München – was kann man machen? Interview „Mit Vergnügen München“

München – was geht ab? Was muss man gesehen haben? Das beantwortet dir das Online-Stadtmagazin „Mit Vergnügen München“. Mehrfach am Tag stellt das zweiköpfige Redaktionsteam Ausgehtipps vor. Für jeden ist etwas darunter, ob für die Ur-Münchner, die Zugezogenen oder jeden, der sich in der Stadt vergnügen möchte. Anja Schauberger gewährt im heutigen Montagsinterview Einblicke in ihre Arbeit. Wie sie und ihre Kollegin die Themen finden, was sie antreibt und wie das Stadtmagazin aufgebaut ist.

Screenshot vom Online-Stadtmagazin Mit Vergnügen München was kann man machen.

Mit Vergnügen München – das Online-Stadtmagazin. Hier findest du Tipps, was man in München sehen muss. Screenshot.

Nachgefragt bei Anja von „Mit Vergnügen München“ – was kann man machen?

Liebe Anja,
seit geraumer Zeit ploppt ihr – Mit Vergnügen München – in meiner Facebook-Timeline auf. Als Ihr kürzlich dann über die Artvergnügen im Mai geschrieben habt, war’s für mich klar: Ich muss euch interviewen. Kaum die Anfrage via E-Mail gestellt, schon treffen wir beide uns bei MUCBOOK, um zusammen mit den anderen Juroren die besten Blogs für den Isarnetz Blogaward 2017 auszuwählen. So witzig und so klein ist die Welt. Dann men tau!

1. Stell dich doch bitte einmal kurz vor: Wer bist du und was machst du beruflich?

Ich sage immer, ich bin Journalistin. Obwohl ich das gerade nicht so genau weiß. Blogger, Redakteur, Freelancer, Journalist – es schwirren viele Begriffe herum und jeder kann sie frei verwenden. Ich habe während meinem Studium Praktika bei jetzt.de, Nido und Neon gemacht und immer nebenbei als freie Autorin (noch so ein Begriff!) gearbeitet. Mein Volontariat schließlich bei Burda gemacht, die hatten auch eine Journalistenschule und ich habe endlich mein eigenes Geld verdient.

Nun seit einem Jahr mache ich die Redaktionsleitung bei Mit Vergnügen München und habe damit meinen ersten Job, der zwar extrem viel fordert – wie das bei Internetjobs eben immer so ist, aber der mir auch unfassbar viel Freiheit gibt. Nina und ich legen den Redaktionsplan jede Woche selbst fest, wir schreiben über das, was uns in München gefällt, auffällt, beschäftigt und verdienen auch noch unser Geld damit. Toll.

2. Erst seit 2016 gibt es Mit Vergnügen München – zusammen mit Hamburg seid ihr ein Satellit des Berliner Mutterhauses und habt schon viel erreicht mit Gewinn des Isarnetz Blogaward 2016. Was bietet ihr euren Lesern, das sie so woanders nicht finden?

Ich glaube nicht, dass wir unseren Lesern etwas bieten, was sie woanders nicht auch finden. Wir sind hoffentlich authentisch, haben Humor (vor allem Nina!) und erscheinen sehr regelmäßig. Unser Leser soll das Gefühl haben, wir sind sein guter Freund in der „Großstadt“, dessen Tipps er vertrauen kann. Aber das schaffen auch andere Blogs und Online-Magazine.

Das Schöne ist ja, dass man sich heute nicht mehr auf eine gedruckte Tageszeitung festlegen muss, sondern mehrere (München)-Seiten abonnieren kann. Deshalb sehe da gar keinen Grund für Angst vor Konkurrenz oder Neid. Sämtliche München-Blogger machen ihre Sache sehr gut, manche sind eben zugespitzter auf eine Zielgruppe (Elektro-Clubs, Hundebesitzer, Radl-Fans) und andere – so wie wir – versuchen eine breitere Masse abzuholen. Ich denke, das gelingt uns ganz gut.

3. Ihr habt es geschafft, in kurzer Zeit laut Mediakit eine so unglaublich große Reichweite auf euren Kanälen zu erreichen. Was glaubst du, macht euren Erfolg aus? Wie seid ihr organisiert? Und was treibt euch an? Wohin möchtet ihr das Stadtmagazin entwickeln? Und wie finanziert ihr euch?

Also zuerst einmal ist es auf jeden Fall der Name „Mit Vergnügen“ – ich kannte die Seite schon aus Berlin und Hamburg und hab sie mir so sehr für München gewünscht. So geht es, glaube ich, auch vielen Lesern von uns. Sie kennen die Seite und wissen daher genau, was sie bei uns bekommen, auch wenn jede der drei Städte noch einmal anders funktioniert, was wirklich spannend ist. Aber natürlich ist das nur die halbe Miete – Nina, unsere Autoren und ich machen einen guten Job, wir stecken viel Zeit und Liebe in Mit Vergnügen München und ich denke, das spürt man.

