Jahresrückblick 2015: Kultur und Neustart

Jahresrückblick 2015 – warum? Weil so viel geschah, beruflich wie privat. Das Jahr war einschneidend, verändernd und phänomenal. Beschleunigt-entschleunigt, immer in Bewegung. Rastlos? Vielleicht. Lustwandeln pro Kultur mit und ohne App. Virenschleuderpreis 2015. Vernetzung und neue Autoren für das Blog – klasse! In-between-jobs gleich Neustart. Experimente. Entscheidungen. Innehalten. Wie geht es weiter?

#Lustwandeln; Lustwandeln; Tweetwalk; Schlosspark Nymphenburg

Treffender könnte das Bild für meinen Jahresrückblick 2015 gar nicht sein – in der Menge ganz analog im Digitalen: der Tweetwalk #Lustwandeln.

Gute Frage. Die Antwort vertage ich vorerst auf 2016. Was beschäftigte mich dieses Jahr nachhaltig? Wie geht es mit dem Blog weiter? Fragen über Fragen.

1. Tanja, die Schlösserfrau und App-Projektlerin

Optimierung fürs Tablet

Das war die Erkenntnis aus unserer Aktion „Nymphenburg zu Gast in der Alten Pinakothek“ im Dezember 2014. Drei Schlössermenschen gestalteten den Tag anlässlich der Ausstellung „Canaletto„. Am Monitor erklärte ich unsere App „Schlosspark Nymphenburg“. Das gesetztere Publikum war neugierig und aufgeschlossen. Einige besaßen Smartphones, viele nicht, manche dafür ein Tablet. Bis Ostern hieß es dann die App für Tablets optimieren zu lassen. Klingt einfach, war es aber nicht. Ich sage nur: die liebe Technik.

Marketing-Kampagne

Eine Kultur-App muss bekannt gemacht werden, damit sie aus den Stores heruntergeladen wird – eine Binsenwahrheit, trotzdem wird dieser Punkt von vielen Kulturinstitutionen vernachlässigt. Von nichts kommt nichts. Kurzerhand verlängerte mein Arbeitgeber – die Bayerische Schlösserverwaltung – meinen Vertrag um weitere drei Monate, damit ich mich genau darum kümmern konnte. Das hieß:

  • Vorträge halten (Augsburg, Eichstätt und LMU)
  • Artikel für Fachzeitschriften verfassen (Gartenfachzeitschriften; der Artikel über das App-Projektmanagement erscheint noch)
  • Entwicklung und Durchführung analoger und digitaler Marketing-Maßnahmen
  • Mitarbeiter schulen.

Tweetwalk #Lustwandeln

Über den Tweetwalk #Lustwandeln schrieb ich schon so viel. Die Frage nach Sinn oder Unsinn der Maßnahme stellt sich nicht: Zahlen und Fakten sprechen für sich. Das Schönste daran für mich: Lustwandeln entwickelte sich im Netz zum geflügelten Wort. Eine sehr intensive Erfahrung und eine bundesweit erfolgreiche Kampagne dank der Teilnahme vieler Enthusiasten im Netz und vor Ort.

Gewinn des Virenschleuderpreises 2015

Schon längst nicht mehr bei der Schlösserverwaltung tätig, reichte ich für diese den Tweetwalk #Lustwandeln als ansteckende Kampagne für den Virenschleuderpreis 2015 ein, trommelte dafür im Netz. Am Ende gewannen wir tatsächlich den Preis. Top Abschluss für ein Top-Projekt.

Anke von Heyl; @Kulturtussi; Virenschleuderpreis 2015; #vsp15; Frankfurter Buchmesse; Tweetwalk Lustwandeln; #Lustwandeln

Die liebe Anke von Heyl aka @Kulturtussi findet in ihrer Laudatio treffende Worte zum Lustwandeln – ein herzliches Merci dafür!

2. Tanja, die Freelancerin und Kulturmanagerin

Seit Juni gibt es Tanja, die Freelancerin und Kulturmanagerin, offen für Aufträge rund um Online-Kommunikation und digitale Kulturvermittlung. Konzepterin, Geschichtenerzählerin, Dozentin sowie Social Media Impulsgeberin und -Begleiterin.

Workshops, Vorträge, InstaWalk

Tatsächlich brannte die Nymphenburg-App gewaltig nach. Sie beschäftigt mich noch jetzt: Vorträge in Theuern und Abensberg plus App-Workshop für den Landesverband Museumspädagogik Bayern e.V.

