Kategorie: Kulturvermittlung

Best Practices und Formate aus der digitalen Kulturvermittlung werden vorgestellt, wie Tweetups, InstaWalks, Apps, Games, Virtual Reality, 3-D, Storytelling von Kulturinstitutionen, Digitalisierung von Sammlungsbeständen.

Köln oder Bremen – Hauptsache digitale Kultur | #KultBlick

Hauptsache digitale Kultur, meint Luca Jacobs. Ihr kennt ihn vom #depotdienstag bei mir. Dieses Mal lenkt er sich von der wissenschaftlichen Hausarbeit durch seinen #KultBlick ab. Für ihn führt viel, nicht alles über die digitale Kultur. Was meint er damit? Definitiv nimmt das Digitale ihm „nicht den Besuch in einer Kulturinstitution, sondern hat entscheidenden Einfluss darauf, es doch zu tun.“ Wie das?

Stühle im weißen Raum. Installation von John Cage – Writing through the Essay ‚On the Duty of Civil Disobedience‘ 1985/91, Kunsthalle Bremen. Foto: Luca Jacobs. Beitrag zur Blogparade #KultBlick - digitale Kultur

John Cage – Writing through the Essay ‚On the Duty of Civil Disobedience‘ 1985/91, Kunsthalle Bremen. Foto: Luca Jacobs, Beitrag zur Blogparade #KultBlick – digitale Kultur

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Mein Kulturblick als digitaler Museumsmensch | #KultBlick

Wie ist der Kulturblick als digitaler Museumsmensch? Tabea Mernberger, zuständig für digitale Kommunikation in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, verrät uns ihren #Kultblick im heutigen Gastbeitrag. Wie geht es ihr als Vermittlerin zwischen den verschiedenen Kulturblicken? Was ist der selbst erhobene Anspruch der Kunsthalle Karlsruhe in der Vermittlung und dem Austausch zum Besucher? Tabea fordert den freien Blick auf Kultur. Die Wege zur Kunst, Kultur und auch Landschaften sind bunt und spannend! Nach #Kunsthallensommer und Degas freue ich mich auf den dritten Beitrag der Kunsthalle Karlsruhe bei mir – vielen Dank!

Kuratorin vor Gemälde. Hält leeren Rahmen über Himmelausschnitt. Im Vordergrund Hand mit Smartphone. die Rahmen im Rahmen fokussiert. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Gastbeitrag von Tabea Mernberger zur Blogparade #KultBlick.

Der digitale Kulturblick auf die Kunst ersetzt keineswegs den analogen Kunstgenuss, sondern ergänzt ihn. Aneignungsprozesse übers Digitale können den #KultBlick formen. Foto: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

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Ask A Curator – banalisiert digitale Kulturvermittlung Museen? | #AskACurator

Alljährlich findet im September der Ask A Curator auf Twitter statt. 2017 hatte es in sich – ein prima Medium, sich zu vernetzen, Kunst im Netz zu gucken als Bild oder Live-Video mit den Kuratoren, einem Battle zwischen zwei Londoner Museen zu folgen und vor allem engagierte Museumsmenschen, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu erleben. Was fiel mir dieses Jahr auf? VIEL!!! Was glaubst du: Banalisiert die digitale Kulturvermittlung Museen?

Skeletiierter Wasserman aus dem Science Museum in London. Tweet zum Ask a curator #askacurator

Das Science Museum und das Natural History Museum lieferten sich einen heften Schlagabtausch zum Ask A Curator 2017. Dabei kam allerhand gruseliges heraus, wie dieser Wassermann.


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Digitalisierung, Bloggen und Leselust in der Münchner Stadtbibliothek

Die Münchner Stadtbibliothek stellt sich der Digitalisierung der Gesellschaft: Die Verzahnung von analog-digitaler Leselust mit Bloggen, Lernplattform und Social Web treibt das Team um Katrin Schuster mit großer Leidenschaft voran. Sie eröffnen für den Bibliotheksnutzer und für die eigene Arbeit neue Erfahrungshorizonte. Die Münchner Stadtbibliothek will berühren und die Leselust stärken. Wie genau sie das machen, erzählt uns Katrin im heutigen Montagsinterview.

Alte Dame am Tablet in der Münchner Stadtbibliothek in Sendling. Visualisiert die Digitialisierung als Chance für Bibliotheken.

