Buitenplaats Ockenburgh – eine Bürgerinitiative als #SchlossGenuss

In den Niederlanden feierten wir am Pfingstmontag den „Tag des Schlosses / Dag van het Kasteel„: Viele Schlösser und Landhäuser hatten Sonderöffnungszeiten und boten ein besonderes Programm. Ich machte ich mich auf den Weg nach Historische Buitenplaats Ockenburgh, nur 20 Minuten zu Fuß von meiner Wohnung in Den Haag/NL entfernt (Karte). Ein “buitenplaats” ist ein Landhaus, meistens errichtet von wohlhabenden städtischen Bürgern. So auch hier, und zwar 1652. Was gab’s denn am Dag van het Kasteel auf dem Anwesen dieses Landhauses zu sehen, zu hören und zu schmecken?

Buitenplaats Ockenburgh. Bild: Peter Soemers CC BY, 21. Mai 2018

Buitenplaats Ockenburgh. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Eine Blogparade mit Blick auf Europa: #SchlossGenuss

Ein besonderer Anreiz zu meinem Ausflug kam von Blogparade #SchlossGenuss, veranstaltet von dem Schlösser und Gärten in Deutschland e. V.. Der Aufruf kurz zusammengefasst: Schreibe einen Blogpost, in dem du erzählst,  wie du Schlösser, Klöster, Paläste, Gärten etc. in Europa erlebst. Mich erfreut der Europaweite Blickwinkel – denn auch bereits in vergangenen Jahrhunderten beeinflussten nicht nur die europäischen Höfe sich gegenseitig, sondern auch Soldaten, Kriegsflüchtlinge, Hausierer und Saisonarbeiter, Arbeits- und Urlaubsmigranten – mit reichlich Konsequenzen für die Länder und Kulturen des heutigen Europas. Europeana zeigt es uns in der Migration Collection.

Buitenplaats Ockenburgh, Seitenansicht

Buitenplaats Ockenburgh, Seitenansicht. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Buitenplaats Ockenburgh hat eine abwechslungsreiche Geschichte. An diesem Ort wollte ich am Tag des Schlosses einiges genießen: Natur, Architektur, vielleicht etwas Kulinarisches und vor allem Gespräche mit den Leuten der Bürgerinitiative Stichting Historische Buitenplaats Ockenburgh. Ohne diese Initiative gäbe es hier vermutlich wenig Ansehliches mehr: viele  ehrenamtliche Bürger sind dabei, diese historische Stätte vor dem Zerfall zu bewahren und neu zu beleben. Es soll wieder ein Ort der Genüsse für die lokale Bevölkerung werden!

Dag van het Kasteel: Schafe und Erzählungen

Bevor wir das Hauptgebäude erreichten, zogen ein Dutzend Schafe aus der Herde “Grazend Populair” aus dem Nachbarort Monster (ja, heisst so!) uns in ihren Bann. Sie wurden nämlich vor unseren Augen geschoren. Anschließend wurden ihnen auch noch die Hufe geschnitten. So ganz einverstanden mit der Schönheitsbehandlung schienen die jungen Damen nicht, aber ängstlich waren sie auch nicht. Wer es genauer wissen will: Es waren Jungtiere der Rassen Drents Heideschaap und Schoonebeeker Heideschaf.

Schaf, noch ungeschoren

Wolle reichlich vorhanden … Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Ein Schaf wird geschoren

Das Fell sieht fast aus wie ein Mantel … Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Ein geschorenes Schaf

Diese junge Dame hat es überstanden. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Das Thema des Dag van het Kasteel 2018 lautet: “Verborgene Geschichten erzählt”. Der Veranstalter Nederlandse Kastelenstichting legte schon mal vor: Die Website führt Blogposts zu einigen Schlössern auf. In Ockenburgh hat man es sehr praktisch gehandhabt: An einigen Stellen waren vorprogrammierte CD-Player aufgestellt worden, die von den Besuchern gestartet werden konnten. Der Gründer des Landhauses aus dem 17. Jahrhundert, Jacob Westerbaen (zu ihm später mehr), und Anwohner aus der Umgebung, erzählten darauf eine kleine Story zu dem Haus, zu seiner Geschichte und Zukunft. Das werde ich in diesem Blogpost auch tun!

Bauherr Jacob Westerbaen (dargestellt von einem Schauspieler) erzählt von der Gründerzeit.

Bauherr Jacob Westerbaen (dargestellt von einem Schauspieler) erzählt von der Gründerzeit. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Eine wechselvolle Geschichte

Als das Landhaus 1654 von Jacob Westerbaen errichtet wurde, sah es anders aus als heuzutage. Es gibt ein Stich aus der Zeit, der im Rijksmuseum Amsterdam aufbewahrt wird. Die Radierung wurde als Teil der gesamten Kollektion vom Rijksmuseum digitalisiert und auf der Website Rijksstudio gemeinfrei zur Verfügung gestellt – und von mir in Europeana Collections gefunden (nebst vielen Fotografien aus dem 20. Jahrhundert).