#InstaWalk im Cuvilliés-Theater, unerwartet und spannend. Hashtags festlegen, Mini-Führung konzipieren, Ansprechpartnerin für die Instagrammer sein, Monitoring der Maßnahme. Aufträge wie diese gehe ich sehr gerne ein. Die digital-analoge Kulturvermittlerin jubiliert.

3. Tanja, die Kulturbloggerin und Netzwerkerin

Mit Leidenschaft blogge ich pro Kultur, ganz flauschig und voller Inbrunst. Erstmals nahm ich an Bloggerreisen teil. Im Winter die #bsgauguinreise15, im Sommer die Caritas-Reise. Tolle Ausstellungen, sympathische Blogger und Museumsmenschen lernte ich kennen. Ein schönes Format der Vernetzung.

Im Frühsommer vereinnahmte mich meine Blogparade „Kultur ist für mich …“. 74 fantastische Beiträge kamen zusammen. Teil 1 und 2 der Analyse sind da. Die Zusammenfassung der letzten 25 Posts steht aus, kommt noch, versprochen!

Gastautoren

2015 ist tatsächlich das Jahr der Gastautoren. Unverhoffte Gastbeiträge gingen ein, zur Blogparade und einfach so (siehe Artikel zu Google Ad Grants). Einige sprach ich gezielt an. Angelika von MusErMeKu experimentierte bei mir mit zwei Filterblasen und zwei Blogs – ein herzliches Dankeschön dafür. Sehr gerne können wir das wiederholen. Die liebe Anke aka Kulturtussi tobte sich erneut bei mir aus. Ich freue mich über jeden Beitrag von dir bei mir, besonders deine kunsthistorischen Spaziergänge haben es mir angetan. Als digitale Sparringpartnerin bist du mir unverzichtbar.

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Peter Soemers aka @PSoemers für seine grandiosen Blogposts. Auch Sebastian Karnatz entschied sich dafür, offiziell Autor bei mir zu werden. Froh bin ich darüber und gespannt, was du noch ausheckst!

Die Top 5 Artikel

  1. Disputatio ein Erfahrungsbericht – Vortrag und Ablauf“ (6.8.2014)
  2. Kunstvermittlung: schuldig pro Banalisierung der Kunst?“ (12.4.2015)
  3. Blogparade „Kultur ist für mich … – Aufruf zu #KultDef“ (29.5.2015)
  4. 11 Tipps für die Disputatio: Vortrag und Diskussion“ (3.4.2015)
  5. Wie das? Vom anonymen Museumsbesucher zur Partizipation“ (2015) – herzlichen Glückwunsch dafür, Peter!

Das war mein Jahresrückblick 2015 für dich. Jetzt heißt es vorwärts schauen, neu sondieren und ran an die Buletten.

Ausblick auf das Blogger-Jahr 2016

Die Entscheidung für einen Blog-Relaunch ist gefallen. Im Frühjahr ist es dann so weit, hoffentlich: KULTUR-MUSEUM-TALK erscheint im Magazin-Style – warum? Weil ich dir meinen Themen-Bauchladen leichter verdaulich darbieten möchte. Wer gerne etwas über Ausstellungen oder Kinder im Museum liest, der interessiert sich weniger für die ultimativen Blogger- oder Social Media Tipps zur digitalen Kulturvermittlung und andersherum. Viel Arbeit steht dazu an, konzeptionell und technisch. Wunderbare Menschen begleiten mich dabei: Das betrifft die Programmierung bzw. Anpassungen des WordPress-Themes, Entwicklung eines Logos, neue Fotos (mit mir) sowie strategische Ausrichtung. Keine Bange, Tanja bleibt Tanja, die Bloggerin und Netzwerkerin.

Im Blog wird diskutiert. Das ist mir wichtig und das fördere ich, wo es geht. Das Blog als Magazin ist für mich eine Plattform für den Austausch, unabhängig davon, wie es mit mir beruflich weitergeht. Zudem gibt es den Gastautoren mehr Raum für ihre Themen und ja, darauf lege ich Wert!

Ich gehe gerne Experimente ein, wie du weißt, werde also bald einige Blogger-Tipps geben können, wenn nicht noch so viel auf dem Tisch läge *seufz*.