Digitale und analoge Lektüre und Weiterbildung gehören in der Münchner Stadtbibliothek untrennbar zusammen – für Jung wie Alt. (Foto: Eva Jünger/Münchner Stadtbibliothek). Digitalisierung fördert die Leselust.

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Warenhauskunst – Auktion im Schloss! Bloggerevent der LUDWIGGALERIE

Warenhauskunst – dieses Bloggerevent der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen verfolgte ich im Netz schon länger: eine kluge und neue Idee der Kunstvermittlung. Ein Twitter-PingPong mit Hildegard Mihm führte zum heutigen Gastbeitrag. Die Veranstaltung „Auktion im Schloss“ gab es noch nicht. Es ging um das Wechselspiel von Kunst und Konsum und dem Nachdenken über „was lässt euer Geld locker werden?“. Nebenbei vernetzten sich Blogger und Museum. Es klingt nach viel Spaß – Mission geglückt!

Zwei Personen stehen vor Bildern Andy Warhols, die in Warenhauskunst der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen zur Versteigerung stehen. Wer moechte nicht mit Marilyn Monroe nach Hause gehen?

Warenhauskunst: Die Kunsthistorikerin Linda Schmitz hat sich für die Auktion stilecht mit einem Hammer ausgestattet. Andy Warhol steht zur Versteigerung. Foto: Hildegard Mihm, (c) Ludwiggalerie Schloss Oberhausen.

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Social Media im Theater – Theaterakademie August Everding

Social Media im Theater lohnt sich, so Johannes Lachermeier, Presse- und Öffentlichkeitsmann der Theaterakademie August Everding. Für ihn ist Social Media ein erfolgreiches Mittel den „Zuschauer möglichst nah an uns heranzuholen“. Das jüngste Theater Münchens ist Ausbildungsstätte für Bühnenberufe. Das Geschichten erzählen (= Storytelling) gehört zum Job auf der Bühne und im Netz. Spannend ist die Rolle des Theaterblogs als zentrales Portal sämtliche Social-Media-Aktivitäten zu bündeln. Wie schaut es mit einer umfassenden Kommunikationsstrategie aus? Zehn Fragen, zehn Antworten!

Flugzeug auf der Bühne der Theaterakademie August Everding in München mit bunt gekleideten Schauspielern. Flight von Jonathan Dove, foto von Thomas Dashuber. Illustriert hervorragend Post zu Social Media im Theater

Social Media im Theater funktioniert hervorragend – Johannes Lachermeier verrät warum! Foto: Thomas Dashuber


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Tweetup – was bringt es? Von der Idee zur Entwicklung

Das Tweetup tritt in Deutschland als digital-analoges Format der Kulturvermittlung für Museen seit 2011 auf. Hat es sich etabliert? Wie entwickelte es sich weiter? Nach meiner Twitter-Hashtag-Anleitung zu #digKV ist es nur konsequent Tweetups, ihre Historie und Werdegang vorzustellen. War ein Tweetup anfänglich auf Twitter beschränkt, veränderte sich das Format. Vielfalt kam hinein über Blogger, Instagrammer und Co. Es gibt also nicht DEN goldenen Weg zur erfolgreichen Durchführung eines Tweetups. Warum?

Das Tweetup #Shrigpin in den Pinakotheken zeigt die unterschiedliche Wahrnehmung der "Secret Sculpture" von David Shrigley

Das Tweetup #Shrigpin der Pinakotheken war einzigartig: Eine Skulptur, viele Wahrnehmungen und kein Beweis mehr. David Shrigley zerstörte seine „Secret Sculpture“, nur wenige sahen sie.

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Instagrammer im Cuvilliés-Theater der Residenz München

Instagrammer kapern das Cuvilliés-Theater der Residenz München – mein Thema für die Blogparade „Münchner Momente“. Warum? Im Dezember führte ich erstmals eine Gruppe Instagrammer durch das grandiose Rokoko-Theater (#InstaWalk). Für mich ist es das Theater schlechthin: glamouröse Pracht und abwechslungsreiche Geschichte faszinieren. Gerettet kurz vor der fatalen Bombennacht 1944, in den 1950er Jahren wiederaufgebaut, teilen sich nun das Residenzmuseum und die Theaterwelt den Ort. Was wollten die Instagrammer dort?

Kurfürstenloge des Cuvilliés-Theaters - ein kleines Spiegelkabinett.

Kurfürstenloge des Cuvilliés-Theaters – ein kleines Spiegelkabinett.

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