Zu unserer Orga: Nina und ich arbeiten beide offiziell vier Tage in der Woche für die Seite. Natürlich ist es mehr und bei einem Team von zwei Leuten spielt man Social-Media-Ping-Pong – vor allem am Wochenende. Ein Mal im Monat gibt es ein Autorentreffen. Zudem telefonieren wir jeden Montag mit unserem Chef in Berlin, jeden Dienstag skype ich mit den Redaktionsleitern aus Hamburg und Berlin. Wie immer gilt: Umso mehr Leute, desto mehr Orga. Am besten und einfachsten funktioniert die Organisation zwischen Nina und mir – wir arbeiten auf Zuruf, sitzen entweder zusammen im Büro in der Auenstraße oder jeder für sich im Homeoffice und hören und schreiben uns ständig.

Was uns antreibt? Eine München-Seite machen, die, wie oben schon gesagt, möglichst viele verschiedene Leute abholt. Auf der Ur-Münchner neue Ecken in ihrer Stadt entdecken, auf der Zugezogene Tipps finden und auf der auch jeder dazwischen irgendein Vergnügen für sich entdecken kann. Ob das jetzt Draußen-Sport-Angebote, der München-Gefühlstext, ein neues Café oder ein cooles Theaterstück ist.

Bisher wurden meine Erwartungen an unsere Entwicklung nur übertroffen. Ich bin wunschlos glücklich, wir wachsen die ganze Zeit und noch viel wichtiger: Die Leute mögen uns.

Mit Vergnügen verdient sein Geld nicht mit Anzeigenbanner, weil wir die selber nicht schön finden, sondern mit gesponserten Beiträgen und Events. Dabei suchen wir uns heraus mit wem wir zusammenarbeiten und wenn dann ein Guide mit den 11 schönsten Isar-Plätzen in Zusammenarbeit mit Franziskaner dabei herauskommt, hat jeder was davon. Wir, der Kunde und unsere Leser. Und jeden, den das stört, der kann uns gerne montalich einen Spende überweisen, dann brauchen wir irgendwann keine Werbung mehr.

Screenshot des Online-Stadtmagazins Mit Vergnügen München mit  Ausgehtipps für jeden Tag

Jeden Tag ist etwas los in München. Screenshot von Mit Vergnügen München

4. Ihr arbeitet mit externen Autoren zusammen. Wie kommt ihr zu diesen und welche Kriterien müssen sie erfüllen? Gebt ihr die Themen vor oder haben sie freie Hand zu schreiben?

Ich habe noch nie eine Autorenstelle ausgeschrieben, die Leute kommen auf uns zu – und wenn die Texte gut sind, man sich auch nach einem ersten Treffen noch sympathisch findet und vor allem die Themen zu uns passen, dann kann jeder für uns schreiben, der glaubt, etwas beitragen zu können.
Alle unsere Autoren schreiben das, worauf sie Lust haben – natürlich muss es davor von uns abgenickt werden. Aber so kommen auch die besten Texte dabei heraus. Bringt ja nichts, wenn ich unsere Draußen-Sport-Autorin in den neuen Elektro-Club schicke. Das soll dann jemand machen, der gerne ausgeht.

5. Ihr versteht euch nicht als Blog, sondern als digitales Stadtmagazin, das Vergnügungen in München empfiehlt und der tägliche Begleiter für die Städter sein soll. Ist das der Grund, warum ihr keine Kommentarfunktion habt? Woher wisst ihr, ob eure Tipps ankommen? Welche Rolle spielen Facebook und Instagram in eurem Kommunikationsmix?

Wir haben keine Kommentarfunktion, weil sich alles in Social Media übertragen hat. Dort finden ja die Diskussionen statt. Deshalb sind Facebook und Instagram auch extrem wichtig für uns. Hier bekommen wir jede Menge Feedback. Die Leute schicken uns Cafés, die sie entdeckt haben, senden uns Fotos, schreiben auf, was sie gerade in der U-Bahn mitgehört haben für unser Format #münchenmitgehört. Das ist auch der „Beweis“ dafür, dass unsere Tipps ankommen – wenn wir z.B. einen Ausflugs-Guide veröffentlichen und uns danach Fotos und Mails erreichen von Leuten, die genau diesen Ausflug gemacht haben. Das freut mich wahnsinnig!

6. Eure Struktur ist bei allen drei digitalen Stadtmagazinen identisch. Die Kategorien sind: Leben, Food, Stadt, Guides. Gibt es eine Kategorie, die besonders gerne gelesen wird? Wenn ja, warum? Welcher ist der beliebteste Artikel aus den einzelnen Kategorien?