Ansicht von Ockenburgh, Grafiker Adriaen Matham, herausgegeben von Anthony Jansz. Tongerloo, 1650-1660. Bild: Rijksmuseum (Amsterdam) über Europeana; gemeinfrei

Ansicht von Ockenburgh, Grafiker Adriaen Matham, herausgegeben von Anthony Jansz. Tongerloo, 1650-1660. Bild: Rijksmuseum (Amsterdam) über Europeana; gemeinfrei

Jacob Westerbaen (1599-1670) war Ritter, Dichter und Arzt. Er war befreundet mit weitaus bekannteren Landhausbesitzern in Den Haag wie Constantijn Huygens und Jacob Cats. Er liebte Theateraufführungen und das freie Wort. Außerdem baute er erfolgreich Obst und Gemüse an. Mit den gerade erwähnten Freunden tauschte er nicht nur Gedichte, sondern auch Stecklinge aus.

Jan de Bray, Jacob Westerbaen, Portrait (1638-1658)

Jan de Bray, Jacob Westerbaen, Portrait (1638-1658). Sammliung Rijksmuseum (Amsterdam), über Europeana, gemeinfrei.

Vermutlich wäre der Herr Westerbaen sehr darüber erfreut, dass ein Schauspieler ihn bei besonderen Anlässen immer wieder in Ockenburgh zum Leben erweckt. So auch am Dag van het Kasteel.

Jacob Westerbaen, dargestellt von einem Schauspieler

Jacob Westerbaen, dargestellt von einem Schauspieler, der auch Mitglied der Bürgerinitiative ist. Ich hatte ein längeres Gespräch mit ihm. Bild: Peter Soemers CC BY-NC-ND 4.0; der Darsteller hat seinen Webauftritt hier freundlich genehmigt.

Das nach alten Vorlagen genähte historische Kostüm gehört jetzt der Stiftung und verhilft dazu, Geschichte wieder lebendig werden zu lassen.

In folgenden Jahrhunderten nahmen wechselnde private Besitzer bauliche Änderungen vor. 1931 wurde das Haus von der Gemeinde gekauft. Das Gelände mit Park wurde nun öffentlich zugänglich, zur Freude der Anwohner. Das Haus wurde als Jugendherberge genutzt. Leider stand der 2. Weltkrieg bevor und war die Zeit der Genüsse bald vorbei.

Die Periode des 2. Weltkrieges

Dezember 1938 beherbergte das Haus plötzlich zeitweise jüdische Kinder aus Österreich und Deutschland. Truus Wijsmuller-Meijer hat durch resolutes Handeln nach einem Gespräch mit Adolf Eichmann die Ausreise von 600 Kindern aus Wien genehmigt bekommen und den Transport innerhalb von 5 Tagen organisiert (Video-interview auf Niederländisch). Die Züge bedeuteten zunächst eine Fahrt in die Freiheit. Viele Kinder haben den Krieg jedoch nicht überlebt.

Mai 1940 war Buitenplaats Ockenburgh und der benachbarte Militärflugplatz Ockenburg Schauplatz von erbitterten Kämpfen. Im Rahmen der Operation Fall Gelb wurden am Flugplatz Deutsche Luftlandetruppen abgesetzt unter anderem mit dem Auftrag, in Den Haag die königliche Familie und Politiker zu verhaften – was allerdings misslang. Während der Besatzung wurde ein Teil des Anwesens vermint. Ab Oktober 1944 wurden von hier aus über 1.000 A4’s (V2) abgeschossen, hauptsächlich auf London.

Wer denkt noch daran, wenn er hier heutzutage einen Spaziergang macht? Ich meistens nicht. ‚Gegen das Vergessen‘ sei es hier wenigstens kurz festgehalten.

Ockenburg - Park

Ockenburgh – Park. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Jugendherberge und Zerfall

Ab den Fünfzigern fungierte das Landhaus erneut als Jugendherberge. Es wurde in den Siebzigern mit einem modernen Anbau versehen und soll eine der größten Europas gewesen sein. Zweifelsohne haben viele deutsche Jugendlichen hier Urlaub gemacht, so nah an der Nordsee. 1996 wurde die Einrichtung geschlossen. Danach setzte der Verfall ein.

