Auf Zehenspitzen durch die digitale Revolution

Digitale Revolution – was bedeutet sie für Unternehmensmuseen? Für die Corporate History? Der Gastbeitrag von Maximilian Westphal – eine Tagungsnachlese – bringt uns „historische Narrative“, „Visitor Journey“, „interaktive Skulpturen“, eine „Drehtonne“ und mehr näher – #gdm16 grüßt!

Corporate History und die digitale Revolution, Tagung in Eichstätt #gdm16

Martin Gebhardt und Dominik Possoch auf der Tagungsbühne: „Geschichte und digitale Medien – Corporate History und die digitale Revolution“ am 20. Mai 2016 in Eichstätt. (Foto: Benjamin Heinz)

Ausgehend von der Lehrveranstaltung „Digitale Kulturvermittlung – Strategie und Umsetzung (#digKV)“ bei Tanja Praske fuhr eine Gruppe Studierender am 20. Mai nach Eichstätt, um herauszufinden, wie Unternehmen mit ihrer Geschichte im digitalen Zeitalter umgehen. Mit diesem Beitrag wollen wir die Eindrücke des Tages über „Corporate History und die digitale Revolution“ – insbesondere in Bezug auf #digKV – zusammenfassen.

Nach einem kurzen Weg vom Bahnhof durch’s malerische Eichstätt erreichten wir den Tagungsort: das zentral gelegene Kino lockte den ganzen sonnigen Tag über mit angenehmer Atmosphäre und bequemen Sitzmöbeln in den erleuchteten Kinosaal. Dominik Possoch, der Moderator im hellen Cord-Sakko, begrüßte alle Angereisten und bot einen Vorgeschmack seiner locker-flockigen Moderation, die unterhaltsam durch den weiteren Tag führen würde.

Angewandte Geschichtsschreibung als Spielfeld für Medieneinsatz

Marcus Ventzke vom Institut für digitales Lernen legte zunächst ein theoretisches Fundament für die Tagung. Er begründete, warum es gilt, den Blick auf „angewandte Geschichte“ zu richten, und warum er in unserer Zeit einen mentalen Anfangspunkt für eine „Konjunktur des Historischen“ sieht. Eine „Individualisierung historischer Narrative“ erkennen wir unter anderem in den Sozialen Medien wieder:

„Wenn Menschen immer mehr ihr eigenes Projekt sind, dann erhöht sich für jeden Einzelnen auch die Aufforderung, sein Leben narrativ zu rationalisieren.“

Unternehmen sind als Gemeinschaften von Individuen zu verstehen, deren Geschichtsschreibung zudem spezifische Funktionen bedient, die uns im Laufe des Tages immer wieder begegnen würden. Mit seinem Blick auf die „Subjektivierung des Historischen” schlug Ventzke zum Auftakt der Tagung den richtigen Ton an, um den „Blick auf Geschichtsschreibung außerhalb des akademischen Elfenbeinturms“ einzuleiten. Anzunehmen sei, dass die „angewandte Geschichtsschreibung“, wie sie von Unternehmen betrieben wird, „das ideale Feld für digitale Präsentations- und Arbeitstechniken ist“.

History Management und Content Marketing

Zunächst tauchten wir mit Martin Gebhardt aka @gebhardtmar vom „adidas history management“ in die Welt des Sports ein und blickten in das Archiv des Sportartikelherstellers aus Herzogenaurach. Das Ziel dieser Abteilung ist, die Geschichte des Unternehmens nutzbar zu machen: Adidas und seine Mitarbeiter sollen die Geschichte leben und fortschreiben. Ein adidas-Museum gibt es derzeit noch nicht, jedoch ließ Gebhardt durchklingen, dass derartige Pläne auf Konkretisierung und Umsetzung warten.

In Bezug zur „digitalen Revolution“ setzte Gebhardt vor allem die Dokumentationsmethoden und den äußerst erfolgreichen Social-Media-Aktivitäten des Unternehmens. Inwiefern Bilder und Infos zur Geschichte des Unternehmens und historischen Produkten große Aufmerksamkeit erzeugen, betonte Gebhardt auch noch einmal in der Abschlussdiskussion. Nicht angesprochen wurde die Website des Archivs, auf der man unter anderem sein „eigenes adidas-Archiv“ aus einer Auswahl von Objekten zusammenstellen kann. Mit ihrer Flash-Technologie und einem Copyright-Stempel von 2012 wirkt die Website jedoch eher überholt. Möglicherweise schlummern ja bereits Ideen für einen Relaunch in der adidas-Trickkiste?

