Kategorie: Kulturvermittlung

Best Practices und Formate aus der digitalen Kulturvermittlung werden vorgestellt, wie Tweetups, InstaWalks, Apps, Games, Virtual Reality, 3-D, Storytelling von Kulturinstitutionen, Digitalisierung von Sammlungsbeständen.

Digitalisierung, Bloggen und Leselust in der Münchner Stadtbibliothek

Die Münchner Stadtbibliothek stellt sich der Digitalisierung der Gesellschaft: Die Verzahnung von analog-digitaler Leselust mit Bloggen, Lernplattform und Social Web treibt das Team um Katrin Schuster mit großer Leidenschaft voran. Sie eröffnen für den Bibliotheksnutzer und für die eigene Arbeit neue Erfahrungshorizonte. Die Münchner Stadtbibliothek will berühren und die Leselust stärken. Wie genau sie das machen, erzählt uns Katrin im heutigen Montagsinterview.

Alte Dame am Tablet in der Münchner Stadtbibliothek in Sendling. Visualisiert die Digitialisierung als Chance für Bibliotheken.

Digitale und analoge Lektüre und Weiterbildung gehören in der Münchner Stadtbibliothek untrennbar zusammen – für Jung wie Alt. (Foto: Eva Jünger/Münchner Stadtbibliothek). Digitalisierung fördert die Leselust.

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Warenhauskunst – Auktion im Schloss! Bloggerevent der LUDWIGGALERIE

Warenhauskunst – dieses Bloggerevent der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen verfolgte ich im Netz schon länger: eine kluge und neue Idee der Kunstvermittlung. Ein Twitter-PingPong mit Hildegard Mihm führte zum heutigen Gastbeitrag. Die Veranstaltung „Auktion im Schloss“ gab es noch nicht. Es ging um das Wechselspiel von Kunst und Konsum und dem Nachdenken über „was lässt euer Geld locker werden?“. Nebenbei vernetzten sich Blogger und Museum. Es klingt nach viel Spaß – Mission geglückt!

Zwei Personen stehen vor Bildern Andy Warhols, die in Warenhauskunst der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen zur Versteigerung stehen. Wer moechte nicht mit Marilyn Monroe nach Hause gehen?

Warenhauskunst: Die Kunsthistorikerin Linda Schmitz hat sich für die Auktion stilecht mit einem Hammer ausgestattet. Andy Warhol steht zur Versteigerung. Foto: Hildegard Mihm, (c) Ludwiggalerie Schloss Oberhausen.

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Social Media im Theater – Theaterakademie August Everding

Social Media im Theater lohnt sich, so Johannes Lachermeier, Presse- und Öffentlichkeitsmann der Theaterakademie August Everding. Für ihn ist Social Media ein erfolgreiches Mittel den „Zuschauer möglichst nah an uns heranzuholen“. Das jüngste Theater Münchens ist Ausbildungsstätte für Bühnenberufe. Das Geschichten erzählen (= Storytelling) gehört zum Job auf der Bühne und im Netz. Spannend ist die Rolle des Theaterblogs als zentrales Portal sämtliche Social-Media-Aktivitäten zu bündeln. Wie schaut es mit einer umfassenden Kommunikationsstrategie aus? Zehn Fragen, zehn Antworten!

Flugzeug auf der Bühne der Theaterakademie August Everding in München mit bunt gekleideten Schauspielern. Flight von Jonathan Dove, foto von Thomas Dashuber. Illustriert hervorragend Post zu Social Media im Theater

Social Media im Theater funktioniert hervorragend – Johannes Lachermeier verrät warum! Foto: Thomas Dashuber


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Tweetup – was bringt es? Von der Idee zur Entwicklung

Das Tweetup tritt in Deutschland als digital-analoges Format der Kulturvermittlung für Museen seit 2011 auf. Hat es sich etabliert? Wie entwickelte es sich weiter? Nach meiner Twitter-Hashtag-Anleitung zu #digKV ist es nur konsequent Tweetups, ihre Historie und Werdegang vorzustellen. War ein Tweetup anfänglich auf Twitter beschränkt, veränderte sich das Format. Vielfalt kam hinein über Blogger, Instagrammer und Co. Es gibt also nicht DEN goldenen Weg zur erfolgreichen Durchführung eines Tweetups. Warum?