Das ist schwer zu sagen, Berlin mag Vegan-Themen, München eher weniger. Generell kann man aber schon festhalten, dass Food-Themen in allen Städten wahnsinnig gerne gelesen werden. Neue Cafés sind der Renner. Die Leute entdecken und essen einfach gerne. Und unsere Guides funktionieren natürlich! Die sind ja auch das Markenzeichen von Mit Vergnügen und haben einen hohen Service-Charakter. Unter „Stadt“ steht dann zum Beispiel, dass der Bahnwärter Thiel im Viehhof bleiben darf – solche News werden auch gerne gelesen, weil man natürlich auch das Neuste wissen möchte.

Blogpost mit Bild, Bettszene mit Arm, der auf der Bettdecke aufliegt. Titelbild für den Artikel Katersonntag Mit Vergnügen München.

Katersonntag – die Themenvielfalt bei Mit Vergnügen München. Screenshot

7. Veröffentlicht ihr tatsächlich täglich einen Artikel? Wie kommt ihr auf die Themen? Woran orientiert ihr euch da? Geht ihr auf Leserwünsche ein? Und wie nehmen die Leser so witzig geschriebene Artikel wie „Sag alles ab – ein Pro für den Katersonntag!“ an?

Wir veröffentlichen täglich eigentlich drei Artikel: einen Tagestipp und zwei Texte. Das frage ich mich auch manchmal, wie wir auf die Themen kommen – in München passiert ja auch überschaubar viel. Zuerst einmal haben wir aber noch eine endlose lange Liste mit Ideen für Guides und Meinungstexten, außerdem gibt es ja auch „zeitlose“ und fixe Formate, die die Wochenplanung erleichtern: unser München-ABC, Münchner Originale, die Kleinen, geilen Firmen, der 089-Fragebogen, das Artvergnügen jeden Monat, Konzerte- und Theaterlisten je Quartal usw. Zudem schauen wir, dass wir jede Woche eine lustige Liste oder einen gefühligen Text auf der Seite haben. Kann mit München zu tun haben, muss aber nicht.

Wir denken uns die Themen einfach aus, Nina und ich leben ja beide hier, da fühlt, sieht und erlebt man viel in der Stadt. Und da ist auch die Vier-Tage-Woche wieder gut: Ich möchte noch genug Zeit haben, um meine Stadt mitzubekommen oder um an einem neuen Laden vorbeizulaufen. Aber bei Nachrichten – wie bei „Der Bahnwärter Thiel bleibt im Viehhof“ – informiert uns natürlich die SZ München. Nachrichtlich sind die einfach schneller, ist ja ganz klar.

8. Mir gefallen eure Ausflugtipps, da sie facettenreich sind mit mal nahen, mal weiter entfernten Ausflugtipps, die für Münchner spannend sind. Was treibt euch bei der Themenwahl an? Ich denke da an eure Artikel zum Gardasee, Chiemsee oder nach Schleißheim. Vor allem letzteres hat mich sehr gefreut zu entdecken, da wir im September 2016 hier den Tweetwalk #Lustwandeln hatten. Wärt ihr gerne dabei gewesen, verborgene Blicke hinter die Schlosskulissen zu erhaschen?

Klingt auf jeden Fall spannend, da wären wir gerne dabei gewesen! Das Ausflugsvergnügen ist allerdings immer eher persönlich. Ein Autor oder einer von uns beiden macht etwas Schönes am Wochenende fotografiert zufällig oder geplant und schreibt dann darüber. Das Thema Ausflüge ist für München ja unerschöpflich, ich hätte neben „Food“ und „Stadt“ am liebsten eine eigene Kategorie dafür. Es gibt so unfassbar viele schöne Orte, Hotels und Landschaften von München, Bayern bis an den Gardasee, dass ich am liebsten jede Woche ein anderes Ziel vorstellen würde. Die halbe Miete, wenn man in München wohnt, ist ja das Umland – dafür nehmen die meisten ja in Kauf, dass die Stadt selbst manchmal eher verschlafen ist.

Screenshot von Mit Vergnügen München. Foto mit Panaorama des Gardasees.

Mit Vergnügen München zeigt wunderbare Fotos, die Lust auf das Event machen, hier nun eine Impression vom Gardasee. Screenshot

9.Kultur-Museum-Frage: Ich entdeckte bei euch einiges zur Subkultur, aber noch wenig zu Ausstellungen in Kunsthäusern. Wie kommt das? Was müssten euch Museen bieten, dass ihr über sie berichtet? Und ganz persönlich gefragt: Wie genießt du Kultur? Welche Ausstellung hast du zuletzt besucht und was gefiel dir daran?