Wunderbare Nachrichten gesellten sich dazu. Liebes Historische Museum Basel mit Daniele Turini voran, liebe Angelika aka @mus_er_me_ku und liebe Alexandra von in-arcadia-ego, merci für eure Weihnachtskarten und Wünsche fürs Neue Jahr. Lieber Herr Nachtigäller, ein dickes Dankeschön für die Erwähnung im Jahresrückblick 2015 des Martamuseums. Wenn ich Zeilen wie die nachfolgenden über die Sinnhaftigkeit von Museumsblogs lese, dann hat sich das Bloggen und Netzwerken für mich gelohnt!

„Aber hinter marta-blog.de verbirgt sich weder die Jugendwelle des Museums noch ein weiteres Marketing-Instrument. Vielmehr ist das Blog ein wichtiger Schritt hin zu einer eigenen, unabhängigen Öffentlichkeit. Die allgemeine Zeitungskrise beschreibt nicht nur ein fortschreitendes Sterben einst einflussreicher und bedeutender Blätter, sondern auch die Bündelung und damit Verkleinerung der Redaktionen zu Nachrichtenzentralen, was zu einer immer eingeschränkterer Berichterstattung über immer wieder die gleichen Großveranstaltungen führt. Und so gibt es jetzt im Grunde eine eigene Marta-Zeitung im Netz, …“. Roland Nachtigäller, in: „Marta wird dann mal 20„, Marta-Blog, 17.12.15.(letzter Zugriff: 30.12.15)

Und sonst so: Nun. Ich muss meinen Lehrauftrag für das Sommersemester 2016 in der Digitalen Kunstgeschichte an der LMU vorbereiten, Thema: „Digitale Kulturvermittlung – Strategie und Umsetzung“. Tanja, back to the roots! Freue mich auf die Studenten und jetzt heißt es einfach …

Happy New Year!!!

Noch eines: Bitte teile mir mit, was ich verbessern kann. Welche Themen interessieren dich besonders? Worüber möchtest du in 2016 mehr erfahren?

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23 Kommentare

  1. Liebe Tanja,
    ist ja kaum zu glauben, dass die Zeit schon wieder so gerast ist und ich erst jetzt dazu komme, deinen Jahresrückblick zu lesen. Ich bin im neuen Jahr direkt schon wieder in diverse Jobs gesprungen, da blieb das liegen. Aber das kennst du ja auch nur zu gut, nicht wahr ;-)

    Das Schöne an solchen Jahresrückblicken ist, dass man noch einmal sehen kann, wie viel passiert ist. Ein tolles Geflecht an vielen Gedankenfäden, von denen ich jeden am liebsten weiterspinnen würde. Aber man muss ja weiter! Es ist auch schön, neue Projekte anzugehen. Und ich wünsche dir ganz viel Erfolg für die neuen Herausforderungen. Ich bin weiter gerne deine Sparringspartnerin …

    Sehr spannend, was du mit dem Blog neu planst. Die Diskussion um das, was ein Blog kann, soll, darf … die ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Und da gibt das Stichwort „Magazin“ noch einmal neues Futter. Toll, dass du uns auch an dem Umbau teilhaben lässt.

    Ich hoffe sehr, dass wir 2016 noch öfter die Gelegenheit haben, uns persönlich zu treffen. Ansonsten lesen wir uns!

    Alles Liebe und herzliche Grüße von Anke

    • Tanja Praske

      Liebe Anke,

      vielen Dank für die herzensguten Worte!

      Ja, das Blog ist so eine Sache. Es wird im Magazin-Style verändert und ja, ich informiere lose über die Steps via Social Media, wird sicherlich nochmals im Blogpost verarbeitet. Magazin-Style mag sich komplex und wie „Glanzpapier“ anhören, wird es aber nicht sein. Das Blog verstehe ich als Plattform des Austausches und Inspirationsgeber, auch ich erhalte Inspirationen von dir und den Lesern über Kommentare – das ist mir sehr wichtig.

      Ich hatte auch schon ein Theme ausgewählt, verwarf es dann gestern wieder, da es a) technisch aufwändig und für den User träger ist, b) das Glitter nicht wirklich zu mir passte. Jetzt wird es ein minimalistisches Design sein und die Sehgewohnheiten meiner bisherigen Leser nicht so sehr verändern. Es passt einfach zu mir! Wichtig dabei ist der analoge Austausch, auch oder gerade für digitale Projekte. Zwei Leute, zwei Meinungen, dann muss man auf seine Intuition horchen.

