Best Blog Blogstöckchen: gefangen und gespitzt!

Pont du GardAutsch … getroffen. Nein. Gefangen und gespitzt! Anke von Heyl aka Kulturtussi schmiss mir ein Best Blog Blogstöckchen zu – welch eine Ehre – merci! Ich fing es vor geraumer Zeit, verstaute es und krame es heute hervor. Mit den elf Impulsfragen darf ich spielen, ein Award-Bildchen einbauen und mir neue Fragen für andere Best Blogs ausdenken. Letzteres ist neu für mich. Endlich setze ich eine schon länger gärende Idee um. Dazu weiter unten. Liebe Anke, hier nun die gewünschten Antworten:
 

1. Was war dein erster Gedanke heute Morgen nach dem Aufstehen?

Wie spät ist es? Welcher Museumsblog ist Nummer zwei meiner „Blog-Steckbrief-Serie“? Oder bringe ich zuerst das Blogstöckchen von Anke? Oder, oder, oder … Stopp: Ich brauch erst einmal einen Café.

2. Vor welchem Problem stehst du gerade? Und was sind deine nächsten Schritte?

Puh … beruflich trete ich gerade in die Redaktionsphase einer Kultur-App ein. Was bedeutet das? Meilensteine sowie Aufgabenverteilung festlegen, Redaktions- und Zeitplan erstellen, Interviewpartner einholen, Zitate bestimmen sowie Abbildungen und Bildrechte beschaffen. Nicht zu vergessen: Schreiben fürs Hören. Sind das Probleme? Nein. Aber es ist ein Thema, das mich gerade vorrangig einnimmt.

3. Wenn du Königin von Deutschland wärst, was würdest du als erstes verkünden?

Oh menno, ein Fall, der nie eintritt. Dazu fällt mir nur eines ein: Seid glücklich!

4. Worauf bist du besonders stolz?

Auf meine Kinder.

5. Social Media ist schön, macht aber viel Arbeit, weil …

ich permanent on bin und das Internet ein Zeitfresser ist. Hier ein interessanter Blogpost, da ein spannender Kommentar und überall lauern die Ideen. Sie haben Hunger auf mehr Input, mehr Recherche, mehr Diskussionen. Mein Wissensdurst wächst. Realisierte Ideen werden gemonitort. Das kostet Zeit. Ich pushe sie auf Twitter, Facebook, Pinterest, google+, Instagram. Zeit. Ich kommuniziere, diskutiere, vernetze. Zeit. Social Media beruflich erfolgreich genutzt muss strategisch aufgebaut werden und das macht viel Arbeit. Das Gute daran: Social Media bietet große Chancen für Kulturinstitutionen.

6. Welches Gericht kochst du zu einem besonderen Anlass?

WeihnachtsessenEs gibt nur einen einzigen Anlass, zu dem ich etwas Besonderes koche. Das findet alljährlich einmal statt: Zu Weihnachten gibt es das Weihnachtsessen. Das Rezept wird in unserer Familie von Generation zu Generation weitergetragen – ein arme-Leute-Essen aus Breslau: Trockenobst, Wurzelgemüse, Zwiebel, Knoblauch, Nüsse, Malzbier, Honigkuchen, Sauerkraut … Das soll schmecken? Ja! Wir essen an den drei Tagen so viel davon, dass wir es ein ganzes Jahr lang nicht mehr sehen können. Ab November setzt dann wieder der Heißhunger darauf ein.

7. Worauf freust du dich?

Auf Frankreich – endlich wieder! Wir werden in Südfrankreich unsere Sommerferien erstmals auf einem Campingplatz zubringen. Sonne, Strand und … Kultur. Endlich kann ich meinen Kindern Carcassonne zeige. Sämtliche Burgen werden erobert, französisches Essen genossen, neue Bekanntschaften geschlossen und reichlich Inspiration für das Blog, für meine „Impressionen“ mitgenommen – herrlich!

8. Wofür hättest du gerne mehr Zeit?

Da gibt es viel! Halbberuflich möchte ich mehr Zeit zum Bloggen, mehr Zeit, um Ideen zu entwickeln und mehr Zeit für Entfaltung haben.

9. Welche drei Begriffe beschreiben deine Arbeit am besten?

Sammeln, überlegen, spielen.

10. Wenn du jemanden mit einem Satz vom Bloggen überzeugen müsstest, welcher wäre das?

Oha schwierig, da es viel dazu zu sagen gäbe, siehe zuletzt hier: „Warum und worüber … bloggen“. Rational auf einen Nenner gebracht: „Wer bloggt, der bleibt!“

11. Du kriegst 500 Euro. Was kaufst du dir davon?

Schuhe, Bücher, Klamotten … nein: ein Tablet!

Best BlogGeschafft! Mein drittes Blogstöckchen hat mir viel Spaß gemacht, vor allem die Fragen für den Weiterwurf reizten mich sehr. Best Blogs gibt es für mich einige. Bei mir liegt noch ein zweites Blogstöckchen auf dem Tisch. Deshalb spitzte ich dieses hier speziell und erfülle mir damit einen Wunsch: Das Best Blog Blogstöckchen reiche ich an Museen und Archive weiter. Ich mag den Blick hinter die Kulisse von Kulturinstitutionen, möchte mehr von ihnen erfahren.