Das Thema Ausstellungen decken wir mit unserem Artvergnügen seit ein paar Monaten endlich regelmäßig und, wie ich finde, auch ganz gut ab. Zudem gibt’s immer mal wieder Tagestipps zu Vernissagen oder Artikel zu coolen Ausstellungen wie letztens über 10 im Quadrat, was man sich noch bis Ende Mai im Farbenladen angucken kann. Museen einzeln vorstellen steht auf jeden Fall noch auf der To-Do-Liste mit vielen anderen Sachen.

Bei den Kunst-Themen versuchen Nina und ich uns wie bei allem daran zu orientieren, was uns interessiert und wo wir selbst hingehen würden. Ich glaube, dass es vielen, vor allem jungen, Leuten so geht, dass sie gerne mehr ins Museum oder ins Theater gehen würden, aber ihnen die Orientierung fehlt – und da versuchen wir mit unserem Artvergnügen und den Listen mit Theaterstücken, die man gerade sehen sollte (auch und vor allem als Theater-Anfänger) mehr Lust zu auf Kultur zu machen. Der krasse Theaterfreak wird sich da vielleicht langweilen, aber unsere Freundeskreise sagen uns eher, dass die Mehrheit eben nicht die Profis sind.

Ich persönlich gehe wahnsinnig gerne ins Ballett (aber natürlich auch viel zu selten). Zuerst einmal mag ich das ganze Drumherum: einen Anzug anziehen, in der schicken Staatsoper die Treppen hochlaufen, weil man natürlich zu spät ist, in der Pause mit einem Getränk in der Hand auf den Max-Joseph-Platz gucken und dann natürlich die Bühne selbst – das ist wie Meditation. Danach gehe ich raus und bin im Frieden mit der Welt. Theater ist mir oft zu laut und zu viel, aber das Residenztheater macht es ganz gut. Meine letzte Ausstellung war Peter Lindbergh in der Kunsthalle, fand ich total gut, aber generell bin ein bisschen zu ungeduldig für Bilder gucken. Am liebsten bin ich eigentlich auf Lesungen, da kann ich mit meinem Autoren-Star in einem Raum sitzen und mich in den warmen Kammerspielen oder im Literaturhaus gemütlich in den Feierabend lesen lassen. Wenn ich dann noch ein Glas Wein trinke, schlafe ich danach saugut ein.

10. Dein Lebensmotto für die Leser*innen: Was möchtest du uns mitgeben?

Hui, Lebensmottos finde ich immer schwierig. Vor allem eines, das für möglichst alle brauchbar sein soll. Da macht jeder ja seine eigenen Erfahrungen. Ich merke immer wieder, dass ich nicht mehr so streng sein möchte mit der Arbeit. Das gelingt mir schon öfter, aber noch nicht oft genug. Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass er seinen Job zur wichtigsten Aufgabe überhaupt macht, aber wir Journalisten und auch viele andere Berufsparten, könnten echt einmal ein bisschen locker lassen und uns mehr Fehler zugestehen. Oder uns zumindest nicht mehr über sie ärgern. Wir operieren nicht am offenen Herzen – zum Glück – und vor allem online passieren ständig irgendwelche Fehler. Es ist niemand gestorben und womöglich hat es auch nicht einmal jemand bemerkt.

Ich wäre eher froh, wenn mir jemand ein etwas mitgeben würde zum Thema Internet. Ich finde es wahnsinnig schwer abzuschalten, wenn ich nicht gerade in einer Berghütte auf Kreta bin, wo es keinen Telefonempfang gibt. Dann spielt man abends Karten oder guckt einfach nur mal. Dieses Gucken fehlt mir, ich scrolle zu viel und bevor ich aus dem Fenster schaue, schaue ich in mein Handy. Mir fehlt die Zeit, als das alles noch nicht so schnell ging. Dieser Satz klingt jetzt so, als hätte ich doch wahnsinnig viele Lebensmottos parat, haha.

Porträtaufnahme von Anja Schauberger von Mit Vergnügen München im Sommerkleid. Sie gibt Ausgehtipps rund um München.

Anja Schauberger von Mit Vergnügen München. Foto: Matzehielscher.

Mit Vergnügen München im Web:

Magazin | Facebook | Instagram

Anja Schauberger im Web:

Website | Instagram | Torial

Liebe Anja,
einfach nur wunderbar sind deine Einblicke hinter die Kulissen von Mit Vergnügen München! Hut ab für die heftige Taktung mit gerade mal zwei festangestellten Mitarbeitern. Die Liebe zur Stadt kommt in euren Artikeln heraus. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und freue mich darauf, dich bei nächster Gelegenheit wieder zu treffen!

Was möchtest du von Anja wissen? Wen soll ich auf jeden Fall mal interviewen?

 
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