Definition von Kultur – warum? #KultDef 2

Die Frage nach der Definition von Kultur ist keine einfache. Hart ringen die Blogger darum. Oft tasten sie sich vorsichtig an den Kulturbegriff heran, bevor sie ihn fulminant entwickeln. Warum definieren sie ihn? Weil Kultur berührt und mehr kann als einfach nur da zu sein oder vielleicht auch gerade deshalb? Die Beiträge 25 bis 49 der Blogparade #KultDef sind ähnlich breit aufgestellt wie jene der ersten Zusammenfassung. Du kannst sie nachlesen, -hören und –sehen. Die Stichworte zur Kultur lauten: Identität, kleinste Nenner, Machtdispositiv, Freiheit des Blicks, ganzer Mensch, Kulturkinder, angenehmer Sommerregen, Repressionsinstrument, menschliches Miteinander …

Kulturbegriff; Definition von Kultur; #KultDef; Kultur

Wie die Oide Wiesn behält der Kulturbegriff Aktualität: bunt und bewegend!

25. Thomas Brasch: „Kultur ist nicht konsensfähig“ (11.6.15)

Thomas Brasch sieht Schwierigkeiten, Kultur auf den kleinsten Nenner zu bringen. Seiner Einschätzung nach gibt es in der Kultur keinen Konsens. So zäunt er das Pferd von hinten auf, indem er fragt, was nicht Kultur ist. Et voilà, schon sind wir bei der Natur. Sie kennt keine Kultur. Hingegen nimmt ihr Erzfeind, die Kultur, keine Rücksicht auf sie. Sie kultiviert die Natur. Thomas zieht den Vergleich zur Höhlenmalerei, die Strukturen besitzen Allgemeingültigkeit: „Je nach dem welche kultivierte Gesellschaftsgruppe wir in die Höhle schicken, wird die Wertschätzung der Höhlenmalerei unterschiedlich sein“. Zudem changiert sie in der Zeit.

26. Arbabat: „Kultur ist für mich …? #KultDef“ (11.6.15)

Wieder einmal bewahrheitet es sich, dass die Kindheit prägt: Schon als Kleinkind in Museen und zu antiken Stätten von den Eltern verschleppt, studierte Roxane später Ägyptologie. Seit zehn Jahren ist sie nun am Ägyptologischen Museum in München tätig. Was bleibt? „Für mich lehrt uns die Vergangenheit, das Jetzt zu verstehen.“ Ihre Faszination für Originalobjekte ist greifbar. Ihr Fazit mag ich: „Kultur ist Neugier, Faszination und immer ein klein wenig Gänsehaut“.

27. Eine Art Blog: „#KultDef: Maulkorb und Musiktheater“ (12.6.15)

Im Gegensatz zu Thomas Brasch findet Thomas Desi, künstlerischer Leiter des Musik-Theaterfestivals, den gemeinsamen gesellschaftlichen Nenner, auch wenn uns dieser nicht so gefallen wird: Es ist die Kultur als Repressionsinstrument. Zwang, Aufschub und Verzicht kennzeichnen Repressionskultur. Desis Post trieft vor Sarkasmus und Hoffnung. „Kultur durchbrechen heißt, sie Zerbrechen, Zerstören…“. Der Hoffnungsschimmer: „Erfinde sie dennoch, die Kultur, wenn du es kannst.“

28. Art in crisis: „Kultur – und alle so yeah!“ (13.6.15)

Ich mag Maria Männigs aka @mizzy_Schnyder professionell deformierte Sicht auf Kultur. Was ist der naive Kulturbegriff? Und wie schaut der aufgeklärte Kulturbegriff aus? In der Nationalstaatenbildung spielt die kulturelle Identität eine große Rolle. Das umfasst Strategien der Inklusion und Exklusion (hatten wir schon einmal bei Helen Knauf, Nr. 4 #KultDef 1). Kulturkämpfe sind keine moderne Erfindung. Das zeigte schon das Altertum, die Bilderstürme und Co. Kultur wird als Mittel sozialer Distinktion benutzt. „Grundsätzlich also handelt es sich bei der Kultur um ein Machtdispositiv“.