      Mir erging es gerade heute, dass ich im Gespräch mit einem lieben Sparringpartner flux die Benennung einer Unterkategorie veränderte, gerade noch passend, da ich mich heute Abend und vor allem morgen früh an die redirect-Adresse der Post setzen werden, denn die Kategorien werden alle umbenannt. Der Inhalt und was ich zukünftig dazu schreibe bleibt. Es ist also kein komplettes Ummodeln, sondern ein Präzisieren, vielleicht auch ein Professionalisieren. Ich fühle mich danach. Nach drei Jahren bloggen, darf das Blog sich ruhig in einem neuen Gewand weiterentwickeln.

      Yep, lass uns weiterhin ganz flauschig Kultur pushen, real und digital!

      Herzlich,
      Tanja

  2. Liebe Tanja,
    auch ich wollte dir und deinem Blog und dem beruflichen Schaffen noch viel Erfolg für das Jahr 2016 wünschen! Ich bin gespannt auf den Blog-Relaunch und werde natürlich alles weiter mitverfolgen!

    Viele Grüße,
    Marlene

    • Tanja Praske

      Liebe Marlene,

      merci! Ja, der Blog-Relaunch beschäftigt mich zunehmend. Neue Kategorien stelle ich auf, verwerfe sie wieder, kritzle andere hin. Der Papiereimer ist voll. Langsam kristallisiert sich eine Struktur heraus, die sich aus der bisherigen entwickelt hat. Es werden also keinesfalls „alte Zöpfe“ abgeschnitten und neues gegossen, sondern einfach präzisiert. Wie immer werde ich natürlich darüber hier berichten.

      Dir alles Liebe für 2016!

      Herzlich,
      Tanja

  3. Liebe Tanja !

    Ein gelungener Jahresrückblick – unserer geht (arbeitsbedingt etwas verspätet) noch heute online. Eigentlich nerven mich die ganzen Jahresrückschauen, -shows oder wie sie alles heißen, allerdings ist es für einen selbst nicht schlecht, etwas über das Jahr zu reflektieren, vor allem über den eigenen Blog.

    @Anett – wir haben uns definitiv über deine Blogparade kennengelernt und durch #KultTipp – dich, liebe Tanja. Wir feierten ja 5-Jahres-Jubiläum, wo wir eigentlich mit dem Bloggen erst rund um deine Blogparade zu bloggen begannen.

    Wir wünschen dir und deiner Familie einen guten Rutsch und alles Liebe für 2016 !

    Alex & Eva

    • Tanja Praske

      Liebe Alex,

      die Weihnachtsnachwehen ebben langsam ab. Der Normalbetrieb stellt sich wieder ein, daher erst jetzt meine Antwort. Merci für eure lieben Worte.

      Erst rund um #KultTipp habt ihr begonnen zu bloggen? Unglaublich! Mir kommt es viel länger vor. Der Austausch mit euch ist immer sehr bereichernd und beherzt. Meinen Studenten werde ich sicherlich noch euer Blog empfehlen und wer weiß, was mir da noch alles einfallen wird.

      Ich wünsche euch alles, alles Gute und ganz viel Erfolg für eure Vorhaben in 2016!

      Herzlich,
      Tanja

      • Liebe Tanja !

        Wir bloggen eigentlich seit 2010 – wobei wir sehr wenig Beiträge veröffentlicht haben, Diplomarbeit, Abschluss des Kunstgeschichte-Studiums, Nachwuchs, all das führte dazu, dass wir kaum Beiträge pro Jahr hatten. Knapp vor KultDef haben wir uns zusammengesetzt und beschlossen trotzdem weiterzumachen – KultDef war eine Art Initialzündung für uns – seitdem bloggten wir regelmäßig und es machte auch wieder richtig Spaß.

        Liebe Grüße
        Alex

        • Tanja Praske

          Liebe Alex,

          sehr gut, dass ihr euch fürs Weitermachen entschieden habt, die Blogosphäre wäre ohne euch doch sehr arm dran für mich! Bin gespannt, ob, was und wie meine Studis mit euren Posts etwas anfangen.

          Mir kommt es gar nicht so vor, dass ihr erst ab #KultDef durchgestartet habt. Liegt wohl an die Tiefe eurer Posts und an euer Geben. Vielen herzlichen Dank für die vielen Likes, Teilen, RTs und Kommentare bei mir. Es hat mich immer bereichert. Gerade Kommentare im Blog sind für mich eine Steilvorlage für den Austausch. Blogposts gewinnen darüber an Tiefe oder werden über Themen in der Diskussion angeheizt.

