Bloggererkenntnis, Kutschengala, Weiterbildung | #WMDEDGT

Bloggererkenntnis kann vielfältig sein. Das Tagebuchbloggen finde ich sehr charmant dank der Montagsinterviews. Sylvia aka Jaellekatz brachte mich auf #WMDEDGT – das Tagebuchbloggen am 5. eines jeden Monats – Frau Brüllen ruft dazu auf. Du möchtest natürlich unbedingt wissen, was ich heute so gemacht habe, gell? Die Stichworte dazu: Bloggererkenntnis durch das Churbayerische Freudenfest, Weiterbildung und Studium.

Das Neue Schloss Schleißheim erleuchtet am Abend von der Gartenseite aus gesehen. Die Kutschengala bot mir reichhaltige Bloggererkenntnis

Das Neue Schloss Schleißheim bot faszinierende Blicke am Abend anlässlich der Kutschengala 2017 – Ort für reichhaltige Bloggererkenntnis.


So langsam fängt die Routine bei uns wieder an. Um 7:00 klingelte der Wecker. Ab nach unten, Frühstück vorbereiten – Joghurt mit Obst, Haferflocken und Honig dazu einen Kaffee – so’ne richtige Streberleichenmahlzeit denkst du, nicht wahr? Aber sehr lecker und energiespendend. Aktuell für mich mehr als nötig.

Mini weckte ich etwas später. Für sie fing der Hort wieder an. Für mich bedeutete das entspannte Arbeitszeit, ohne den Babysitter „Fernseher“ missbrauchen zu müssen. Dieses Mal zog es mich nicht an den Schreibtisch, sondern nach München: Ein Termin stand dort an. Wie du weißt, befinde ich mich gerade in der Neuorientierung. Aber keine Bange, Tanja bleibt der digitalen Kulturvermittlung erhalten. Im Gegenteil, hier bastle ich aktuell eifrig an ein paar Konzepten und Artikeln darunter eine Blogparade für ein Museum. Mitte September erfährst du dazu mehr – es wird spannend, lass dich einfach überraschen und vor allem: Mach mit!

Weiterbildung: Pressereferentin crossmedia

Der Tag heute stand ganz im Zeichen von Weiterbildung. Mein Ziel: Die Journalistenakademie in München. Die Idee: Informationen über den Kurs „Pressereferentin Crossmedia“ zu erhalten. Ja, das lockt mich. Die Beraterin war kompetent und sympathisch. Ob es dazu kommen wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Ich halte dich hier auf dem Laufenden. Wenn ja, dann gibt es viel Stoff zu berichten, aber auch so werden mir die Themen nicht ausgehen – versprochen!

Was hat die Kutschengala in Schleißheim mit Bloggererkenntnis zu tun?

Gestern, am 3.9.17, fand die historische Jagd- und Kutschengala in Schleißheim statt. Wir waren am Abend bei Regen dort. Gelockt hatte uns das Fackel- und Feuerwerkerlebnis. Ich glaube, ich habe die Schlossanlage noch nicht so spät und schon gar nicht via Feuerwerk beleuchtet gesehen. Herrlich!

Blick auf das Neue Schloss Schleißheim vom Mittelkanal aus in der Nacht. Erleuchtet mit kleinem Feuerwerk vor der Kaskada anlässlich der Kutschengala 2017

Das war nur ein kleines Eröffnungsfeuerwerk zur Kutschengala 207 – das große folgte danach.

Jetzt sitze ich am PC und sondiere die Fotos. Schreibe ich noch über das erste Churbayerische Freudenfest in Schleißheim? Nein. Vermutlich nicht. Dafür habe ich einfach zu wenig zu berichten. Mini war mit ihrer Freundin schon früher da und erlebte immerhin den barocken Tanz im Schloss und das „Pferdestechen“.

Trotzdem, mein Bericht zur Kutschengala aus dem letzten Jahr hatte es in sich. Seit knapp zwei Monaten wurde er vielfach im Web gesucht und gefunden. Eine Woche vorher aktualisierte ich ihn um das aktuelle Programm, just einen Tag bevor die großen Zeitungen, SZ, Merkur und Co dieses vorstellten. Et voilà, bis einschließlich Samstag ging der Post ab wie Schmitzkatz. Warum wohl? Wer war wohl ganz oben bei den Suchergebnissen zum Event auf Google? Aus Versehen hatte ich 2016 passende Keywords benutzt, die mir eine prima Positionierung auf Google bescherten und das unter ganz verschiedenen Begriffen und long tail keywords – fetter Lerneffekt für mich!

Gondelfahrt im Fackelschein in der Nacht zur Kutschengala 2017.

Gondelfahrt im Fackelschein in der Nacht zur Kutschengala 2017.

Danke, liebe Angelika Friedl, für die Frage nach dem aktuellen Programm im Kommentar zum Artikel. Das brachte mich erst darauf, den Post zu aktualisieren und neu zu veröffentlichen. „Kommentare im Blog führen zu Erfahrungen, zur Vernetzung, zum Weiterdenken und ja, auch zur Sichtbarkeit, denn gelesen werden wollen wir doch alle, oder?

Das Thema der Churbayerischen Freudenfesten fasziniert mich. Kann also sein, dass ich mich damit noch auseinandersetzen werde. Die Kunsthistorikerin verlangt danach. Wenn nur der Schreibtisch nicht gerade so heftig überquillt!