29. Hemd ohne Naht: „Kultur ist für mich – Ein Beitrag zur Blogparade #KultDef“ (16.6.15)

Hier beschreiben gleich mehrere ihren Kulturbegriff. Dieser reicht von Kultur als vielfältiges Konstrukt, homerisches Gelächter, Brücke der Zeiten, unabhängig von Zeit, ambivalentes Gespinst bis hin zu Gesellschaft und Kultur als untrennbare Begriffe. Zum Schluss führt eine Archäologin ihre Sicht auf die Kultur aus. Ihr nach gibt es Kultur „zumindest nicht ohne Menschen. Und wo Menschen sind, ist Kultur? Kultur ist immanent!“.

30. Pausanio: „Wie definiert man Kultur?“ (17.6.15)

Seminarteilnehmer der Pausanioakademie definieren ihren Kulturbegriff, nicht schriftlich, sondern via Audioeinspielung. Wie schon bei Hemd ohne Naht (29) ist das Stimmgewirr zur Kultur facettenreich: Lebensrealität zwischen Games und Ballett, Jugendkultur, „Acker auf dem man die Saat seiner Geschichte erntet“, hinterfragte Hochkultur, lebendig durch den steten Wandel, keine Einbahnstraße … Auch der Chef, Holger Simon, meldet sich zu Wort: Er „will die Spuren [der Menschen in der Welt] entdecken, Geschichten erzählen und die Kultur lebendig werden lassen“.

31. Result: „Kultur ist Vielfalt des Lebens – ein Beitrag zu #KultDef“ (17.6.15)

Wieder erwartet uns ein Audio mit einer Vielzahl an Stimmen über und zur Kultur. Passanten in der Kölner Innenstadt antworteten. Ihnen fiel es nicht leicht, den Kulturbegriff zu definieren. Interessant dabei: „Menschen vom Fach“ – Musikstudenten – erbaten mehr Infos zur Fragestellung. Vermutlich gehen wir zu verkopft das Thema an. Erneut heißt es, dass Kultur nicht zwingend notwendig mit Hochkultur verbandelt sein muss. Tatsächlich ist Kultur überall. Ist das nun wieder die Sinnentleerung die @cogries (#KultDef 1, 13) anspricht?

32. Kind am Tellerand: „Kultur mit Kindern – warum das Ganze?“ (18.6.15)

@MarinaBettinaEic schreibt sehr einfühlsam über Kunst und Reisen mit Kindern und Teenagern. Nachdenkenswert: „Kultur fängt da an, wo der Instinkt aufhört“. Die Aussage illustriert sie am Beispiel einer Büffelherde. Ist das so, dass „die großen, wirkungsvollen Interpretationen der Welt … immer im Kollektiv (siehe hierzu auch 41) entstanden“ sind? Und weiter: Die Macht von Kulturkreisen kann die individuelle Freiheit beschneiden. Und ist das der kleinste gemeinsame Nenner (25, 27) „Kunsterlebnisse bringt kulturelle Sichtweisen auf den Punkt“. Alles ist heute eine Frage der individuellen Perspektive. Wir haben die Wahl: „Niemand kann unsere Perspektive festlegen“. Bewahrt die Freiheit des Blicks, so ihre Forderung.

34. Marlene Hoffmann: „Zwischen Dänemark und Deutschland. Gedanken über Kultur“ (19.6.15)

Wo erlebt man am besten kulturelle Unterschiede? Klar, zunächst mal durch das Studium in unterschiedlichen Städten. Getoppt wird das dann durch einen längeren Auslandsaufenthalt. Marlene Kulturmomente in Dänemark faszinieren. Während in Deutschland Wahlen emotionslos, nüchtern und langweilig sind, ist dort der Wahltag ein Festtag. Was meint Marlene wohl mit der „Unbeholfenheit und Skepsis gegenüber digitalen Entwicklungen“? Lesen!

36. Eine Art Blog: „#KultDef 3“ (19.6.15)

Thomas Desi prangert die Spaßgesellschaftssprache an, während Konzerne Kultur kaufen. Stimmt es, dass Kultur die Aufgabe hat, „aus Ahnungslosen „Ahnungsvolle“ zu machen“? Immerhin „Der Tanz ums goldene Kalb wummert heftiger denn je auch in der Kultur, aber die Party ist längst vorüber“. Harte Worte und wo bleibt die Hoffnung?