Die Vertiefung der Informationsebenen im Digitalen

Den Ball übernahmen Doris-Maria Vittinghoff und Marcel Michels vom Siemens MedMuseum, das die Unternehmensgeschichte in ein medizingeschichtliches Narrativ einbettet. Leider geriet der erste Block zur Entstehung des 2014 eröffneten Museums so ausführlich, dass nur noch wenig Zeit blieb, um den dortigen Einsatz digitaler Medien zu thematisieren. Schade, denn die Einblicke waren vielversprechend: neben Film- und Audiostationen werden im MedMuseum raumhohe Touchscreens eingesetzt, die als „Fenster ins Archiv“ fungieren und eine repräsentative Auswahl von Objekten spielerisch erkundbar machen. Diese „informationsvertiefende Ebene“ bietet auch das entleihbare Tablet mit App, die den Museumsbesuch multimedial anreichern soll. Ganz bewusst nahm Michels Abstand von „Bring-your-own-device“-Konzepten: all die anderen Apps auf dem eigenen Gerät würden die Besucher nur ablenken, so Michels. Die mit spezifischen Inhalten bespielten Tablets führen dazu, dass man sich allein auf das Museum konzentrieren könne.

Der Website und einem Online-Archiv sind aufgrund der firmenübergreifenden CMS-Struktur gewisse Grenzen gesetzt. Man arbeitet hier jedoch an Lösungen und wünscht sich auch eine ausführlichere Vermittlung, die Archiv und Museum dem digitalen Raum gegenüber öffnen.

“IT-Exhibits” im Dienste der Visitor Journey

Nach einer Kaffeepause im sonnigen Hof gab uns Cord Hinrich-Grote Einblicke in die Arbeit des Ausstellungsbüros Atelier Brückner – die Devise hieß nun think big. Nach einer Vorstellung des Büros und dessen konzeptueller Arbeitsweise, wurde der Fokus auf zwei Disziplinen der Ausstellungsgestaltung gerichtet: „Digitale Medien“ und „Information on Demand“. Hinrich-Grote stellte voran, dass das Potential des physischen Museums der Raum an sich sei – seine größte Wirkung und Eindringlichkeit erfährt der Medieneinsatz in einer Ausstellung also, wenn er im Bezug zum Raum wirken kann. Ebenso stehen die Digitalen Medien im Dienste der Inhalte und sollen nicht zum Selbstzweck eingesetzt werden: sie bleiben Vermittler und Botschafter. Die Umsetzung dieser Maximen wurde anschaulich anhand zweier Beispiele ausgeführt.

Zunächst ging es um das sich noch im Entstehen befindliche King Abdulaziz Center for World Culture in Dhahram, Saudi Arabien. Für das von einem Ölunternehmen initiierte Projekt steht ein großes Budget zur Verfügung: die damit verbundenen inhaltlichen Diskussionen ließ Hinrich-Grote nicht unerwähnt, konzentrierte sich dann aber auf die Realisierung einer wahren Spielwiese für Ausstellungsmacher. Kern der Konzeption ist der Knowledge Stream, der die Besucher durch die Architektur des „Center for World Culture“ begleiten soll. Visitor Journey ist dabei das Konzept, mit welchem sich auch Museen hierzulande auseinandersetzen können und sollten. Die Mittel, mit denen das Projekt in Dharam diese Visitor Journey umsetzt, stehen für die Budgets insbesondere öffentlicher Museen sicher außer Frage; ein digitaler Video-Rundgang durch das geplante „Center for World Culture“ lud aber durchaus zum Träumen ein… von interaktiven Screens bis hin zu über RFID „aktivierbare“ Objekte soll der Medieneinsatz in Dhahram eine große Vielfalt bieten.

Eine weitere Visitor Journey lässt sich bereits im Den Blå Planet in Kopenhagen erleben: Eine native Mobile-App begleitet den Weg der Besucher durch das Aquarium und liefert ortsspezifische Informationen zu den Unterwasser-Lebenswelten und deren Lebewesen, aber auch einzelne eingebettete Medienelemente bereichern den Besuch. Print- und Digitalmedien sind miteinander verschränkt und bieten Vertiefungsebenen für verschiedene Lerntypen. Mit der App kann man auch einen eigenen Fisch gestalten: Zum Abschluss des Rundgangs entlässt man diesen in ein virtuelles Aquarium, wo er sich dann mit den kreativen Hinterlassenschaften früherer Besucher tummeln kann.