Die Gemeinde fand für das Haus jahrelang keinen geeigneten Kaufer. Das Gelände und der Park jedoch wurde nach der Jahrhundertwende ins Eigentum der Naturschutzorganisation Zuid-Hollands Landschap überführt und beispielhaft renoviert; es gehört dem Natura 2000 Schutzgebiet an. Der ‚Van Klingeren‘-Anbau wurde 2011 in Einzelteilen zerlegt; er wartet seitdem in einem Lagerraum weit außerhalb des Geländes auf Wiederverwendung an einem anderen Ort.

Große Pläne für den Bau eines Luxushotels bedrohten einige Jahre die weitere Existenz des historischen Landhauses. Finanzielle Schwierigkeiten verhinderten das letztendlich, aber Arbeiten am Haus blieben aus. Die Anwohner mussten lange ertragen, dass der Gegensatz zwischen dem schönen Park und dem Zerfall des Hauses immer größer wurde. Es war kein Genuss. Sie konnten es letztendlich nicht mehr ertragen und gründeten Bürgerinitiativen zur Rettung des Hauses.

Ockenburgh, Park

Ockenburgh, Park. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Bürger stehen auf und packen an

Bereits 2012 arbeiteten drei Damen aus der Umgebung einen Plan aus, worin Partizipation groß geschrieben wurde: ‚jeder bringt ein was er hat und kann, damit das Haus mannigfache Verwendung durch die lokale Bevölkerung erhält‘. Zähes Festhalten und Ummodellieren nach Ablehnung mehrerer Plänen resultierten 2014 in den Zusammenschluss dreier Parteien; sie entwickelten den sogenannten „Plan B“. Mitstreiter und Sponsoren konnten gewonnen werden. Die Gemeinde Den Haag zeigte sich interessiert; schlussendlich kam eine intensive Kooperation zustande. Februar 2015 wurde der Verein „Stichting tot behoud van de historische buitenplaats Ockenburgh SHBO“ gegründet. Die Gemeinde erklärte sich bereit, die Restaurierung des Grundbestandes des Hauses durchzuführen. Als Gegenleistung würde die Stiftung Geld für Innenausstattung und Nutzung sammeln und sich um die PR und die Verwirklichung von ‚lokales Leben‘ in dem Landhaus kümmern.

Detail des Landhauses nach der Restaurierung

Detail des Landhauses nach der Restaurierung. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Grundsätze des Vereins

  1. Natur schützen
  2. Geschichte lebendig machen
  3. Begegnung zwischen Menschen ermöglichen
  4. Partizipation: alle Anwohner einladen, sich bei der Gestaltung von Haus, Garten, Teilprojekten und Veranstaltungen einzubringen mit Zeit, Wissen, Talent, Materialien oder Finanzen
  5. Nachhaltigkeit
In der Nähe des Hauses stehen Tafeln mit den Portraits der Ehrenamtlichen

In der Nähe des Hauses stehen Tafeln mit den Portraits der Ehrenamtlichen. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Was genieße ich hier?

Wie wir alle wissen, ist Papier geduldig. Die Bürger der Initiative waren es nicht. So bald es von der Gemeinde grünes Licht gab, im Sommer 2015, fingen sie an, die Überwucherungen um das Haus freizulegen. Sie errichteten im Gebäude Pop-Up-Café „Brasserie OCK“, mit kleinen Musik- und Theater-Events, das regen Zuspruch bei der Bevöllkerung fand. Als 2016 die Restauration des Gebäudes in Angriff genommen wurde, zog das Café um in ein gesponsortes Gewächshaus, dass direkt neben dem Gebäude plaziert wurde. Aus Brasserie OCK wurde „Kasserie OCK“ (Kas = Gewächshaus). Dort habe ich schon oft Kaffee mit selbstgemachten Kuchen genossen und auch einmal Theater gesehen und anschließend gespeist. Es ist ein Lehrbetrieb und auch hier sind viele Ehrenamtliche im Einsatz. Die Speisekarte: gute Qualität, und keine Chickeria!

Was ich aber am meisten genieße, ist den Geist dieses ‚Hauses‘, den unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen. Wie sehr braucht unsere Gesellschaft diesen positiven Geist, der Kulturschätze rettet und Menschen zusammenbringt! Mein #SchlossGenus! Einst wird Kasserie Ock wieder ins Hauptgebäude einziehen und das Glashaus für Veranstaltungen nutzen.

Kasserie OCK

Kasserie OCK. Bild: Peter Soemers, CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Kasserie OCK. Diese Sitzecke kann kurzerhand zum Podium umfunktioniert werden

Kasserie OCK. Diese Sitzecke kann kurzerhand zum Podium umfunktioniert werden. Bild: Peter Soemers, CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Kasserie OCK, Aussenaufnahme

Kasserie und Landhaus Ockenburgh, ein Ort für Familien. Bild: Peter Soemers CC BY-NC-ND 4.0, 6. Mai 2018

Die von der Gemeinde durchgeführte Restaurierung des Hauses ist inzwischen abgeschlossen. Im Januar 2018 hat die Gemeinde das Eigentumsrecht offiziell an die Stiftung übertragen – ein emotionsreiches Geschehen, nach vielen schweren Jahren!