37. Le Monde de kitchi: „Blogparade #KultDef“ (20.6.15)

And again: der Kulturbeutel. Wunderbar bezieht sich Astrid auf vorausgegangene Beiträge zu #KultDef. Sie verkehrt @kulturtussi-s Aussage, indem für sie Kultur DaseinsFÜRSORGE ist. Im übertragenen Sinn ist Kultur der Luxus, „sich mit Dingen zu befassen, die einem gut tun“ – wie schön! Sie zitiert Siegfried Lenz „Kultur entsteht immer nur im produktiven Müßiggang, in großen „Augenblicken schöpferischer Faulheit“. Kultur hilft Astrid „ein (ganzer) Mensch zu sein und zu bleiben, …“. Grandios!

38. Tausendschön & Rosenrot: „Samstagsallerlei oder so: was ist für dich Kultur?“ (20.6.15)

Wir erleben einen wunderbaren Spaziergang durch den Münchner Stadtteil Haidhausen, das französische Viertel. Ich bin happy, dass Astrid sie zur Teilnahme bewegen konnte. Die Gedanken und Bilder gefallen mir sehr. „Kultur fängt im menschlichen Miteinander an“. Das betrifft gutes Benehmen, aber auch „nicht ständig in allem nur das Schlechte“ zu suchen und „sich eben genau kultiviert“ zu verhalten. „Sich dem Augenblick hingeben“ verbindet mit der der Hochkultur. Warum?

39. Peter Soemers auf KULTUR-MUSEO-TALK: „Kultur weitet mein Herz – Teil 1“ (21.6.15)

Für Peter ist Kultur „etwas, das von Menschen erschaffen ist und meinem Herzen weite gibt“. Dazu zählt menschenleere Wattenmeerlandschaft, Vogelgezwitscher, aber auch Gemälde. Er fragt sich, ob er ein Kunstbanause ist, weil er sich für die Periode 1850-1920 begeistert – warum sollte das so sein? Er möchte Farbe im Sinne von Materie sowie Gegenständliches sehen. Sehr feinsinnig beschreibt Peter seinen Zugang zur Kultur, zur Kunst im Museum. „Blogposts zu lesen und via Social Media über Kunst und Museen“ zu reden zählt für ihn zum Kulturgenuss – wie schön!

40. From Munich with love: „Auswanderer Mama oder was es für mich bedeutet die Kinder im Ausland großzuziehen“ (21.6.15)

Alles kreist sich bei Dominica um Liebe und das Beste aus dem Heimatland mitzunehmen, wie die schönste Erinnerung, glückliche Kindheit, Sommerferienerlebnisse. Das ist ihre Brücke zur Heimat. Die Liebe zur Kultur und zur Sprache überträgt sich, wenn die Mama mit gutem Beispiel vorangeht. Rituale mit Kindern sowie über Besonderheiten zu sprechen sind wichtig. So verstehen die Kleinen ihre Wurzeln. Bilingualität ist eine Chance pro Kultur!

41. Inarcadiaego: „Yeah!!?? #KultDef“ (21.6.15)

Wie fein, der Post ist eine Antwort auf „art in crisis“ (28). Alexandra mag nicht Kultur definieren, da jeder Versuch zum Scheitern verurteilt sei. Stattdessen unternimmt sie einen Parforceritt durch die Begriffsgeschichte. Davon führt sie fünf Facetten in der Kulturwissenschaft auf, bevor sie sich der Kultur von den Rechtswissenschaften her nähert. Auch hier fällt das Stichwort Kultur als „ein kollektives Spektakel“ (siehe zu 32) erleben. Ihr Fazit: Kultur ist „wie ein angenehmer Sommerregen – erfrischend, überraschend und wird von jedermann anders wahrgenommen und das ist auch das Faszinierende daran“.