Vom pointierten Einsatz digitaler Medien

Nach diesen horizonterweiternden Projekten kamen wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: „Notwendiges Übel oder willkommene Chance. Erfahrungen mit digitalen Anwendungen in Ausstellungen“ war der Titel des Vortrags von Matthias Kaluza, der über die Projekte des Gestaltungsbüros ö_konzept sprach. Themen rund um (Automobil-)Technik stellen das Büro vor die Herausforderung, technische Themen zu erklären und sie gleichsam in kulturwissenschaftliche und historische Kontexte einzubetten. Kaluza leitete mit einigen grundlegenden Erkenntnissen ein: Welche Möglichkeiten bietet der Einsatz digitaler Medien einer Ausstellung? Sie ermöglichen die anschauliche Darstellung komplexer technischer Abläufe und können zu einem Erlebnis werden und Eindruck hinterlassen. Pointiert zwischen Exponaten und Texttafeln platzierte multimediale Installationen werden als Abwechslung wahrgenommen und können dadurch Lerneffekte steigern.

Für das Motorradmuseum im Schloss Augustusburg richtete ö_konzept eine benutzbare Motorradskulptur ein, die mit Haptik, Visualisierung und Motorensounds die Funktionsweise verschiedener Motorradtypen vermitteln kann. Die Attraktivität dieses Exponats liegt darin, dass Bauweise und Technik sowohl auf informativer wie emotionaler Ebene vermittelt werden. Die Nutzung durch 1–2 aktive Besucher birgt sicherlich Vor- und Nachteile: an der Skulptur aktive Besucher steigern das Interesse (noch) passiver Besucher, andererseits kann es natürlich zu einem großen Andrang an der interaktiven Skulptur kommen.

Auch im PS.Speicher Einbeck konzentrierte man sich auf den pointierten, aber dafür durchdachten Einsatz interaktiver Ausstellungsobjekte: über eine “Drehtonne” steuern die Besucher eine Timeline, die zusammen mit einer digitalen Karte und zugespielten Kurzfilmen die technikhistorische Entwicklung vermittelt. Auch eine Social-Media-Aktion kam zur Sprache: die physische Überführung von Fahrzeugen aus einer Privatsammlung in das Museum wurde als Event beworben und digital über den Hashtag #LKWKorso mit Bild und Text im Netz begleitet.

Die Ausführungen und Beobachtungen von Matthias Kaluza bewiesen, dass der Einsatz digitaler Medien nicht übermäßig budgetiert sein muss, sondern eingebettet in ein durchdachtes Konzept auch in kleinerem Maßstab eine schlaglichtartige Wirkung entfalten kann.

Die Grenzen digitaler Vermittlung

Eine der digitalen Vermittlung gegenüber vorsichtige Position bezog abschließend Thomas Stebich. Der Leiter von Audi Tradition setzt in seinen Häusern museum mobile und August Horch Museum Zwickau vor allem auf personelle Vermittlung und physische Präsenz. Dennoch wollte Stebich sich keineswegs als Gegner der digitalen Medien verstanden wissen: er betonte deren Potentiale, insbesondere hinsichtlich der personalisierten Museumserfahrungen, der damit einhergehenden Emotionalisierung des Museumsbesuchs und der Bewahrung von Archiv- und Sammlungsgut. In diesem Zusammenhang kam er auch auf die Herausforderungen der Langzeit-Archivierung digitaler Daten zu sprechen: Während die Massen an digitalen Daten in der Firmenkommunikation zunehmen, haben sich Systeme wie das Open Archival Information System – zumindest bei Audi – noch nicht durchgesetzt. Hier müssen noch benutzbare Systeme und Strategien gefunden werden. Ebenso herausfordernd sieht er den Einsatz digitaler Medien im Haus: Er betonte die Notwendigkeit von nachhaltiger Planung und langfristigen Strategien, wenn etwa die Wartungskosten nicht durchdacht werden. Neben den finanziellen Aufwendungen wies Stebich auch auf die personellen Ansprüche hin: Digitale Medien in (Unternehmens-)Museen und Kulturinstitutionen verlangen nach Spezialisten, die sowohl mit ihren inhaltlichen Themengebieten, als auch mit IT vertraut sind – insbesondere durch die Reihen der angehenden „Digitalen Geisteswissenschaftler“ ging in diesem Moment ein erwartungsvolles Nicken…

Fazit und Podiumsdiskussion von „die digitale Revolution“ #gdm16

Abschließend sollte eine Podiumsdiskussion mit allen Referenten den Tag abrunden. Hierbei ging es vorwiegend um Corporate History selbst anstatt um die Einflüsse der Digitalität. Einzig Social Media und die Archivierung Digitaler Daten kamen hier noch einmal zur Sprache. Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich im Vergleich zu öffentlichen Institutionen auch die vorgestellten Unternehmen nur vorsichtig an den Einsatz digitaler Medien tasten, wenn es um die Vermittlung ihrer eigenen Geschichte geht. Wirklich zukunftsweisende Projekte und dazugehörige Budgets sind dort wohl eher auf dem Weg zur Industrie 4.0 zu finden. Mit Nachdruck betonte Doris-Maria Vittinghoff, dass es weiterhin Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft brauche, die ein Bewusstsein für den Wert der Unternehmensgeschichte schaffen – denn eine Corporate Identity sei ohne Corporate History nicht möglich.

