Schlagwort: Bayerisches Nationalmuseum

#BarockerLuxus – BloggerWalk im Bayerischen Nationalmuseum: Luxus, Lifestyle & Sammellust im 18. Jahrhundert

Sex and Crime im Bayerischen Nationalmuseum? Wer hätte das gedacht? Vom trunkenen Weingott und barbusigen Schönheiten bis zu Herrn Marsyas, dem es an die Haut geht… Leidenschaften, Kunst und Luxus im Bayerischen Nationalmuseum verlocken! Der BloggerWalk #BarockerLuxus am 12. Oktober, um 18:00 entführt in die faszinierende Welt des Barock.

Das Bayerische Nationalmuseum und Kultur-Museum-Talk laden gemeinsam zum exklusiven BloggerWalk #Barocker Luxus ein. Blogger und ihre Leser entdecken mit uns Lebenslust und Pracht des 18. Jahrhunderts. In völlig neu eingerichteten Ausstellungssälen erfahren Sie Hintergründiges über höfisches Leben, Tafelkultur, Sammel- und andere Leidenschaften, bis hin zur Alchemie und Wirtschaftsspionage. Der Blick hinter die Kulissen gewährt Einsichten in eine schillernde Welt, die wir Ihnen näher bringen wollen. Überraschungen eingeschlossen!

Raumansicht Saal Kostüme im Bayerischen Nationalmuseum mit Männer- und Damenmode im Barock mit Affen. BloggerWalk #BarockerLuxus im Bayerischen Nationalmuseum.

Galante Mode und der „letzte Schrei“ im Barock. Was es damit auf sich hat, erfahren die Teilnehmer des BloggerWalks #BarockerLuxus im Bayerischen Nationalmuseum, München. Foto: Bastian Krack, Bayerisches Nationalmuseum.

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Wimmelbilder in 3-D: Krippen im Bayerischen Nationalmuseum (2)

Witziges, teils Derbes und Überraschendes offenbaren dir die hochwertigen, theatralisch inszenierten Krippen im Bayerischen Nationalmuseum – fantastische Wimmelbilder in 3-D. Folge Dr. Thomas Schindler im zweiten Teil seiner Tour durch die Krippensammlung des Museums. Entdecke dabei Faszinierendes – es lohnt sich, versprochen!

Wimmelbilder in 3-D faszinieren, vor allem wenn es die Krippen im Bayerischen Nationalmuseum sind. Derbes und Unvorhergesehenes überraschen Groß und Klein. Es lohnt sich, nicht nur zu Weihnachten sich die Krippen anzuschauen.

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Herr der Krippen in München: Max Schmederer. Sammler, Stifter, Visionär (1)

Kurz vor Weihnachten werden die Krippen aufgebaut. Sie wecken die Vorfreude auf die Geburt Jesu. So war es ursprünglich angedacht. So entwickelte sich eine Tradition, die in München besonders mit dem Sammler Max Schmederer verbunden ist. Ihm ist die Ausstellung „Der Herr der Krippen. Max Schmederer – Sammler, Stifter, Visionär“ (bis 4. März 2018) im Bayerischen Nationalmuseum gewidmet. Wer aber war der „Herr der Krippen“? Was haben die Krippen mit Theater und Leidenschaften zu tun? Das verrät dir Dr. Thomas Schindler, Konservator und Referent für Volkskunde am Museum, im ersten Teil seiner Serie zu den faszinierenden Weihnachtskrippen des Museum.

Eingang des Bayerischen Nationalmuseums am Abend mit Banner der Ausstellung "Herr der Krippen - Max Schmederer. Sammler, Stifter und Visionär". Läuft noch bis zum 4. März 2018.

Wer war Max Schmederer – der Herr der Krippen? Das Bayerische Nationalmuseum widmet ihm zum 100. Todestag eine Studioausstellung (bis 4. März 2018).

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Waffen auf der Cadolzburg: Aufstieg und Niedergang der Armbrust | #HohenzollernWalk

Natürlich gab es Waffen auf der Cadolzburg und das nicht zu knapp. Schließlich mussten die Hohenzollern ihre Herrschaft in Franken absichern. Das Bayerische Nationalmuseum zeigt von Juni 2017 an vier Hightech-Waffen aus dem Mittelalter in der Ausstellung „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“. Dr. Raphael Beuing, im Münchner Museum für die Waffen zuständig, berichtet vom Aufstieg und Niedergang der Armbrust. Der Gastartikel erscheint anlässlich des #HohenzollernWalks auf der Cadolzburg am 1. Juli 2017.

Spätmittelalterliche Armbrust wird gehalten. Leihgabe des Bayerischen nationalmuseum an die Ausstellung "HerrschaftsZeiten!" in der Cadolzburg. Gastbeitrag anlässlich des #HohenzollernWalk

Der Restaurator hält die Armbrust. Sie ist eine der mittelalterlichen Hightech-Waffen, die das Bayerische Nationalmuseum der Cadolzburg als Leihgabe überließ. Foto: Bayerisches Nationalmuseum.


