Schlagwort: Kunstgeschichte

Warum ein Berufswechsel? Anke Gröner über Kunstgeschichte & Bloggen

Berufswechsel: von der Werbetexterin zur Kunsthistorikerin – warum ging Anke Gröner diesen Weg? Eine mutige Entscheidung. Als Blogger-Urgestein oder in O-Ton als „Oma Gröner“ lässt sie die „normalen“ Bloggerfragen nach Reichweite und Monetarisierung kalt (Frage 6). Bloggen ist ihr ein Bedürfnis. Sie sortiert darüber ihre Gedankenwelt, die vielseitig ist. Kunstgeschichte nimmt darin großen Raum ein, beschert ihr tolles Feedback, einen Auftrag sowie eine Museumseinladung. Im Montagsinterview denkt sie kritisch über Digitale Kunstgeschichte, Instagram, Museen und vor allem aber über ihre letzten fünf Jahre nach – reichhaltiger Denkstoff!

Das Café Prado ist Anke Gröners Liebslingscafé. Titelbild zum Montagsinterview über Berufswechsel, Bloggen und Kunstgeschichte auf Kultur-Museum-Talk

Mein bisheriges Lieblingsmuseum ist der Prado. Dort darf man nicht fotografieren, was mir sehr gut gefallen hat, weil man dadurch überraschend entspannt Kunst angucken kann. Daher hier eine Aufnahme aus dem Café. (Foto: Anke Gröner)


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Digitale Kunstgeschichte: Was kann sie leisten in Lehre & Gesellschaft? | #DigitalHumanities

Was ist die Digitale Kunstgeschichte? Welche Auswirkungen hat sie auf das Studium der Kunstgeschichte und auf die StudentInnen? Was haben Museen davon? Dr. Harald Klinke, Kunsthistoriker und Dozent an der LMU in München, beantwortet mir diese und weitere Fragen im #Montagsinterview. Mitunter geht es um den Hackathon #CodingDurer, eine App, Digitalisierung und interdisziplinäre Zusammenarbeit, Sehen sowie kulturelles Verständnis.

44.685 Bilder der Artemis-Datenbank nach Durchschnittshelligkeit sortiert. Bilder sind im Kreis angeordnet, sieht wie ein Sog/Trichter aus. Digitale Kunstgeschichte an der LMU, Montagsinterview mit Harald Klinke

44.685 Bilder der Artemis-Datenbank nach Durchschnittshelligkeit sortiert.

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Frag mich fürs Montagsinterview! Social Web, Apps, Blogs, Museum

Ja, auch an Fasching gibt es ein Montagsinterview. Nun, da du vielleicht im Feiermodus mit Tütü, Pappnase und Co bist und deshalb nicht unbedingt liest, schmeiße ich mich in den Ring, jedoch mit deiner Hilfe: Frag mich, was du schon immer mal von mir wissen wolltest übers Social Web, Apps, Blogs, Museum & Kultur, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, digitale Kulturvermittlung oder Kunstgeschichte, Lehre … Ich sammle die Fragen und beantworte sie dir am 27. Februar 2017. Followerpower ist also gefragt!

Spiegel, Tanja Praske macht Selfie mit Kamera vor der Nase im Hansemuseum Lübeck. Montagsinterview

Ja, ja … ich werde mich noch im Selfie-Machen üben – aber klasse „Station“ im Hansemuseum Lübeck, oder? Passendes Motiv für den Auftruf zu Fragen fürs Faschings- Montagsinterview.

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#webseidank – weil es als Mutter und Kunsthistorikerin weitergeht

#Webseidank, last minute mäßig mache ich bei der Blogparade von unserleben.digital mit. Ich schreibe jetzt frei nach Gusto oder soll ich sagen frei Schnauze? Noch zögere ich im Web Wörter wie diese zu nutzen. Manches Mal möchte ich ein „Scheiße“ rausbrüllen und mache daraus ein „Mist“. Das Web vergisst nicht. Es bleibt alles präsent, was wir da so hinausposaunen. Holla, der erhobene Zeigefinger, Obacht also. Strategie, Strategie, Strategie … gähn! Wo ist das Keyword? Gibt es nicht – wie geht Familie und Beruf? Im Netz fein!