Schlussendlich ist den Organisatoren der Tagung großes Lob und Dankeschön auszusprechen: W-LAN und Stromversorgung waren immer gewährleistet, die Pausenverpflegung ausreichend und obendrein liebevoll, das Miteinander herzlich – und insbesondere zum Ausklang bei “beats & bier” gab es genügend Raum für Kennenlernen und Austausch mit den Tagungsteilnehmern aus verschiedensten Bereichen. Für die Unterstützung der Exkursion bedanken wir uns beim Praxisbüro Kunstwissenschaften, sowie unseren betreuenden Dozenten Dr. Tanja Praske und Prof. Dr. Hubertus Kohle.

Autor: Maximilian Westphal, Kulturvermittler, Student der Digitalen Kunstwissenschaften an der LMU in München.

Lieber Maximilian,
ein ganz herzliches Dankeschön für diesen profunden Tagungsbericht. Dieses Mal konnte ich nicht dabei sein, während ich noch auf der #gdm15 über das Projektmanagement der App „Schlosspark Nymphenburg. Lustwandeln im Garten“ berichtete. Um so mehr freut es mich, dass du bei mir #gdm16 zusammenfasst und spannende Einsichten vermittelst – Merci dafür!

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7 Kommentare

  1. Carla-M.

    Ganz liebe Grüße an Max Westphal!
    Ich weiß nicht ob du dich an mich erinnerst (Praxisakademie in Plön) aber ich bin gerade zufällig über diesen Blog gestolpert und habe deinen Namen und in dem Artikel viele weitere bekannte Namen entdeckt – sehr schön, vielen Dank! Ich hoffe es geht dir gut soweit und man läuft sich nicht nur digital mal wieder über den Weg…
    Danke auch für den Blog, ich werde in Zukunft bestimmt öfter mal vorbei schauen!
    Liebe Grüße,
    Carla-M.

    • Natürlich erinner ich mich! Freut mich, dass du durch den Kaninchenbau hier hergefunden hast – viel Spaß beim schmökern und die nächste Wiederseh-Gelegenheit kommt sicher! M

  2. Pingback: Digitale Kulturvermittlung in Lehre und Museum | #DigKV

  3. Super Bericht, Maximilian,

    man kann bestimmt ins Schwärmen kommen, wenn man hört, was für tolle digitale Projekte rund um den Globus und auch hier bei uns entstehen. Meine bisherige Skepsis gegenüber solchen „Verausgabungen“ bleibt indes bestehen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die häufigsten Argumente gegen Social Media Aktionen die fehlenden personellen und finanziellen Ressourcen sind. Wir alle kennen ja sicher Beispiele, wo Ausstellungen und Museen mit sehr tollen Digitalprojekten bestückt wurden, dann aber für das Marketing oder sonstige Aktionen kein Geld mehr erübrigt wird. Das werden wir wohl auch nicht so schnell ändern.

    Vielen Dank auf jeden Fall für diesen Einblick in die spannende Tagung.

    Herzliche Grüße von Anke

    • Maximilian Westphal

      Liebe Anke, danke für die Rückmeldung! Auch für mich steht das Hinterfragen der digitalen Vermittlungskanäle und -methoden deutlich vor einer „Allheilserwartungshaltung“. Inspirierend waren diesbezüglich für mich die Herangehensweisen der beiden Gestaltungsbüros, die ich hier nicht in der Gänze wiedergeben konnte. Put in short, wenn auch nichts Neues: erst Ziele und Inhalte, dann die Medien. Betonen kann man das nicht oft genug! Dennoch braucht’s Mut und ein bisschen Risikofreude bei solchen Projekten, damit dann entsprechend ausgewertet und darauf aufgebaut werden kann. Andere Aufgabenbereiche sind dabei natürlich nicht zu vergessen – aber in Einklang zu bringen und zu verzahnen.
      Schönes Wochenende & viele Grüße!

  4. Lieber Maximilian Westphal,
    vielen Dank für diesen konzisen Bericht über die gdm16! So müssen Tagungen heute sein. Wir freuen uns, dass Sie den Weg nach Eichstätt gefunden haben . Sicher ergibt schon bald wieder die Gelegenheit, über den Fortgang der Digitalisierung in Museen, Schulen und Universitäten zu diskutieren. LG, Marcus Ventzke (IdL)

    • Maximilian Westphal

      Lieber Marcus Ventzke, vielen Dank für’s Lob und Lesen – auf die baldige Gelegenheit, viele Grüße!

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