Die Ehrenamtlichen arbeiten, planen und sammeln eifrig weiter. Das Haus soll künftig sich selbst finanziell tragen können. Gerade eben wird der Nutz- und Blumengarten wiederhergestellt und in Schwung gebracht (Jacob Westerbaen freut sich!). Das Gemüse – darunter alte Sorten, sogenanntes ‚vergessenes Gemüse‘ – soll in der Kasserie zum Verzehr angeboten werden.

Der Garten im Entstehen

Der Garten im Entstehen. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Der Garten im Entstehen

Der Garten im Entstehen. Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Rabatte mit jungem Gemüse

Junges Gemüse. Jacob Westerbaen liebte auch die andere Art :)  Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

Blick über den Tellerrand

Vermutlich ist meine Begeisterung für diese Bürgerinitiative und für den Einsatz so vieler Ehrenamtlichen klar. Als Museumsfreund möchte ich aber erwähnen, dass es solche Initiativen und der gleiche Geist gottseidank und selbstverständlich nicht nur hier gibt. Gerne verweise ich auf zwei Projekte, die mir am Herzen liegen.

In den vergangenen Wochen hat Nina Simon, Direktorin des „Santa Cruz Museum of Art & History“ (Kalifornien) die Initiative „OFBYFOR ALL“ gegründet. Ich zitiere die Website: „OFBYFOR ALL is a movement, a community, and a set of tools to make your organization stronger. When diverse people feel like community organizations are: OF their interests, created BY their friends and neighbors, FOR their use and enjoyment, they get involved and invested.“ Passt doch! Schnuppert mal in die Website hinein, vielleicht sind die Tools auch für Eure Communities nützlich.

Zweitens fühle ich mich an die Initiativen des Burgbergvereins und des Museum Burg Posterstein erinnert. Dort, in der Nähe von Altenburg (Thüringen) werden auch tolle Projekte entwickelt und ausgeführt (Stichwort: Salon Europa). Burg Posterstein blogte auch für #SchlossGenuss! Ich winke freundlich hinüber!

Kennt ihr Beispiele solcher Bürgerinitiativen in Eurer Gegend? Seid ihr auch fasziniert von den positiven Kräften, die solche Initiativen freisetzen können? Ich würde mich über Rückmeldungen freuen! Danke schön!

Peter Soemers (auf Twitter @PSoemers)

Poster, Ankündigung einer Musik- und Theateraufführung miyt Jakob Westerbaen.

Ausblick (Poster). Man merke: Aufführung 2019 im eigentlichen Landhaus! Bild: Peter Soemers CC BY 4.0, 21. Mai 2018

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5 Kommentare

  1. Pingback: Kultur-News KW 23-2018

  2. Pingback: Schloßgenuß - die Blogparade | Ich lebe! Jetzt!

  3. Pingback: Kaiserburg, Eppelein, Burgenwinkel und my Home is my Castle

  4. Lieber Peter,
    wir danken mal wieder für die freundliche Erwähnung! Ich bin gespannt wie es mit dem kleinen Landschloss in deiner Nähe weitergeht. Der Gemüsegarten sieht schon einmal fantastisch aus und es ist toll und passend, dass dort alte, „vergessene“ Sorten wieder belebt werden, genau wie das alte, einst vergessene Haus!
    Die Tools von Offbyfor all werde ich mir genauer anschauen. Sicherlich kämpfen alle solche Initiativen auch mit ähnlichen Herausforderungen – egal, wo in der Welt!
    Viele Grüße,
    Marlene & das Team um Burg Posterstein

    • Peter Soemers

      Hallo liebe Marlene,

      die Bausubstanz in Ockenburgh ist eine ganz andere als in Posterstein, aber der Geist der beteiligten Vereine ist sehr ähnlich! Es gab in Ockenburgh auch mal ein Flügel der abgerissen wurde (wie Euer Nordflügel). Auch hier wird ganz vorsichtig davon geträumt, den irgendwann wiederherstellen zu können.
      Richtig eingelesen habe ich mich nicht, aber die Bezeichnung Salonkultur wie es die bei Euch gab, wird auf Jacob Westerbaen und seine Nachfolger nicht so ganz zutreffen. Immerhin gab es den Austausch mit seinen Dichter-Freunden in geselliger Runde.
      Euch viel Erfolg gewünscht mit #SalonEuropa und mit den Bauvorhaben. Ich freue mich schon auf die künftige Blogparade!

      Peter