Familien-, Weiterbildungs- und Studienzeit

Um 14:45 hieß es dann, Mini vom Hort abholen und zum Maibaum zu flitzen. Hier traf ich eine Studentin meiner Lehrübung an der LMU. Ich musste ihr einen Schein unterschreiben. Dann ging es weiter zum Bürgerplatz.

Blick über Vase mit Stiefmütterchen auf Brunnen am Bürgerplatz in Garching.

Am Bürgerplatz in Garching gibt es einen prima Spielplatz und eine noch bessere Eisdiele – El Dorado für Kids.

Spielzeit für Mini bedeutet für mich in der Sonne auf der Bank sitzen und surfen. Dabei stieß ich auf den Artikel „Reichweiteneinbruch: Engagement auf Facebook um 20 Prozent gesunken„. Wie ist denn eure Erfahrung mit Facebook, Videos und Reichweite? Wie handhabt ihr das? Woher kommen eure Leser oder ist euch das einerlei?

Für mich bot der Artikel Denkstoff bezüglich Videos. Damit wären wir wieder bei der Weiterbildung „Pressereferentin crossmedia“. Hier wird einiges dazu gemacht. Für mich stelle ich fest, dass Blogposts mit Video-Einbindung erheblich länger gelesen werden. Der Post zum #openbrandhorst zur Brätsch-Ausstellung (läuft nur noch bis 17. September 2017) war diesbezüglich sehr erhellend. Einerseits hatte das Facebook-Video und die Periscope-Aufnahme einen guten Zugriff, das Youtube-Video hinkt da hinterher, aber das macht mir nichts. Andererseits habe ich darüber ordentlichen Bloggerstoff, den ich im Artikel zur Illustration und Vertiefung einbinden kann. Ich mag diesen Medienmix und meine Leser auch!

Handy auf Schoss im Freien mit Facebook und Artikel über Reichweiteneinbruch.

Mini spielt und ich lese im Web.

So, Sonne weg, wir weg. Abendbrot, Pizza machen, Blogpost online stellen und mich durch die Teilnehmer von #WMDEDGT durchklicken – mal schaun‘, ob es dabei für mich neue Interviewpartner gibt, schließlich sollen die Montagsinterviews fortgeführt werden – „nur Geduld, bald …“ wieder, wie Tomte Tummetott sagt!

Liebe Museen, eure Arbeitstage können so spannend sein und es ist so easy, sich an das Tagebuchbloggen mal zwischendurch heranzuwagen. Bitte dabei aber nicht an #WMDEDGT oder 12 von 12 mitmachen, da das private Sammlungen sind laut Kitty im Kommentar. Aber warum nicht etwas eigenes für Kulturinstitutionen daraus machen, so wie der #Depotdienstag auf Twitter? Fände ich richtig klasse!

 
-> Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn doch bitte gerne weiter. Für mehr Kulturpower folge KulturTalk auf Facebook und abonniere meinen monatlichen Newsletter – ich freue mich auf dich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

4 Kommentare

    • Tanja Praske

      Liebe Elisabeth,

      ja, du kannst das Blog auf auf unterschiedlicher Art und Weise abonnieren:

      1. RSS-Feed abonnieren (s. Seitenleiste gelber Buttin)
      2. ins Feedly Blog-URL eingeben
      3. Newsletter: Hier fasse ich monatlich meine Artikel sowie Linktipps zusammen. Zum Abonnieren geht es hier entlang, auch mit Beispielen: https://www.tanjapraske.de/newsletter-archiv/

      Freut mich sehr, dass du meinen Blog abonnieren möchtest. Es ist ein Bauchladen, mal so persönlich wie dieser Post hier, mal Ausstellungsbeprechungen, mal beruflich (Bloggen, Social Media, Lehre) und bald starten die Montagsinterviews wieder https://www.tanjapraske.de/digitale-kommunikation/bloggen/montagsinterview-digitales-bloggen-kultur/ etc.

      Aufgrund der Themenvielfalt entschied ich mich für einen Newsletter als weitere Aboform, da nicht jeder Leser alle Themen mag.

      Freue mich auf dich!

      Herzlich,
      Tanja

  1. Liebe Tanja Praske, so sehr ich Sie aus der Entfernung schätze, Einspruch! WMDEDGT ist eine Sammlung privater Tagebucheinträge. Ich bin fast von Anfang an dabei und ich schätze die Einblicke in fremde Leben. Manchmal taucht dort auch der Beruf auf. Oft kann aber darüber auch nicht gesprochen werden. Aus Gründen der Diskretion oder der Anonymität.
    Das Tagebuchschreiben nur als Vehikel für PR zu nehmen (ob Kultur oder Kommerz), entwertet dieses charmante Projekt. Machen Sie es bitte nicht und empfehlen Sie das bitte nicht.
    Es geht hier in erster Linie um Menschen und nicht um Jobs. Ich spreche sicher nicht nur für mich, wenn ich darum bitte diese Linksammlung sauber zu halten.

    • Tanja Praske

      Liebe Kitty,

      vielen Dank für die Klarstellung. Ich nehme den Passus raus. Finde es dennoch wunderbar, wenn Museen ruhig IHR Tagebuchbloggen betreiben. Mich interessiert das und da bin ich vermutlich nicht allein, auch wenn ich da naturbedingt belastet bin.

      Für mich persönlich ist es ein anderes Bloggen, das ich beginne zu schätzen, da es mich aus unnötig selbst auferlegten Korsetten befreit und ich stöbere gerne bei den Teilnehmern. Auch das finde ich befreiend. Schaue bei Ihnen noch rein. Danke für die Offenheit!

      Beste Grüße,
      Tanja