Rosaroter Hauseingang mit Tisch und zwei Stühlen davor. Das Bild steht symbolisch für die Chancen, die das Web bieten und damit für die Blogparade #webseidank von unserleben.digital

#webseidank – das Netz ist nicht rosarot, aber es bietet Chancen. Auf Instagram ist es mein am meisten geliktes Bild, ein verteufelter Mädchentraum? Motivsuche und Ideenjagd begleiten mich, seitdem das Web mich 2011 infizierte.

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Leidenschaft – Partizipation, Leiche & Krimis aus der Museumswelt #Lesestoff

Leidenschaft – das ist das Thema der aktuellen Blogparade der #IronBloggerMUC. Brenne ich für den Lesestoff aus der Museumswelt? Immer gerne wieder. Als ich gestern das Feedly mit den Museumsblogs öffnete, verführten mich bestimmte Artikel-Überschriften. Was klickte ich warum und in welcher Reihenfolge an? Die Stichworte Partizipation, Kunstvermittlung, Kunst hautnah, Ausstellungsaufbau, Leiche und archäologische Krimis erwischten mich.

Leidenschaft bedeutet für mich Lesestoff aus der Museumswelt. Die Geschichten faszinieren.

Viele Wege führen zur Kunst. Eine Leidenschaft von mir ist der Lesestoff aus der Museumswelt.

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Youtube pro Kultur – mein erster Kulturspaziergang in Schleißheim

Vollbracht, done, getan – mein Youtube-Kanal pro Kultur ist on – yeah! Die letzten Tage wartete ich inständig auf Sonnenschein für das erste Youtube-Video. Als es dann gestern Nachmittag so weit war, ich wollte eigentlich Mini vom Hort abholen (*Rabenmutti*) – lachte sie mich an, die Sonne. Flux neue Kamera geschnappt und ab nach Schleißheim. Der Kanal heißt übrigens „Tanja Praske“ – wie naheliegend, gell? Warum wählte ich das Neue Schloss Schleißheim als Ort für meinen ersten Kulturspaziergang aus?

Youtube pro Kultur und das Neue Schloss Schleissheim - das erste Kultur-Video von Tanja Praske!

Youtube pro Kultur und das Neue Schloss Schleißheim gehen eine famose Verbindung ein: der erste Kulturspaziergang von weiteren!


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Kreatives Banalisieren. Anmerkungen zu einer aktuellen Wahrnehmungsform

Banalisieren – nun auch kreativ – was bedeutet das? Tatsächlich geht die aktuelle Banalisierungs-Diskussion durch Vermittlungsangebote in die nächste Runde. In seinem Gastbeitrag „Kreatives Banalisieren“ nähert sich Dr. Michael Kröger – Kurator am Marta Herford Museum – dem Thema aus theoretischer Perspektive an. Was bewirken die Möglichkeiten des Internets auf den Ausdruck von Banalität bzw. Banalisierung von Kunst? Ist der Diskurs des Banalen immer negativ bewertet? Was hat der „Zeitgeist mit den Neu- und Umbewerten von historischen (Bild-)Oberflächen“ zu tun? Und wie ist das Verhältnis von Erwartungsfunktionen und Spekulationsleistungen? Viel Denk- und Diskussionsstoff – Lesen!

Auf VanGoYourself wird der Kunstliebhaber aufgefordert, beruehmte Kunstwerke mit den Freunden nachzustellen. Es erfolgt eine Gegenueberstellung von Original und nachgestelltem Gemälde.

Aussagekräftig und sehr treffend zum „Kreativen Banalisieren“ ist die spielerische Aufforderung „Recreate artworks with your friends“ auf der Website VanGoYourself: . [Foto: Screenshot von VanGoYourself vom 1.2.16]


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Studienjahr in Paris: Lebens- und Lernkultur einmal anders!

Es war schon als Mädchen mein Traum, eine Zeit lang in Frankreich zu leben. Das Studium gab mir dazu die Chance. Uns Erstsemester empfahl man gleich zu Beginn: „studierst du Kunstgeschichte, dann musst du das Institut auf jeden Fall einmal wechseln“ – das bedeutete entweder ein Uniwechsel oder ein Auslandssemester. Ich entschied mich für ein Studienjahr in Paris. Ganz aus Versehen machte ich dort meinen Studienabschluss. Was ich dort wie erlebte ist meine #KultDef: Lebens- und Lernkultur einmal anders!

Studienjahr in Paris: Tanja schreibt ihre Maîtrise, 1999, hier beim House-Sitting!

Studienjahr in Paris: Tanja schreibt ihre Maîtrise, 1999, hier beim House-Sitting!


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