Kategorie: Wissen

Hier findest du theoretische Grundlagen zur digitalen Kulturvermittlung und Kommunikationsstrategien aus Lehre und Beruf, inkl. Wissenschaftskommunikation, Diskurse, Besprechung meiner Vorträge und Workshops sowie Buchbesprechungen.

Was gefällt dir an Museen? Was nicht? – Museum analog und digital

Warum Museum analog und digital? Anstelle meines Montagsinterviews kommt heute eine spezielle Zusammenschau der Serie. 23 Interviews gibt es bislang, tolle Menschen und Blogger lernten wir darüber kennen. Ungewöhnliche Lebenswege offenbarten sich uns mit spannenden Impulsen fürs eigene Handeln. Die Kultur-Museums-Frage im Interview bietet viel Denkstoff für Kulturarbeiter in Institutionen und nicht nur für sie. Genau deshalb führe ich dir die Stimmen dazu erneut auf – Diskussionsstoff: Was gefällt dir an Museen? Was nicht? Was wünschst du dir von ihnen?

Museum analog und digital ist manchmal sehr seltsam. Hier ein verstaubtes Konglomerat verschiedener Gegenstände im Bahnkontext, die museal in einer Festung verstaubt dargeboten wurde.

Irgendwo in Südfrankreich in einer Festung fanden wir diesen Raum als museale Präsentation vor. Die Kids waren begeistert, weil es anders war. Museum analog und digital geht manches Mal seltsame Wege.


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Die Cadolzburg – wie entsteht ein Museum? Was macht ein Kurator? | #HohenzollernWalk

Die Cadolzburg ist als neues Burgerlebnismuseum in Franken seit dem 23. Juni 2017 für die Besucher eröffnet. Das späte Mittelalter präsentiert sich hier fesselnd, spielerisch, klangvoll, nachdenklich, duftend – mal gut, mal weniger appetitlich – und ja, auch kämpferisch. Wie kam es aber dazu? Wie entsteht ein Museum und was macht der Kurator? Dr. Sebastian Karnatz, einer der beiden Kuratoren der Cadolzburg und Autor bei mir im Blog, stellte sich meinen Fragen im Montagsinterview. Die Stichworte: Chancen und Risiken von Neuen Medien, Berufsperspektiven, Persönliches und viel Leidenschaft!

Blick von der Freitreppe der Cadolzburg ins Neue Schloss mit Gerüsten, verhängter Installation und Tetrakran

Das Neue Schloss der Cadolzburg im Umbau – das Bild stammt aus dem Frühjahr – jetzt sieht es hier ganz anders aus. Die Perspektive des Fotos ist atemberauuend, vor Ort merkt ihr warum!

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Über Internet und echtes Leben: Digitales, „Lügenpresse“ & Filterblase | #Interview

Das Blogmotto von Christian Buggisch „Über Internet und echtes Leben“ zog mich magisch an. Die Texte dann noch mehr. Ein Geisteswissenschaftler geht „fremd“ vom Lektor zum Corporate Publisher. Im Montagsinterview spricht er Digitales und die „Lügenpresse“ an. Letzteres aus Sicht der Rechten. Trumps Sieg veranlasste ihn, sich eine zweite Filterblase anzulegen, um zu verstehen, wie Mainzelmännchen die Massen überzeugen. Erschreckend und eine fatale Entwicklung. Christian ist ein vielseitiger Mensch, Autor (Mittelalter und Kinder-/Jugendbücher!), Vater und Querdenker.

2 Mädchen stehen mit dem Rücken zum Betrachter im Mohnfeld. Beide fotografieren die Blumenwiese, eben "Internet und echtes Leben". Foto: Christian Buggisch.

Passendes Bild zum Titel: Über Internet und echtes Leben, oder? Der Rest passt dann nicht mehr dazuf. Foto: Christian Buggisch


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Bloggen in München – wozu sind Blogs gut? Was treibt Blogger an? | #ENTER17

Bloggen in München ist vielfältig. Das offenbarte die letzte Woche mit: Bloggermarket in der Villa Stuck, Denkst – der Familienkonferenz in Nürnberg sowie die Podiumsdiskussion der Münchner Stadtbibliothek zum Thema: „Bloggen in München“. Auf zwei der Bloggerevents hielt ich entweder eine Session oder diskutierte über Sinn und Unsinn von Bloggen mit famosen Bloggerkolleginnen. Was kam dabei heraus?

Blick in den Salon der Villa Stuck. Im Museum fand der 1. Bloggermarket 2017 statt über Bloggen in München. Ich hielt eine Session übers Bloggen.

Hier disputierten die Künstler zur Zeit von Franz von Stuck. In der Villa Stuck fand der 1. Bloggermarket 2017 statt. Bloggen in München ist facettenreich. Gerne hätte ich meine Session hier gehalten.