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Pieter Brueghel in 3D – die „Volkszählung zu Bethlehem“ neu interpretiert

Wimmelbilder in 3D und Pieter Brueghel – was soll das nun schon wieder? Das dachte ich, als der Referent am Bayerischen Nationalmuseum mir das Kunstprojekt von Martina Singer zeigen wollte. Was ich dann sah, faszinierte mich und führte zum heutigen Gastbeitrag von Dr. Sybe Wartena, dem Kurator für das Projekt. Was hat die Arbeit wohl mit Wimmelbildern, Martina Singer und der Krippensammlung des Museums zu tun? Viel – lesen!

Martina Singer formt das Gemälde des flämischen Künstlers Pieter Brueghel d. Ä. in 3D als Wimmelbild um. Kunstprojekt ausgestellt im Bayerischen Nationalmuseum München.

Eine Steilvorlage für Wimmelbilder in 3D liefert Pieter Brueghel. Hier siehst du, Martina Singers Kunstprojekt „Volkszählung zu Bethlehem“ nach Brueghel. Bayeriscches Nationalmuseum München. Foto: Marina Singer.


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Frisches Obst: ALTE SORTEN – EDLE SORTEN | #Lustwandeln

Frisches Obst zu essen ist gefährlich – wer sagt das? Warum sollen wir stattdessen lieber Mus kochen? Wieso ist der historische Obstgarten ein wertvolles Klon-Reservoire? Und wie spielt die Slow Food Bewegung da mit ein? Das verrät Dr. Peter Peter in seinem famosen Gastbeitrag – ein #Lustwandeln zur kulturhistorischen Bedeutung von Obst!

Die gemalten Würmer, die Motten auf den barocken Obststilleben belegen es. Früchte sind gefährlich. Der Apfel der Verführung, den die biblische Eva Adam reicht, führt zur Vertreibung aus dem Paradies. Und sie können krank machen. Der Habsburger Kaiser Friedrich III. starb, weil er zu viel Obst mit frischem Wasser verschlungen hatte. Wir wissen heute alle, wenn wir nach Indien reisen: Bloß kein ungewaschenes Obst essen!

Detail eines Stilllebens von Jan van Huysum. Frisches Obst in einer Schale mit Insekten befallen, Barockgemälde von 1710. Sehr passend zum Lustwandeln in Schleißheim. Alte Pinakotheken, München

Frisches Obst liebte nicht nur der Adel, sondern auch die Insekten, daher nicht ganz so ungefährlich. Jan van Huysum (1682-1749) – Früchte und Blumen, 1710/20, 40 x 32,9 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Alte Pinakothek München (OG Kabinett 7), Inv.Nr. 267 [Foto: Bayer. Staatsgemäldesammlungen, München]

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Christoph Brech: „Überleben“ im Bayerischen Nationalmuseum

Überleben. Installationen im Dialog mit dem Mittelalter“– eine spannende Ausstellung des Foto- und Videokünstlers Christoph Brech (bis 4. September 2016) im Bayerischen Nationalmuseum in München – klare Empfehlung meinerseits! Die Gegenüberstellung von alter und neuer Kunst sowie die Führung des Künstlers durch die Ausstellung begeisterten mich zutiefst. Wenn du also im Sommer in München nicht weißt wohin, wenn es grau und regnerisch ist, oder du eine Abkühlung mit geistiger Erhitzung brauchst, dann geh hin – schau dir „Überleben“ an, lass dich überraschen, es lohnt sich definitiv!

–> Die Fotos zur Ausstellung müssen laut VG-Bild sechs Wochen nach Beendigung der Ausstellung aus den Blogs entfernt werden – also, leider lieber Leser, gibt es keinen Augenschmaus mehr für dich hier.
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Münchner Museumstour für Kinder mit Migrationshintergrund – Bayerisches Nationalmuseum (1)

Flüchtlingskinder haben einen weiten Weg hinter sich, wenn sie in der Hauptstadt Bayerns ankommen. Die meisten Kinder der Museumstour (#MMuseumsT), über die hier und in folgenden Beiträgen berichtet wird, sind noch zu den Hochzeiten der Münchner Willkommenskultur im letzten Herbst angekommen. Inzwischen gehen sie zur Schule und lernen ihre neue Stadt kennen. Ein Angebot des Museumspädagogischen Zentrums für Übergangsklassen führt die Kinder mit Migrationshintergrund durch Museen, um ihnen neue Wörter nahezubringen und sie auf ungewöhnliche Exponate neugierig zu machen. Die erste Station der Museumstour war das Bayerische Nationalmuseum – hier nun der Erfahrungsbericht.

Kinder mit Migrationshintergrund machen eine Museumstour in München - hier Maskenspiel

Spiegelbild: Selbst-, Außen- und Innen-Betrachtungen – Kinder mit Migrationshintergrund kommen an, #MMuseumsT. Foto: Claudie Paye

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