42. Konfusiane: „Böse Menschen haben Lieder“ (21.6.15)

Allein der Titel ist schon genial, getoppt vom Inhalt. Ach, was liebe ich diese Blogparade! Kultur ist da, wo „ein echter Dialog“ stattfindet. Genau darüber müssen Kulturinstitutionen mal nachdenken, finde ich! Bei Konfusiane geht es um Allmachtsphantasien, die sie in Museen erlebt. In der Alten Nationalgalerie erkennen die Bilder sie, denn diese „wollen meine Phantasie“ – wie herrlich! Ebenso wie „Kultur bringt verrückende Gedanken, geprägt von Offenheit, liebevoller, zugewandter Neugierde und ist so friedlich.“ Tja, lebten wir mehr Kultur, dann gäbe es wohl kaum #ParisAttack. „Es ist nicht immer lustig, aber vermutlich ist es Kultur“.

43. Opern-Blog: „Blogparade: Kultur ist für mich … #KultDef

Ein ungewöhnlicher und starker Auftakt bietet @barbrastreusand mit zwei Youtube-Mitschnitten von Monaco Franze: „So mit der Kultur und schönen Gesellschaft hab‘ ich es ja überhaupt nicht“. Kultur ist subjektiv. Es gibt verschiedene Kulturbegriffe und damit kein richtig oder falsch, sondern nur Grauzonen. Es geht nicht um Deutungshoheiten. Sie sind unwichtig. Für ihn ist der Kulturgenuss vergleichbar mit einem Eisberg: Das Konzert, die Ausstellung ist die Spitze und „vieles liegt im Verborgenen“. Kultur ist ihm ein intensives Hobby. „Es gibt mir Kraft. Und entgegen Vorurteile ist dies keine elitäre Kunst. Viele haben nur Angst, sich ihr zu nähern. Ich kann euch nur zurufen: Probiert es aus!

44. MusErMeKu: „#EmptyHamburgerKunsthalle – Neue Wege der digitalen Kommunikation“ (21.6.15)

„Eine Kulturdimension kann nie eindimensional sein, denn Kultur umfasst immer mehrere Ebenen, Konzepte und Medien“. Genau das umreißt sie am Beispiel des Instagram-Events #EmptyHamburgerKunsthalle. 40 Instagrammer erstürmten das leere Museum nach der Schließzeit. 30 exklusiv ausgewählte Instagrammer wurden um zehn ausgeloste ergänzt. Insgesamt wiesen sie eine Reichweite von über zwei Millionen Follower auf. Das Museum heizte das Event im Vorfeld an, bevor es in Echtzeit knallte und dann in Blogs nachbrannte (Korrektur gemäß Angelikas Wunsch, siehe Kommentare vom 2.12.15) am Tag selbst losging und auf Instagram noch nachbrannte, da Instagrammer oft erst später die Bildauswahl treffen, nachbearbeiten, bevor sie das Ergebnis tatsächlich auf Instagram stellen. Wer etwas Ähnliches plant, der sollte Angelikas Post genau lesen.

45. Geschichtenwolke-Kinderbuchblog: „Blogparade: Kultur ist für mich…“ (22.6.15)

„Kinderbücher … sind ein wichtiger Teil der Kultur“ – unterschreib sofort. Miris Gedankenfetzen begegneten uns schon mehrfach, nur etwas anders gewandet. Für sie gehen Kultur und Bildung eine Synthese ein. „Durch Kultur kann man viel über die Menschheit und ihre Geschichte lernen …“ Über Kinderliteratur lernen Kinder ihre eigene Kultur kennen. Sie ist ein ganz wichtiger Kulturvermittler. „Man sollte nicht den Fehler machen und annehmen, dass Kultur nichts für Kinder sei“. Gemeinsames Kulturerleben sollte Spaß bereiten. „Kultur ist etwas für jeden, der etwas mit ihr zu tun haben möchte …“.

46. freiRaum: „Kultur ist für mich“ (22.6.15)

Für die Architektin ist Kultur untrennbar mit Baukultur als „Begegnungskultur des gesellschaftlichen Zusammenlebens“ verbunden. Architektur ist der „Spiegel der Gesellschaft“. Die Selbstkultivierung ist durch die „Suche nach dem eigenen Weltbild“ motiviert. „Durch Krisen erleben wir, dass die bisher vorgegebenen Strukturen und Werte immer mehr zusammenbrechen“. Für das eigene Weltbild ist die häufigste Frage: „Was brauche ich für mich?“. Veränderungsaktivisten braucht das Land. Identitäsbildung ist „nur im Netzwerk und Austausch“ möglich. Hier haben wir wieder die kollektive Funktion von Kultur – sehr lesenswerter Beitrag!