Meine elf Impulsfragen lauten:

  1. Wer bist du? Und was reizt dich an deinem Job?
  2. Wie lange plantet ihr die aktuelle Ausstellung/Projekt? Was war die größte Herausforderung dabei und wie wurde diese gelöst?
  3. Was ist das oder eines der kleinsten Objekte eurer Sammlung?
  4. Gibt es eine kuriose Geschichte/Erlebnis um ein Objekt/Ausstellung? Erzähle sie uns. Es kann auch einfach ein kurioses Objekt aus der Sammlung sein.
  5. Hast du ein Lieblingsstück? Warum?
  6. Welches Objekt habt ihr zuletzt warum restauriert bzw. restaurieren lassen und nach welchen Kriterien?
  7. Welchen Stellenwert besitzt das Blog für das Haus?
  8. Hast du einen Artikelfavoriten im Blog? Wenn ja, warum?
  9. Was bedeutet dir Kultur?
  10. Wenn du kulturell „fremdgehst“ (außerhäusliche Aktivitäten), was machst du?
  11. Du hast drei Wünsche frei, welche sind das?

Ich freue mich riesig über die Antworten folgender Museen und Archive:

Wie geht es weiter?

Regeln gibt es nicht wirklich. Gleichwohl bin ich auf folgende Kurzanleitungen gestoßen – macht was daraus:

  1. Beantwortet meine elf Impulsfragen. Ihr dürft sie euch passend biegen.
  2. Baut das Best Blog Award-Bildchen ein und verlinkt es mit demjenigen der es euch verliehen hat bzw. verlinkt auf den Artikel des Werfers.
  3. Verfasst elf neue Fragen, spielt damit und reicht das Best Blog Blogstöckchen an zehn Blogger eurer Wahl weiter, es können auch weniger sein.

Was ein Blogstöckchen ist, habe ich hier definiert: „16 Fragen zum Bloggen: #Blogstöckchen„.
 
Ich bin gespannt auf eure Antworten!


Nachtrag

Die ersten Blogstöckchen fliegen weiter – wunderbar!

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31 Kommentare

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    • Tanja Praske

      Lieber Christoph,

      herzlichen Dank für dieses herrliche Blogstöckchen – ich habe sehr gerne darauf gewartet! Eine ganz tolle Idee von Euch!!!

      Herzlich,
      Tanja

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    • Tanja Praske

      Liebe Angela,

      wunderbar, hervorragend, klasse – vielen Dank dafür und eine klare Leseempfehlung an alle. Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, was Registrare so treiben bzw. was Angela für das Technoseum macht, dann lest diesen herrlichen Post.

      Merci, jetzt habe ich definitiv einen schönen Sonntag!

      Herzlich,
      Tanja

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    • Tanja Praske

      Liebe Nina,

      vielen herzlichen Dank für die Annahme und den Weiterwurf des Blogstöckchens! Ich liebe es, Ihr alle beantwortet es hervorragend und habt euch intensiv mit den eigenen Fragen auseinandergesetzt. Mal schaun‘, wie es mit dem wunderbaren BestBlog weitergeht.

      Schöne Grüße
      Tanja

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    • Tanja Praske

      Lieber Markus,

      ach wie schön! Das 0711 Stöckchen werde ich mit Freude nachverfolgen. Jep, Blogstöckchen ist schon ein verniedlichender Begriff, der Gänsehaut verursacht. Bislang hat er sich etabliert für diese Art von Staffelübergabe. Bin gespannt auf die Gegenvorschläge der Sieben. Da fällt mir sofort der Spruch: „Sieben auf einen Streich“ ein. Na, wenn das nicht die besten Voraussetzungen für Euer Blog sind …

      Danke für diesen begeisternden Blick hinter die Kulisse, so langsam wirst du für mich fassbar! Bitte weiter so!

      Herzlich,
      Tanja

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    • Tanja Praske

      Liebe Marlene,

      grandios – merci! Passend zum heutigen #MuseumBlogs Day erhalten wir diesen herrlichen Blick hinter die Kulisse. Ein klasse Blogstöckchen – es liest sich kurzweilig und die Themen bleiben haften, wie die Geheimtreppe, den Himmelsglobus und vor allem die Wertschätzung des Blogs innerhalb des Hauses.

      Danke dafür!

      Herzlich,
      Tanja

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  19. Klasse, Tanja. Vielen Dank für deine ganzen Antworten. Das Gericht, von dem du berichtest, hat mich neugierig gemacht. Das klingt saulecker!!
    Herzliche Grüße von Anke

    • Tanja Praske

      Liebe Anke,

      bitteschön! Und ja, es ist auch superlecker, aber mit Vorsicht zu genießen. Es sollte mit Ruhe und langsam gegessen werden, wenn nicht, geht es einem nicht so gut. War mal in meiner Jugend (ähm…) danach zappeln, das war keine so gute Idee …

      Solltest du dieses Jahr zur Weihnachtszeit im Weserbergland sein, dann kannste gerne vorbei kommen und probieren. Ansonsten werde ich das Rezept mit Fotostrecke (die gibt es bereits) kurz vor Weihnachten hier einstellen :-)

      herzlich, Tanja