück, darf ich mich wieder auf Tanjas Blog ausbreiten. Ich bin ja schon geehrt, dass sie mich immer wieder fragt :-) Und mir natürlich der Verantwortung voll bewusst. Dafür habe ich auch eine wunderbare Geschichte aus der Schweiz mitgebracht. Es geht um besondere Ausstellungsorte! Wer weiß, vielleicht kann ich euch anstecken und ihr macht euch demnächst auf ins schöne Unterengadin.

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Caritas Ausstellung – Interview mit der Kuratorin Dr. Ruhmann

Die Caritas Ausstellung im Diözesanmuseum Paderborn ist seit dem 23.7.15 eröffnet. Erstmals organisierten das Museum zusammen mit der Tourist-Information eine Bloggerreise unter dem Motto „Nächstenliebe in Paderborn“ (#pbkleiner3). Die Kuratoren des Museums führten Blogger und Podcaster durch die Ausstellung. Ich war eine von ihnen. Dr. Christiane Ruhmann, Kuratorin und Projektleiterin, stand mir in einem Interview Rede und Antwort. Mich fasziniert der Blick hinter die Kulissen. Du erfährst heute etwas über Entstehungsprozess sowie Konzeption einer Ausstellung, Ideenfindung, Anspruch und Wirklichkeit, Restaurierungen, Schwierigkeiten und Lieblingsstücke. Lesen!

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Bloggerreise #pbkleiner3 zur Caritas Ausstellung ins Diözesanmuseum Paderborn – Dr. Christiane Ruhmann erklärt uns das Ausstellungskonzept


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Der Umgang mit Kunst: Anfassen, um zu begreifen?

Dieser Gastbeitrag von Katharina Schwinn von der Galerie Bender passt ganz hervorragend zur aktuellen Diskussion über die Banalisierung der Kunst, dieses Mal aus Galerie-Sicht. Darf der Besucher alles anfassen, um zu begreifen? Tut er das denn im Museum? Was ist Kunst?

Anfassen, um zu begreifen?
Über den Umgang mit Kunst im Ausstellungsraum

Oft werde ich scherzhaft von Besuchern gefragt, ob die weißen Eames Chairs in unserer Galerie zum Sitzen gedacht sind oder schon Kunst sind. Daraus könnte man einerseits eine hohe Wertschätzung dieser Designerstücke ableiten, andererseits weist die Frage aber auch auf eine gewisse Unsicherheit allen Objekten gegenüber hin, die sich in einer Galerie befinden. Schließlich gibt es nichts schlimmeres, als die Leute, die sich im Museum versehentlich auf den Kubus von Sol LeWitt setzen, über einen Schlitten von Beuys stolpern oder ein anderes modernes Kunstwerk nicht als solches erkennen und durch Betreten, Draufsetzen oder Umwerfen im schlimmsten Fall sogar beschädigen. Daher wird dem Designerstuhl in der Galerie auch mehr Ehrfurcht und Vorsicht entgegengebracht als im heimischen Wohnzimmer.

Jeremy Thomas, Stayr White

Bestand den „Klopftest“ unbeschadet: Jeremy Thomas „Stayr White“ – 2014, pulverbeschichteter Stahl, 64,8 x 73,7 x 78,7 cm. [Foto: Galerie Bender]


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