          Im Zuge meines Blog-Relaunches nehme ich mir nochmals die am heißesten diskutierten Posts vor. Da stecken so viele Ideen drin, die weiterzudenken sind. Tatsächlich steckte man mal Gehirnschmalz hinein, warum dann nicht recyclen oder anders denken? Tja, das mir das jetzt in den Sinn kommt, das liegt an deinem Kommentar hier. Deshalb finde ich es auch richtig, dass wir Blogger noch viel später kommentieren. Ein Denkprozess ist jetzt bei mir in Gang gesetzt – danke dir dafür!

          Herzlich,
          Tanja

          • Liebe Tanja !

            Danke – jössas – wie recht du hast – nicht KultDef meine ich – sondern KultTipp (das war unser Beitrag über das Mumok & Cosima von Bonin) … dank der Zwillinge hatte ich ja die Idee über Baby im Museum – wobei sie mittlerweile keine Babys mehr sind. Im Frühjahr möchten wir ohnehin wieder ein paar Museen unsicher machen – ich habe schon so lange nichts mehr dazu gebloggt.

            Liebe Grüße
            Alex

        • Tanja Praske

          Hi Alex,

          das hatte ich in Erinnerung #KultTipp – das muss ganz frisch mit den Zwillingen bei dir gewesen sein. Und ja, bitte schreibe mehr über Kinder im Museum. Je mehr das tun, umso mehr wird das Thema ins Bewusstsein verankert. Das kam ja auch bei #KultDef heraus – wie prägend die Konfrontation mit Kultur in der Kindheit ist.

          Außerdem macht es einen Heidenspaß über die Auseinandersetzung der Kids im Museum zu schreiben. Mein aktueller Post über den Familienworkshop im Lenbachhaus war mir sehr wichtig, auch ich werde mehr darüber schreiben: http://www.tanjapraske.de/2016/01/10/familienworkshop-im-lenbachhaus-klees-oelpause/#more-991

          Herzlich,
          Tanja

  4. Peter Soemers

    Liebe Tanja,

    habe ganz herzlichen, ‚flauschigen‘ Dank für soviel Lob! Nun, Dein Jahresrückblick macht klar, wie vielseitig Du bist. Und Dein neuer Blog wird nóch mehr Platz für Vielseitigkeit bieten …

    Ja, ich habe auch wieder Lust auf Neues, möchte die nächsten Posts zwei Ausstellungen widmen. Und weil das noch eine Weile dauern wird und die Ausstellungen ziemlich bald zu Ende gehen, weise ich gerne schon einmal hier auf diese hin.

    Jemals vom Schottischen Impressionismus der ‚Glasgow Boys‘ gehört? Auf nach Assen (südlich von Groningen), ins Drents Museum, da gibt es eine grosse Schau, die erste auf dem Europäischen Festland seit 100 Jahren (bis zum 7. Februar): The Glasgow Boys 1880-1900.

    Ein weiterer Hochgenuss ist die Ausstellung Ich sehe was, was Du nicht siehst im Frans Hals Museum in Haarlem, unweit von Amsterdam. Bis zum 13. März.

    Ich hoffe, im neuen Jahr über beide Ausstellungen berichten zu können. Bis dahin: Guten Rutsch!

    Herzlichst,
    Peter

    • Tanja Praske

      Lieber Peter,

      danke für die Blumen – mit deiner Hilfe wird das was!

      „The boys“ – we klasse ist das denn, eine Boy-groupe vor Boy-groupes – sauber! Freue mich darauf.

      Ich liebe Franz Hals und bin supergespannt auf die Spione und das unerwartete erwartete Storytelling. So kann 2016 prima angehen.

      Feiere schön und hau in die Tasten!

      Deine Tanja

  5. Ich finde deine Blogparaden sehr gut, weil sie sehr breit angelegt sind und nicht zum kulturellen Klassentreffen werden, wie so oft.
    Das ist meist ein #lustbloggen! Obwohl das auch eine feine Blogparade wäre :) Ich wünsch dir was und rutsche nicht!

    • Tanja Praske

      Ach, lieber Michael,

      merci! Ja, ich bin immer wieder erneut begeistert, welche Blogs sich an meinen Blogparaden beteiligen, stellenweise aus dem Nichts heraus und ja, die Themen lege ich extra breit an, da ich einfach andere Sichtweisen erfahren möchte. Ich bin nun mal sehr neugierig und mag den Blick über den Tellerrand.

      Mir schwant schon, ich muss mir ernsthaft Gedanken über ein neues Blogparaden-Thema machen. #Lustbloggen gefällt mir!

      Rutschen ist hier nicht, leider. Dir alles Gute für 2016!