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Warum ein Berufswechsel? Anke Gröner über Kunstgeschichte & Bloggen

Berufswechsel: von der Werbetexterin zur Kunsthistorikerin – warum ging Anke Gröner diesen Weg? Eine mutige Entscheidung. Als Blogger-Urgestein oder in O-Ton als „Oma Gröner“ lässt sie die „normalen“ Bloggerfragen nach Reichweite und Monetarisierung kalt (Frage 6). Bloggen ist ihr ein Bedürfnis. Sie sortiert darüber ihre Gedankenwelt, die vielseitig ist. Kunstgeschichte nimmt darin großen Raum ein, beschert ihr tolles Feedback, einen Auftrag sowie eine Museumseinladung. Im Montagsinterview denkt sie kritisch über Digitale Kunstgeschichte, Instagram, Museen und vor allem aber über ihre letzten fünf Jahre nach – reichhaltiger Denkstoff!

Das Café Prado ist Anke Gröners Liebslingscafé. Titelbild zum Montagsinterview über Berufswechsel, Bloggen und Kunstgeschichte auf Kultur-Museum-Talk

Mein bisheriges Lieblingsmuseum ist der Prado. Dort darf man nicht fotografieren, was mir sehr gut gefallen hat, weil man dadurch überraschend entspannt Kunst angucken kann. Daher hier eine Aufnahme aus dem Café. (Foto: Anke Gröner)


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Digitale Kunstgeschichte: Was kann sie leisten in Lehre & Gesellschaft? | #DigitalHumanities

Was ist die Digitale Kunstgeschichte? Welche Auswirkungen hat sie auf das Studium der Kunstgeschichte und auf die StudentInnen? Was haben Museen davon? Dr. Harald Klinke, Kunsthistoriker und Dozent an der LMU in München, beantwortet mir diese und weitere Fragen im #Montagsinterview. Mitunter geht es um den Hackathon #CodingDurer, eine App, Digitalisierung und interdisziplinäre Zusammenarbeit, Sehen sowie kulturelles Verständnis.

44.685 Bilder der Artemis-Datenbank nach Durchschnittshelligkeit sortiert. Bilder sind im Kreis angeordnet, sieht wie ein Sog/Trichter aus. Digitale Kunstgeschichte an der LMU, Montagsinterview mit Harald Klinke

44.685 Bilder der Artemis-Datenbank nach Durchschnittshelligkeit sortiert.

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Visionen gestalten – ist das eine Mission? Was ist der Disney-Effekt?

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Visionen gestalten – dazu ruft die PLATFORM in ihrer Blogparade „Die Zukunft geht uns alle an“ (#visionengestalten, bis 31.3.17) auf. Eine löbliche und abschreckende Thematik, oder? Wer will sich, sein Handeln oder die Gesellschaft denn hinterfragen? Das ist anstrengend und in der Jetztzeit wichtig. Andere machen das und handeln, wie die Action #pulseofeurope zeigt. Und wie gestalte ich Visionen? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Folge ich nicht eher einer Mission, wenn ich die Vision gestalte? Wie definiere ich Visionen bezogen auf Kultur, Kunst und Social Media? Und was ist der Disney-Effekt?

Zwei 3-D-Drucker des Makerspace in Garching. Hier darf jeder seine Visionen in tatsächliche Prototypen realisieren und auf die Tauglichkeit hin prüfen. So geht Visionen gestalten.

Im Makerspace in Garching werden Visionen umgesetzt. Die Kreativen dürfen die Geräte – hier 3-D-Drucker – des Makerspace nutzen, Prototypen werden umgesetzt und auf ihre Tauglichkeit überprüft. Visionen gestalten kann einfach sein.

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10 Fragen zu Social Media im Museum: Beziehungspflege & Kommunikation | #Interview

Social Media im Museum bewegt – das Wie bewegt. Worum geht es dabei? Um Beziehungspflege und Kommunikation. Wie kann digitale Kulturvermittlung funktionieren – mit Mitarbeitern und mit Externen? Gibt es städtische Modelle? Machen Apps Sinn? Was ist mit Bildrechten für Blogger? Weitere Stichworte: Filterblase, „Internetberührungsangsthalter“, Familie und Beruf. Das Montagsinterview von heute war ein Experiment für mich. Wunderbare Fragen erreichten mich nach meinem Aufruf vor einer Woche – zehn spannende Fragen! Jede einzelne hat es in sich.

Zwei Kinder sitzen in einem offenen Cabrio im PS Speicher Einbeck und simulieren eine Autofahrt. Social Media im Museum

Eines der faszinierendsten Museen für die Familie – der PS Speicher in Einbeck. Social Media im Museum bedeutet Verschränkung von analoger und digitaler Vermittlungsformate und ist facettenreich.


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