Schlagwort: Wissenschaft

Blogparaden – die Top 7 im Herbst

UPDATE (23. Nov. 15): Einige Blogparaden aus dem Herbst sind vorüber, neue kommen hinzu. Ich werde diesen Post bis Ende Dezember 2015 aktualisieren. Denn das Blogparaden-Karusell dreht sich immer schneller. Lesen, auswählen, inspirieren lassen und darauf losschreiben!

Blogparaden sprießen gerade enorm, während Social Media Hits im Herbst die Museumslandschaft durchrütteln. Spannende Hashtags sind zu folgen, wie #200JahreStaedel, #AlbertinaTour, #Iamhere. Zeit für mich, mal wieder meine Top 7 der Blogparaden im Herbst vorzustellen. Warum? Sie inspirieren und verführen uns über Themen nachzudenken, die vielleicht jenseits unserer Bloggerwelt liegen. Nun, die Zusammenschau ist sehr subjektiv. Es gibt mehr, nur, diese Blogparaden hier sprachen mich an. Naturgemäß nenne ich die Kultur-Blogparaden zuerst, bevor ich den Blick weite:

#Selfierade, #Fluchtgeschichten, #RefHum, #Zugvogel, #Selfie; #Selfies

Der Herbst wird Blogparaden heiß mit #Selfierade, #Fluchtgeschichten, #RefHum, #Zugvogel und Co – für jeden ist etwas dabei!

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Selfie – ist es ein tatsächlich so neues Phänomen?

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Das Selfie ist im digitalen Zeitalter nicht mehr wegzudenken. Es boomt und boomt, getragen von einer gigantischen Crowd da draußen im Social Web, den „Normalos“, „Narzissten“, „Hyperindividualisten“ oder „Psychopathen“. Je nachdem, wer das Phänomen bespricht. Überlegt oder weniger überlegt konstruieren bzw. inszenieren sie ihr „Ich“ in der Öffentlichkeit. Sie formen so einen mächtigen Trend. Künstler spielen damit, ob verstärkend, politisierend, ironisierend oder negierend. Politiker nutzen es bisweilen strategisch, um unmittelbarer in der Art „ich bin so normal wie du auch“ zu wirken. Kuratoren entdecken das Selfie als Ausstellungsthema. Museen nutzen es zunehmend als erste Kontaktaufnahme oder zum Austausch mit Besuchern und als Medium für Empfehlungsmarketing. Wissenschaftler versuchen das „neue“ Phänomen zu ergründen. Und ich? Ich schreibe dazu meinen angefragten Beitrag zu „Ich bin hier“ – Blogparade mit der Kunsthalle Karlsruhe zum Thema #Selfie“ (#Selfierade). Ist das Selfie aber wirklich ein so neues Phänomen?

Selfie; #selfie; selfies; Narziss; Götterstrafe; Selfierade; Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Selfie und Götterstrafe – Narziss muss sich in sein Spiegelbild verlieben #Selfierade

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Studienjahr in Paris: Lebens- und Lernkultur einmal anders!

Es war schon als Mädchen mein Traum, eine Zeit lang in Frankreich zu leben. Das Studium gab mir dazu die Chance. Uns Erstsemester empfahl man gleich zu Beginn: „studierst du Kunstgeschichte, dann musst du das Institut auf jeden Fall einmal wechseln“ – das bedeutete entweder ein Uniwechsel oder ein Auslandssemester. Ich entschied mich für ein Studienjahr in Paris. Ganz aus Versehen machte ich dort meinen Studienabschluss. Was ich dort wie erlebte ist meine #KultDef: Lebens- und Lernkultur einmal anders!

Studienjahr in Paris: Tanja schreibt ihre Maîtrise, 1999, hier beim House-Sitting!

Studienjahr in Paris: Tanja schreibt ihre Maîtrise, 1999, hier beim House-Sitting!


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Buch oder nicht Buch – das ist nicht immer die Frage

In welcher Form sollte man die Dokumentation einer Tagung, die sich mit verschiedenen Vermittlungsformaten in kulturgeschichtlichen Einrichtungen beschäftigt hat, veröffentlichen? Als Buch? Oder vielleicht doch als interaktive Web-Publikation? Wir haben Letzteres gewagt. Ein Erfahrungsbericht.