      Herzlich,
      Tanja

  6. Liebe Tanja Praske,

    was für ein schöner persönlicher Jahresrückblick! Da kann ich Ihnen nur auch weiterhin viel Erfolg, beste Ideen und eine glückliche Hand bei den ambitionierten Plänen wünschen. 2016 wird sicherlich ein interessantes und herausforderndes Jahr, vielleicht können wir es auch im Rahmen der Blogger-Aktivitäten weiter bereichern.

    Auch Ihnen die besten Wünsche für einen fröhlichen und glücklichen Start in das neue Jahr und
    mit herzlichen Grüßen

    Roland Nachtigäller

    • Tanja Praske

      Lieber Roland Nachtigäller,

      ein ganz herzliches Dankeschön für die lieben Worte!

      Ja, unser digitales Ping Pong gefällt mir sehr gut. Ihr Zitat werde ich noch in einem Update zu meinen Vorträgen übers Bloggen von und für Museen einbauen: http://de.slideshare.net/TanjaPraske/bloggen-im-museum-digitale-kulturvermittlung02

      Einige Aussagen der Museen (ab Slide 15) dürften Ihnen bekannt vorkommen.

      Kaum zu glauben, dass es immer noch unter 100 Museen sind, die Bloggen als Chance erkannt haben. Um so mehr freue ich mich über „zupackende“, auch polarisierende Museen.

      Ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg für Ihre Projekte 2016! Bloggentechnisch werden wir das Jahr sicherlich bereichern. Ich bin gespannt!

      Ihre,
      Tanja Praske

      • Das ist das Schöne an den Tagen „zwischen den Jahren“: Man streunt am Abend mal etwas entspannter durchs Netz, und jetzt habe ich mir auch mal Ihre Slideshow angesehen – in der Tat, das sind viele Punkte, die wir im Hause diskutiert und bewertet haben und auch weiterhin werden. Denn auch das Bloggen wird sich weiterentwickeln und verändern müssen … Mein persönliches „Wort des Jahres“ ist ja übrigens „flauschen“, das mir noch in 2014 völlig unbekannt war. Bleiben wir also auch in 2016 interessiert und interessant!
        P.S. Und dann auch wieder mit richtigem Vornamen ;-)

        • Tanja Praske

          Oh ja, ich Schussel, antworten, nebenher noch eine Kostümschnulze mit Belmondo auf Arte schauen bei einem Vino führt zu Sprachverwirrungen – pardon *Augenzwinker*!

          Das dachte ich mir, dass Sie einige der Punkte aus meinem Slideshare im Team besprochen haben. Bloggen mit Ziel ist nachhaltig und ich gebe Ihnen Recht: Das Bloggen verändert sich, ein Blog entwickelt sich weiter. Stillstand ist Untergang. Ich weiß, etwas melodramatisch. Wer sich hinterfragt, der entwickelt sich weiter. Wenn zuoberst der vielbeschworene Austausch steht, neudeutsch „audience development“, dann geht es voran und ist bereichernd.

          Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

          Herzlich,
          Tanja Praske

  7. Liebe Tanja,

    ich lese sehr gerne Jahresrückblicke wie deinen. Auch wenn man gut miteinander vernetzt ist, bekommt man doch so einige spannende Entwicklungen und Geschehnisse unter dem Jahr nicht mit. Ich freue mich, auch 2016 wieder viel von dir zu lesen und im Austausch mit dir zu bleiben.
    Aber das Wichtigste überhaupt, „Tanja bleibt Tanja“ – was ich nur befürworten kann! :)

    Herzliche Grüße aus Berlin,
    Anett

    • Tanja Praske

      Liebe Anett,

      schön, dich hier wieder zu begrüßen. Ja, den Austausch forcieren wir 2016. Lernten wir uns über meine Blogparade #KultTipp kennen? Ich glaube ja. Da soll mir noch irgendjemand behaupten Blogparaden bringen nichts. Mir persönlich bringen sie viel, da ich wunderbare Menschen und Blogs darüber kennen lerne und sich dann ein Austausch wie mit dir entwickelt. Das freut mich ungemein.

      Ich drücke dir für 2016 ganz fest die Daumen – let’s rock culture und architecture!

      Herzlich,
      Tanja

      • Hallo Tanja,

        ja, es war deine #KultTipp oder meine #Raumgefühl-Blogparade. Ich glaube, die liefen auch fast zeitgleich im Dezember 2014/Januar 2015. Kultur-Overflow :)

        Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr.
        Anett