Das Tweetup #Shrigpin in den Pinakotheken zeigt die unterschiedliche Wahrnehmung der "Secret Sculpture" von David Shrigley

Das Tweetup #Shrigpin der Pinakotheken war einzigartig: Eine Skulptur, viele Wahrnehmungen und kein Beweis mehr. David Shrigley zerstörte seine „Secret Sculpture“, nur wenige sahen sie.

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Instagrammer im Cuvilliés-Theater der Residenz München

Instagrammer kapern das Cuvilliés-Theater der Residenz München – mein Thema für die Blogparade „Münchner Momente“. Warum? Im Dezember führte ich erstmals eine Gruppe Instagrammer durch das grandiose Rokoko-Theater (#InstaWalk). Für mich ist es das Theater schlechthin: glamouröse Pracht und abwechslungsreiche Geschichte faszinieren. Gerettet kurz vor der fatalen Bombennacht 1944, in den 1950er Jahren wiederaufgebaut, teilen sich nun das Residenzmuseum und die Theaterwelt den Ort. Was wollten die Instagrammer dort?

Kurfürstenloge des Cuvilliés-Theaters - ein kleines Spiegelkabinett.

Kurfürstenloge des Cuvilliés-Theaters – ein kleines Spiegelkabinett.

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Partizipation: Vom Museumsbesucher zum Macher?

Liebes Marta Herford,

besucht habe ich Euch noch nie – das heißt, leiblich, vor Ort. In den Sozialen Medien umso öfter, angeregt durch die Diskussionen, die dort stattfinden. Ich bin auf Euch aufmerksam geworden durch die vielen Museumsleute, die ich dort kennengelernt und liebgewonnen habe. Was macht dieser Besucher? Wie steht es um meine Besuchermacht? Gerne nehme ich an eure Blogparade #BesucherMacht teil!

Ausstellung: „Willy Gorissen – Een verzwegen loflied“; #BesucherMacht; Peter Soemers; Museum van Bommel van Dam;  Venlo

Besucher in Museum van Bommel van Dam, Venlo, Oktober 2015. Ausstellung: „Willy Gorissen – Een verzwegen loflied“. Bild: Peter Soemers, CC-BY 4.0

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Virenschleuderpreis 2015 – Stimme fürs #Lustwandeln!

Der Virenschleuderpreis 2015 ist für mich aktueller denn je. Mein Herzblutprojekt Nymphenburg ist mit dem Tweetwalk #Lustwandeln nominiert. Um auf die Shortlist zu kommen, benötigen wir bis zum 5.10.15 gaaanz viele Facebook-Likes. Dazu klickst du den Link „Bayerische Schlösserverwaltung: Tweetwalk #Lustwandeln im Englischen Landschaftsgarten“ an, dann den Facebook-Gefällt-mir-Button unter dem Titel. Aus der Shortlist wählt dann die illustre Jury die Gewinner der Kategorien. Die Preisverleihung findet am 16.10.15 auf der Frankfurter Buchmesse statt. So viel zu den Fakten. Was ist aber der Virenschleuderpreis eigentlich? Und warum für den Tweetwalk #Lustwandeln stimmen?

Tweetwalk #Lustwandeln; Virenschleuderpreis; Schlosspark Nymphenburg; Lustwandeln; Virenschleuderpreis; #vsp15

Diesen Blick vom Hexenhäuschen auf den Kronprinzengarten genossen auch die Lustwandler des Tweetwalks.

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Wie das? Vom anonymen Museumsbesucher zur Partizipation – Teil 2 #KultDef

Nachdem ich in meinem ersten Beitrag zur Blogparade #KultDef darüber schrieb, warum Kultur mein Herz weitet, geht es heute um die Frage: Gestalte ich Kultur? Wenn ja, warum und wie? OpenGlam, Europeana, Museumsleute und Hintme spielen darin eine große Rolle. Sie brachten mich vom anonymen Museumsbesucher hin zur Partizipation und damit liefere ich euch ein weiteres Mosaiksteinchen für das Gesamtkunstwerk: Kultur gestalten? Lasst es uns gemeinsam tun!

Merete Sanderhoff; Hintme; Kopenhagen; Hirschsprung Museum

Hintme-Tweetup mit Merete Sanderhoff im Hirschsprung Museum, Kopenhagen, 04.11.2014. Bild: Peter Soemers, CC-BY

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