47. Kulturklo: „Was ist eigentlich Kultur?“ (23.6.15)

In 3,3 Minuten erklärt Kathrin uns vom Kulturklo ihre Sichtweise auf Kultur – ein Youtube-Beitrag – wie klasse! Ein wunderbarer Einsatz von Klopapierrollen! Für Kathrin ist Kultur die coolste und unterhaltsamste Art und Weise ihre Freizeit zu gestalten. Kultur hat mit Austausch und Wissen zu tun. Warum erwähnt sie eine Rentnergruppe im Museum? „Kultur zeigt gesellschaftlichen Wandel“, laut Eva von Radio München. Definitiv ein Hör- und Sehtipp!

48. Lotta liebt blau: „Blogparade #KultDef“ (24.6.15)

Astrid () animierte „Lotta“ zur Teilnahme an #KultDef – feine, tiefsinnige Gedanken sind das Resultat. „Ein Volk ohne Kenntnis seiner Geschichte, seines Ursprungs und seiner Kultur ist wie ein Baum ohne Wurzeln“ (Marcus Mosiah Garvey, 1887-1940). Nach ihr ist „Kultur untrennbar mit dem Leben verbunden“, unabhängig von der Vielzahl der Kulturbegrifflichkeiten. Kultur „ist im engeren Sinne Pflege geistiger Güter“. „Vermitteln wir unseren Kindern keine kulturellen Werte, wissen sie später nicht für was sie genau ihr Land schützen und erhalten sollen“. Und trotzdem kürzt die Politik als erstes an Kultur.

49. MusErMeKu: „Das 20. Jahrhundert vor Gericht – Das Tribunal im Rahmen der #ZKMGlobale“ (24.6.15)

Scheint fasst so, als ob sich Lotta und Angelika zu #KultDef verabredet hätten, oder? Das Tribunal fand anlässlich des 300. Stadtgeburtstags von Karlsruhe statt. Ein fiktives Tribunal, das sich aus Erinnerungskultur, Geschichte und künstlerischen Performances als Inspirationsquellen speiste. Es wendet sich gegen die Verfehlungen des 20. Jahrhunderts, den Verbrechen gegen Menschlichkeit sowie gegen Natur. Warum ist der Ort der Veranstaltung ein „Ort der Menschenverachtung“? Eine Installation sowie ein Filmprogamm begleiten das Tribunal. Löblich Peter Weibels Auffassung: „Die Digitale Revolution beschert dem Museum neue Optionen, sowohl im Ausstellungsraum wie auch im Wissensraum des Netzes“.

Kurze Statements zur Definition von Kultur

@inarcadiaegoat (29) schickt einen ersten, gefühlvollen Post, bevor der vertiefende Nachschlag folgt: „Kultur ist alles, das ist der Mensch darunter, in der Tiefe seines Inneren wünscht und zur Kultur zusammenbastelt“ – wie wahr! (14.6.15)

@mikelbower bringt den Kulturbeutel (33) ins Spiel aus etwas anderer Perspektive – lesen und schmunzeln! (17.6.15)

Georg Steker, künstlerischer Leiter des @mttw15 zur Kultur (35): Sie „ist ein Zustand, der immer anders ist und nur dem scheinbaren Versuch unterliegt in Gruppen-Schubläden hinein „gezwängt“ zu werden“. (19.6.15)

Geschafft – grandiose 25 Beiträge zu #KultDef regten deine Gedanken an. Manches Mal erschien es mir, als ob sich die Blogger abgesprochen hätten, da sie teilweise aufeinander aufbauen bzw. andere Facetten eines Gedankengangs näher beleuchten. Die Definition von Kultur ist keine einfache.

Tja, was ist nur mit diesem Gedankenreichtum zu machen? Was bewegte dich besonders oder wo denkst du weiter?

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