Save the date: Geburtstags-Tweetup im Museum Villa Stuck (23.02.2013) – Glanzpunkte des 150. Geburtsjubiläums Franz von Stucks

Es ist wieder soweit – das nächste Tweetup steht in München am 23. Februar 2013 an. Dieses Mal geht es in die Villa Stuck. Es ist ein besonderes Twitterereignis – ein Geburtstags-Tweetup. Der 150. Geburtstag von Franz von Stuck wird jetzt am Wochenende (23./24.02.2013) ausgiebig in der Villa Stuck und anderswo gefeiert. Tatsächlich zelebriert das Museum den Geburtstag des berühmten Künstlerfürsten ein ganzes Jahr lang, so das Versprechen auf dem Blog der Villa Stuck – man darf also gespannt sein auf die Feierlichkeiten. Was erwartet uns also am Samstag?

Die Villa Stuck und die Kooperationspartner des Geburtstags-Tweetups, die Kulturkonsorten und mucbook.de, informierten bereits im Vorfeld darüber. Auch die Süddeutsche Zeitung berichtete über das Geburtstagswochenende frühzeitig (06.02.13, Kultur). Der Artikel stellt zugleich Hintergründe und Jahresprogramm der Villa Stuck vor. 2013 wird ereignisreich sein!

Geburtstags-Tweetup – Museum Villa Stuck – 23.02.2013, 18:00-19:00 – #kukon

In der Überschrift sind bereits die Hartfacts genannt. Ort, Datum, Uhrzeit und Hashtag, den die Twitterer benutzen, um von dem Ereignis zu berichten. Was und wie ein Tweetup abläuft, könnt ihr hier nachlesen. Am Samstag geht es ab 18:00 los. Zwei Stunden lang führt uns die Sammlungsleiterin Margot Th. Brandhuber durch das Museum. Räume, die für die Öffentlichkeit unzugänglich sind, werden uns Twitterati geöffnet, Überraschungen inklusive – und darauf freue ich mich schon sehr! Bislang haben sich bereits ca. 50 Personen zum Tweetup auf der Facebookseite des Museums angemeldet. Wer also ein Smartphone oder ein Tablet hat und teilnehmen möchte, der kann sich hier anmelden. Es ist eine große Gruppe, wenn denn alle kommen. Einige von ihnen werden von zu Hause aus das Ereignis am Desktop, iPad oder Smartphone verfolgen. Es wird nicht nur gelesen was wir vor Ort erfahren und zwitschern, sondern wir diskutieren auch mit unseren Freunden bzw. mit Interessierten im Netz. Den Nachrichtenstrom (Stream) kann man hier bequem auch vom Desktop aus einsehen. Wie ich schon in meinem letzten Post schrieb: nicht dabei und doch dabei dank Twitter!

Emotionen und Multitasking – sehen, lauschen, verarbeiten und diskutieren

Schnell müssen die Eindrücke während der Führung verarbeitet und in den digitalen Raum via Tweet geschickt werden. Nebenbei beantwortet man noch Fragen oder formuliert vielleicht noch in einer Fremdsprache. Das ist in der Tat anstrengend, aber es schüttet auch Adrenalin aus – ich fühle mich teils gedopt. Mit einem Auge liest man die Tweets der anderen Teilnehmer vor Ort mit und wundert sich auch darüber, was diese wie wahrnehmen. Andere Aspekte sind ihnen wichtiger als mir, Nährboden für Diskussionen, vielleicht auch erst nach dem Tweetup bei einem Glas Wein. Im Allgemeinen gibt es auch viele Übereinstimmungen, teils entwickelt sich eine Randbemerkung der Führer zum Highlight, Running gags eingeschlossen. Das sah man zuletzt bei dem Kultur-Tweetup im Theater Heilbronn: Der mit Elchen verzierte Wollpullover eines Schauspielers wurde zum Objekt der Begierde der Twitterer (im Storify nachzulesen). Beim Tweetup im Historischen Museum in Frankfurt war es ein Staubsauger, der großen Gefallen seitens der Teilnehmer fand. Emotionen gehören zum Tweetup dazu, ja sind schon fast unabdingbar für einen fesselnden Tweetup – aber sie sind nicht vorherseh- bzw. kontrollierbar und das ist gut so. Zwar mag die Deutungshoheit dann dem Museum genommen sein, aber etwas viel wichtigeres wird darüber erreicht: ein persönlicher Zugang zur Ausstellung, ein Selbstläufer also. Mit Humor genommen, steigen die Sympathiewerte des Museums. Über den emotionalisierten Twitterer erfährt man mehr hier und hier.

Tweetup – statisch vs. bewegt

Der Furor Twitter packt mich vor allem bei Tweetups oder Konferenzen. Schon deshalb ist ein Tweetup in einem Museum für mich keine statische Angelegenheit, zumal wir uns bewegen, unterschiedliche Blickwinkel auf die verschiedenen Kunstwerke einnehmen, die wiederum unterschiedlich auf uns wirken. Vielleicht lassen wir uns auch von den anderen Teilnehmern ablenken. Wir achten nebenbei darauf wo diese stehen, warum gerade dort und was sie fotografieren. Die Neugier ist geweckt, und man nimmt denselben Standpunkt ein während der Führung zugehört wird. Statisch ist das also keineswegs, wie es Bianka Blavustyak in ihrem Blogpost über das Twittern im Theater Heilbronn für ein Tweetup im Museum vermutet. Klar, ein Tweetup in einem Theater läuft anders ab als in einem Museum. Sind aber die Emotionen oder die Wahrnehmungsstrukturen andere? Wird mehr oder weniger Multitasking verlangt? Ich glaube nicht.

Schön ist es, dass es immer mehr Tweetups in deutschen Kultureinrichtungen gibt. Wer also Lust und Zeit hat, kann am Samstag, den 13.02.2013 das nächste verfolgen, teilnehmen und/oder mitdiskutieren. Wir machen gerne mit!

Tweetup in der Villa Stuck:

am 23.02.13 von 18.00 – 20.00 h
Treffpunkt: Foyer des Museum Villa Stuck
Hashtag: #kukon (Twitterwall: http://kukon.tweetwally.com/)

Nachtrag

Crossmedia grüßt – Tagesschau und Rundschau-Magazin des BR:

  • das #kukon-Tweetup in der Villa Stuck hat es geschafft – TAGESSCHAU, 24.02.2013, 17:00
  • und #kukon in: Rundschau-Magazin, 23.02.2013, Footer: Mediathek-Video: Rundschau-Magazin, 23:20, Minute 11:02-13:02.

Absoluter Hörtipp zur Vorbereitung oder Nachlese des Geburtstags-Tweetup im Museum Villa Stuck vom BR.de (Bayerisches Feuilleton): „Es geschah in der Villa Stuck„. Die Sendung ist via Podcast abrufbar – sehr empfehlenswert!

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