Um verschiedene Wege der Wissensvermittlung ging es auf einer Tagung der Schlösserverwaltung und der bpb - hier die Regensburger Firma Stadtmaus

Um verschiedene Wege der Wissensvermittlung ging es auf einer Tagung der Schlösserverwaltung und der bpb – hier die Regensburger Firma Stadtmaus // Foto @Stadtmaus


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11 Tipps für die Disputatio: Vortrag und Diskussion

Seit Anfang des Jahres wird ganz heftig auf meinen Artikel „Disputatio – ein Erfahrungsbericht: Vortrag und Ablauf – reden ist…“ zugegriffen. Im März war es der am meisten gelesene Beitrag – Zeit also, etwas zu machen, was es bei mir noch nie gab: einen älteren Artikel zu aktualisieren. Die Tipps sind nach wie vor relevant, vor allem aber bringe ich hier die Diskussion mit ein, die der Artikel auslöste. Tatsächlich lest ihr einen Erfahrungsbericht meiner Disputatio im Fach Kunstgeschichte.

Nach der Disputatio knallen die Champagner-Korken: Lass es krachen!

Nach der Disputatio knallen die Champagner-Korken: Lass es krachen!

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Staub aufwirbeln oder was #kunstputz kunsthistorisch bedeutet

Die Herbergsmütter wirbeln seit einigen Wochen massiv Staub auf mit #Kunstputz – im Netz und am 21. März 2015 um 15:00 mit einer analog digitalen Action – eine Staubführung durch Köln mit dem Gründer des Deutschen Staubarchivs – wie cool ist das denn?! Habe mir nun Gedanken um den #Kunstputz in der Kunstgeschichte gemacht. Als Kunsthistorikerin bin ich immer wieder damit konfrontiert worden und zwar mit der schädigenden Wirkung von Staub, Nässe und saurem Regen. Skulpturen mögen diese Kombination gar nicht, zumal mittelalterliche Skulpturen. Wenn es dann zu heftig ist, die Schäden schon da sind, steht der fachliche #Kunstputz der Restauratoren an – mal gut, mal weniger gut.

#Kunstputz im Marstallmuseum in Nymphenburg -

#Kunstputz im Marstallmuseum in Nymphenburg – „seht her, ich erstrahle bald wieder!“ – Ludwig II. wird’s freuen. [Foto: Tanja Praske]

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„Museen werdet mutiger“ – das Museum der Zukunft #MuseumBabel

Lichtblicke auf #MuseumBabel„Museen werdet mutiger“ – das forderte Mareike Hirschfeld vom Museum für Naturkunde in Berlin auf der Tagung „Das Museum von Babel„. Damit steht sie nicht alleine da. Die Vortragenden sind diesen Weg bereits gegangen, gehen ihn noch und hinterfragen ihre museologische Arbeit. Sie hinterfragen vor allem das Verhältnis von Besucher und Museum in unserer analogen und digitalen Gesellschaft – klare Lichtblicke für das Museum der Zukunft. Genau diese Lichtblicke kündigte ich bereits im letzten Artikel „14 Gründe gegen Social Media“ an – et voilà – hier sind sie: Weiterlesen


14 Gründe, warum Museen kein Social Media brauchen

Die 14 Gründe, warum Museen kein Social Media brauchen, sind Euch doch alle bekannt, oder? Seit 2011 bin ich im Digitalen unterwegs, diverse Tagungen und Barcamps liegen hinter mir und immer wieder kommt Social Media „babylonisch“ daher. Es gibt auch Lichtblicke, das zeigte die Konferenz „Museum von Babel„. Darüber werde ich noch separat schreiben. Gleichzeitig setzte sie die Teufelchen in Gang, die mir schon seit Längerem im Ohr liegen. Genau diese posaunen jetzt heraus, was alles gegen den Einsatz von Social Media im Museum, in der Kultur spricht. Aber Vorsicht, bloß nicht ernst nehmen oder die Aussagen gar verkehren, Sarkasmus darf mal sein!

Trefflicher Ort für die #MuseumBabel-Tagung, Senckenberg Museum, Frankfurt.

Trefflicher Ort für die #MuseumBabel-Tagung, Senckenberg Museum, Frankfurt.

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